Moderne Schwertkunst

Bastian Koch am 6. November 2009 - Ein Kommentar
Bastian Koch

Fussball, Basketball und Handball kennt jeder. Doch die moderne Schwertkunst kennen in Deutschland nur wenige. In Osnabrück hat jetzt die erste Schwertkampf-Schule für Niedersachsen eröffnet. Bastian Koch kann mehr über das Konzept verraten.

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Am besten beschreibt man moderne Schwertkunst so: Eine Sportart, in der Technik von mittelalterlichen europäischen Kampfkünsten mit der Philosophie der asiatischen Kampfkünste vereint werden. Bei der Modernen Schwertkunst kämpfen die Sportler mit dem Anderthalbhänder. Dabei handelt es sich um ein Schwert, was meistens mit beiden Händen geführt wird. Die Schwertklinge ist etwas länger als einen Meter. Also verhältnismäßig klein im Gegensatz zum Zweihänder, wie wir ihn zum Beispiel von Mel Gibson aus Braveheart kennen. Doch halt. Jetzt sollte der Kampf mit dem Schwert nicht zu früh in eine Schublade gesteckt werden. Die moderne Schwertkunst ist nicht ein bloßes Aufeinanderschlagen so wie wir es aus Hollywood kennen. Das liegt unter anderem am Mix, so Matthias Bauer, der die erste Schule für moderne Schwertkunst leitet:

(O-Ton Bauer Allgemein  0:21)

Moderne Schwertkunst bietet also vielen unterschiedlichen Gruppen die Möglichkeit ihre Interessen zu vertreten. Unter anderem können Fans von Fantasy-Romanen oder Rittergeschichten lernen,  wie ihre Helden zu kämpfen. Doch wie sieht es eigentlich mit der heutigen sportfaulen Gesellschaft aus? Können Menschen jenseits der 25 überhaupt noch diese Kunst erlernen?

(O-Ton Teilnehmer 0:24)

Der europäische Schwertkampf an sich sollte jedem bekannt sein. Doch welche Einflüsse haben die asiatischen Kampfkünste? Was genau ins Training einfließt erzählt Bauer genau:

(O-Ton Asia Einflüsse 0:20)

Ab dem 12. November wird für Interessierte ein Schnupperkurs angeboten. Schon nach 90 Minuten seien selbst Anfänger so weit, dass sie mit dem Schwert erste Übungen durchführen können.

Ab jetzt können Interessierte in Osnabrück die moderne Schwertkunst erlernen. Dabei werden Elemente aus dem klassischen Ritterkampf und verschiedenen asiatischen Kampfkünsten vermischt und zu einer neuen Sportart vereint.

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