Sieben strategische Stadtziele für Osnabrück

Die Verwaltungsspitze der Stadt Osnabrück hat sieben strategische Stadtziele verabschiedet. Die Ziele drehen sich um die Entwicklung der Bildung in Osnabrück, um die Bekämpfung von Kinderarmut oder auch um eine effizientere Verwaltung. Sie sollen der Stadt helfen, die anstehenden Probleme in Angriff zu nehmen und die Ressourcen, also Geld und Arbeitskraft, sinnvoll einzusetzen. Was das genau heißt, hat Jule Kaldenhoff recherchiert.
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Sieben Ziele sind es, für die Jahre 2011 und 2012, die der Verwaltungsvorstand da aufs Papier gebracht hat. Die sind nicht etwa neu erdacht, sondern gehören zu den langfristigen Zielen der Stadt Osnabrück, die schon vor einigen Jahren aufgestellt wurden. Man kann sie also als Hausaufgaben für die kommenden zwei Jahre verstehen. Aber was ist denn konkret der Sinn solcher Zielvorgaben, Herr Oberbürgermeister Pistorius?
O-Ton Pistorius 1 -19s
Und dank der strategischen Ziele könne man sicher stellen, dass sich alle innerhalb der Verwaltung bis hinein in die verschiedenen Fachbereiche und –dienste diesen Ziele verpflichten und alles andere nicht liegen bleibt, aber eben nicht die gleiche Priorität habe.
O-Ton Pistorius 2 -09s
Und das wiederum sei wichtig in Zeiten leerer Kassen.
Was genau steht also 2011 und 2012 oben auf der Prioritätenliste? Vorrangig das Thema Bildung, das gleich in drei Zielen auftaucht: Das Ganztagsangebot an Grundschulen soll verbessert werden. Ebenso das Spachvermögen von ABC-Schützen. Und es soll nach dem Wunsch von Kulturdezernentin Rita-Maria Rzyski ein erweiterter, und vor allem einheitlicher Bildungsbegriff definiert werden.
O-Ton Rzyski -13s
Zwei weitere Ziele betreffen die Effizienz in der Verwaltung und im Bürgerservice, und dann geht es noch um die Bekämpfung von Kinderarmut und den geplanten Wissenschaftsstandort am Westerberg. Die Ziele sollen aber nicht nur auf die Verwaltung einwirken. Der Vorstand hofft auch darauf, auch das Engagement der Bürger anzuregen. Boris Pistorius:
O-Ton Pistorius 3 -28s
Oberbürgermeister Boris Pistorius im Beitrag von Jule Kaldenhoff zu den sieben strategischen Ziele der Stadtentwicklung, der Vorstand der Stadt Osnabrück heute (gestern/9.März 2010) vorgestellt hat.












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