Trauerland – Zentrum für trauernde junge Menschen

Wolfgang Rakers am 28. Januar 2010 - Keine Kommentare
Wolfgang Rakers

Seit mehr als 15 Jahren gibt es im Krankenhaus Ostercappeln die Einrichtung „Spes Viva“. Sie setzt sich für die Versorgung und Betreuung Schwerstkranker und Sterbender ein. Das neueste Projekt von Spes Viva ist das „Trauerland“, ein Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche. Mehr dazu von Wolfgang Rakers.

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Das „Trauerland“  soll im Osnabrücker Land zur Anlaufstelle für die speziellen  Bedürfnisse von trauernden Kindern und Jugendlichen werden. Denn die sind anders als die von Erwachsenen. Darum eignen sich die bestehenden Angebote für Erwachsene weniger für junge Menschen.

(O-Ton Teil 1, 20 sec.)

Kinder drücken ihre Gefühle in erster Linie durch ihr Verhalten aus. Sie sind häufig nicht in der Lage, ihre Empfindungen in Worte zu fassen. Deshalb richtet sich das „Trauerland“ mit seinen Angeboten und Aktivitäten ganz speziell an junge Hilfesuchende. Professor Hardinghaus über die Möglichkeiten, die sich dort in Zukunft bieten:

(Ton Teil 2, 18 sec.)

Die Betreuer sind mit der Situation der jungen Menschen vertraut. Bewusst wird  eine vielschichtige Zusammensetzung des Teams angestrebt: Die männlichen und weiblichen Bezugspersonen sind unterschiedlich alt, können vielleicht zeitweiligen Vater- oder Mutterersatz bieten, als ältere Schwester oder als großer Bruder betrachtet werden.

(O-Ton Teil 3, 16 sec.)

Wichtig ist für den dauerhaften Erfolg des Projektes ist die Unterstützung, die es von außen erhält. Ehrenamtliches Engagement ist dabei ebenso willkommen wie Sach- und Geldspenden in jeder Größenordnung.

Wolfgang Rakers berichtete über „Trauerland“, ein Projekt der Initiative Spes Viva. Die Angebote des Trauerlandes sind übrigens kostenlos und richten sich an Kinder zwischen zwei und 18 Jahre. Nähere Informationen gibt es auf der Internet-Seite der Niels-Stensen-Kliniken.

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