VfL Osnabrück – Dynamo Dresden

Der VfL Osnabrück bleibt auch im zehten Ligaspiel in Folge ungeschlagen. Zum Zehnten Heimsieg sollte es gegen Dynamo Dresden dennoch nicht reichen. Die Lila-weißen kamen nach einer eher durchwachsenen Leistung nicht über ein Unentschieden hinaus. Michael Baumann war für Sie vor Ort.
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein. Karsten Baumann hatte seine Elf im Vorfeld der Partie gewarnt. In dieser Liga gibt es keine leichten Spiele und Dynamo Dresden ist besser als es der Tabellenplatz momentan aussagt.
O-Ton 1 (Karsten Baumann)
Co-Trainer Ralf Meyer konnte Dem nur beipflichten und analysiert woran es beim VfL gemangelt hat.
O-Ton 2 (Rolf Meyer)
Doch zurück zum Anfang. In einer über große Strecken ereignislosen ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams weitestgehend im Mittelfeld. Der VfL war zwar stets bemüht, fand aber gegen eine gut gestaffelte Dynamo Mannschaft nur selten den Weg vor das Dresdner Tor. Stattdessen gab es viel ideenloses Ballgeschiebe im Mittelfeld und lange Bälle, die planlos nach vorne geschlagen wurden. Das Spiel plätscherte so vor sich hin, als Dennis Schmidt kurz vor der Pause, wie aus dem Nichts die Osnabrücker Führung markierte. Nach einer flachen Freistoßhereingabe von Björn Lindemann war es „Schmiddy“, wie ihn seine Teamkollegen nennen, der einfach mal den Fuß hinhielt und den Ball aus 5m über die Linie drückte. Wirklich freuen konnte er sich über seinen Treffer jedoch nicht.
O-Ton 3 (Dennis Schmidt)
Auch nach dem Seitenwechsel bestimmte der VfL zunächst das Geschehen und hatte den Gast aus Sachsen eigentlich gut im Griff. Doch anstatt selber das 2 – 0 zu schießen, zog sich die Mannschaft, unverständlicher Weise, ab Mitte der zweiten Halbzeit immer weiter zurück und überließ es den Dresdnern das Spielgeschehen zu kontrollieren. Das sah auch Matthias Heidrich so
O-Ton 4 (Matthias Heidrich)
Einzig Tino Berbig war es mit einigen sehenswerten Paraden zu verdanken, dass der VfL den Ausgleich nicht schon viel eher kassierte. Im Endeffekt war aber auch er machtlos, als Lars Jungnickel den Ball nach einer Ecke völlig unbedrängt zum 1 – 1 Endstand einköpfen konnte.
Der VfL bleibt weiterhin Tabellenführer, büßt aber zwei Punkte auf Heidenheim ein, die sich mit einem Sieg in der Tabelle an Ingolstadt vorbeischieben konnten. Nächste Woche kommt es somit zum Spitzenspiel Zweiter gegen Erster.
Das war Michael Baumann mit einem ausführlichen Bericht zum Spiel des VfL gegen Dynamo Dresden.












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