barcamp +kultur 2010

Jule Kaldenhoff am 14. Januar 2010 - Ein Kommentar
Jule Kaldenhoff

Ende Januar gibt’s in Osnabrück das erste „barcamp +kultur“, also ein so genanntes Barcamp, dass sich mit kulturellen Fragestellungen, Themen und Inhalten beschäftigt. Vorbereitet wird es vom Osnabrücker werk.statt e.V. Ähm, denken Sie jetzt, – ein Bbarcamp? Was’n das? Das erklärt Ihnen Jule Kaldenhoff, denn die war beim Infoabend am Mittwoch  (13.01.10) in der Lagerhalle dabei, und weiß, worum es geht….

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Ein Barcamp, das ist ein Treffen, um sich auszutauschen, skill und knowledge sharing, also das Mit-Teilen von Fähigkeiten und Wissen, und das ist, mit den Worten von Thorsten Alich von werk.statt e.V.:

O-Ton Alich 1 21s

Das heißt auch, dass es im Vorfeld keinen Timetable gibt, keinen Plan. Ablauf und Inhalt des Barcamps werden von den Teilnehmern vor Ort selbst organisiert und jeweils zu Beginn der beiden Camp-Tage festgelegt. Und dabei ist diese unordentliche Konferenz längst nicht völlig regellos:

O-Ton Alich 2 15s

Jeder muss also oder sollte zumindest ran. Gemeinsam werden die Termine für die Referate abgestimmt. Bis zu drei Themen können gleichzeitig präsentiert werden. Und bei diesem barcamp+kultur dreht sich, wie der Name schon verrät, alles um eben diese: Die Kultur. Der Werk.statt e.V. ist seines Zeichens ja auch ein Verein, der die Kultur und Medienkultur in Osnabrück fördern will. Daher hat das barcamp+kultur zum Ziel, Austausch und Vernetzung von Osnabrücker Kulturschaffenden zu unterstützen. Denn, sagt Holger Schwetter von der werk.statt:

O-Ton Schwetter 1 16s

Eingeladen sind alle, die in irgendeiner Form kulturell aktiv sind, die etwas machen, was ihnen am Herzen liegt und was sie für relevant genug halten, es vorzustellen, sagt Thorsten Alich. Und das kann alles Mögliche sein. Ein Teilnehmer will zum Beispiel über Systemtheorie und die Auswirkungen auf das Web 2.0 sprechen, aber es kann auch wesentlich simpler zugehen, es mag beispielsweise jemand da sein,

O-Ton Alich+Schwetter1  29s

Wissen teilen und dazulernen beim barcamp kultur am 29. und 30. Januar. Noch ein kleiner Aufruf: Spenden sind erwünscht – denn weil die Austauschwilligen auch etwas essen müssen, gibt es derzeit trotz Sponsoren noch ein kleines Finanzierungsloch. Wer den Ideen- und Erfahrungsaustausch auf dem barcamp unterstützen, selbst teilnehmen oder sich einfach schlau machen will, der findet alle Infos auf der Seite barcamp, mit C, kultur.mixxt mit Doppel-X .de. Da wird die gesamte Veranstaltung dann auch dokumentiert.

(http:// barcampkultur.mixxt.de)

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