Küstenschutz

Sebastian Rohling am 24. Februar 2010 - Keine Kommentare
Sebastian Rohling

Stellen Sie sich vor. Sie sitzen in einem Strandkorb und schauen auf die Nordsee. Sie sehen die Möwen, Wolken und vielleicht sogar Wellen, wenn Sie nicht gerade bei Ebbe am Strand sind. Man kann die Nordsee aber auch mit ganz anderen Augen sehen. Zum Beispiel mit wissenschaftlichen Monitoringkonzepten für die Deutsche Bucht. Sebastian Rohling erklärt uns das einmal auf Deutsch:

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Eigentlich ist es ganz einfach: Nordseebeobachtung mittels Satellitenbilder. Genau das ist es was jetzt auch die Geoinformatiker der Universität Osnabrück machen. Mit einem Unterschied, sie bekommen dafür Geld, statt extra Geld für eine Reise an die Küste zu zahlen. Und Sie bekommen nicht gerade wenig Geld dafür. 300.000 Euro sind dafür vom Land bewilligt worden. Damit übernimmt die Universität ein Teilprojekt einer groß angelegten Untersuchung für die Nordseeüberwachung. Prof. Manfred Ehlers vom Osnabrücker Institut für Geoinformatik und Fernerkundung erklärt worum es überhaupt geht:

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Untersucht werden unter anderem der Anstieg des Meeresspiegels, die Algenblüte und Temperaturveränderungen. Insgesamt sind an diesem Projekt elf Institutionen beteiligt. Dem Teilprojekt der Universität Osnabrück kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Denn Sie liefern die Daten, mit denen Veränderungen überhaupt erst sichtbar werden. Manfred Ehlers zur Rolle der Universität Osnabrück:

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Die Osnabrücker sind besonders gut im Bereich der Fernerkundung dem Schlüssel für die Auswertung der Satellitendaten. Auf diese langjährige Erfahrung greifen dann unter anderem in anderen Teilprojekten so namenhafte Institute wie das AWI und die GKSS zu. Aber die Mitwirkenden Partner sind nicht das einzige, worüber sich Manfred Ehlers freut:

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Insgesamt wird das Projekt mit über fünf Millionen Euro gefördert. Der ein oder andere wird sich jetzt fragen, ein Projekt zur Sicherung und Untersuchung des Wattenmeeres, dass gibt es erst jetzt? Das stimmt natürlich nicht ganz. Es gibt Projekte in den Niederlanden, Dänemark und auch in Deutschland. Sie nutzen jedoch Daten die nicht so Präzise sind

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Also, wenn sie dem nächst etwas von Monitoringkonzepten für die Deutsche Bucht hören, nicht gleich abschrecken lassen. Neben dem Effekt für Umwelt und Wirtschaft können auch wir in den kommenden Jahren von den Ergebnissen profitieren.

Das war Sebastian Rohling über ein groß angelegtes Forschungsprojekt des Landes Niedersachsen. Am Schutz des Norddeutschen Wattenmeeres sind auch die Geoinformatiker der Uni Osnabrück beteiligt.


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