Die Ausstellung “Waschen, schneiden, legen”

Marcel Rossmann am 4. Februar 2010 - Keine Kommentare
Marcel Rossmann

Im Bundesdurchschnitt gibt eine 4-köpfige Familie pro Jahr 225 Euro für den Friseurbesuch aus; die Frauen mehr als die Männer, aber das ist ja kein Geheimnis mehr. Auch in Osnabrück scheint die Kopfbedeckung eine nicht ganz unwichtige Rolle zu spielen. Zumindest findet man an fast jeder Straßenecke einen Friseursalon. Grund genug für die Villa Schlikker mal eine Ausstellung rund ums Thema „Waschen, schneiden, legen“ ins Leben zu rufen. Genauso heißt sie auch und mein Kollege Marcel Roßmann hat sie sich mal angeschaut:

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Es kommt ein bisschen 50iger Jahre Flair auf, denn im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine alte Friseurkabine vom Traditionssalon der Zibunas  aus genau dieser Zeit. Die Geschichte des Osnabrücker Salons sowie der Friseuralltag und die Frisurentrends der vergangenen Jahrzehnte werden beleuchtet. Nur eines lief bei der Erstellung der Ausstellung etwas anders als sonst. Dazu der Museumsleiter Thorsten Heese:

Heese – Studentenprojekt

Und es ist was geworden! Ganz nach dem Motto „Klein, aber fein“ wird der Besucher in die Vergangenheit der Friseurgeschichte geschickt und kann sich am Ende selbst mal die Frage beantworten, wann es ihm beim Friseur eigentlich besser gefiel: früher oder heute? Doch ganz einfach war es nicht, so eine Ausstellung auf die Beine zu stellen. Wo die Schwierigkeiten lagen, erklärt Svenja Wacker, eine von insgesamt 16 mitwirkenden Studentinnen und Studenten:

Wacker – Schwierigkeit

Interessant ist die Ausstellung alle mal, wie viel Besucher man letztlich lockt, wird sich zeigen. Bis zum 24. Mai kann „Waschen, schneiden, legen“ in der Villa Schlikker besichtigt werden.

Neben der Ausstellung wird es weitere Programmpunkte geben: unter anderem wird ein Hundefriseur mal aus dem Nähkästchen plaudern und die In und Out’s in der Hundewelt vorstellen. Weitere Infos zur Ausstellung und das aktuelle Programmheft finden sie zum Download auf den Internetseiten der Stadt Osnabrück.

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