Arbeitgeberverbände ziehen Jahresbilanz

Wolfgang Rakers

Verhalten optimistisch beurteilen die industriellen Arbeitgeberverbände Osnabrück-Emsland, IAV und VME, die wirtschaftliche Entwicklung der letzten 12 Monate. Auf der einen Seite ging eine Reihe von Arbeitsplätzen verloren, andererseits haben viele Unternehmen der Region ihre Stammbelegschaften halten können. Die tarifliche Zurückhaltung der IG Metall und der stärkere Dollar ermöglichte es vor allem den exportorientierten Unternehmen, die Kapazitätsauslastung und die zu Umsätze steigern. Das erfuhr Wolfgang Rakers auf dem Jahrespressegespräch.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Die Konjunkturumfrage in diesem Frühjahr spiegelt die gegenwärtige Lage und die Erwartungen von 110 Mitgliedsfirmen des industriellen Arbeitgeber-verbandes IAV wider. Der IAV-Vorsitzende Olaf Piepenbrock kommentiert das Ergebnis der Befragung:

(O-Ton Teil 1, 24 sec.)

Dass die Krise die Region Osnabrück-Emsland nicht mit voller Wucht getroffen hat, liegt an der Wirtschafts- und Branchenstruktur in diesem Raum. Im Gegensatz zu Wirtschaftsräumen, die einseitig auf bestimmte Branchen ausgerichtet sind – sogenannte Cluster – stehen die hiesige Industrie und das Dienstleistungsgewerbe auf vielen Beinen:

(O-Ton Teil 2, 17 sec.)

Die Vergleichsbasis, an der sich der Verband orientiert, liegt schon einige Jahre zurück. Trotzdem ist Olaf Piepenbrock für die weitere Entwicklung der Ansicht:

(O-Ton Teil 3, 24 sec.)

Ein besonders wichtiger Faktor für den sich abzeichnenden Aufschwung sind die erhalten gebliebenen Arbeitsplätze.

(O-Ton Teil 4, 21 sec.)

Damit qualifizierter Nachwuchs nicht ausbleibt, hat der Verband der Metall- und Elektroindustrie VME vor 4 Jahren eine Stiftung ins Leben gerufen. Dazu der VME-Geschäftsführer Michael Grunwald:

(O-Ton Teil 5, 34 sec.)

Ein weiterer positiver Faktor für einen Aufschwung lässt sich allerdings von den Unternehmen der Region nicht beeinflussen. Aber zur Zeit profitieren sie davon:

(O-Ton Teil 6, 17 sec.)

Abgesehen von Sonderfällen wie Karmann, dessen Insolvenz die statistische und reale Bilanz der regionalen Industrie geschmälert hat, stehen die Signale offen-sichtlich wieder auf Grün.

Wolfgang Rakers mit einemn Überblick der wichtigsten Ergebnisse des Jahrespressegesprächs. Beteiligt waren daran die Arbeitsgeberverbände der Region Osnabrück-Emsland, IAV und VME, die fast 50.000 industrielle Arbeitnehmer in der Region vertreten.



Sag deine Meinung!

Kategorien