Südstieg Piesberg

Wanda Zec am 8. September 2010 - Ein Kommentar
Wanda Zec

Der Wohlfühl-Fels Piesberg hat jetzt für die Besucher einen neuen Aussichtspunkt. Am 03. September wurde der neue Südstieg eröffnet. Wanda Zec (Seetz) hat sich die Aussicht einmal angeguckt und war bei der Eröffnung dabei:

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Am 03. September 2010 wurde der letzte Aufstieg, der Südstieg, des Piesbergs Osnabrück eröffnet. Ab sofort können Kinder und Erwachsene den Piesberg rundum erleben. Die „Felsrippe“ kann nun nicht nur von dem Nord-, West- oder Oststieg erklommen werden sondern auch von dem Südstieg. Im Übrigen ist auch schon ein neues Projekt geplant. Als nächstes soll ein alter Maststumpf auf der „Felsrippe“ zu einer Aussichtsplattform ausgebaut werden.

Ein Kommentar »

  • vocivoci sagt:

    Der Südstieg. Diese Treppe ist meiner Meinung nach keine sichere Angelegenheit. Es mag aufregend sein solch steile Steige zu erklimmen, aber an der Sicherheit wurde gespart.
    Das Bauamt hat sicher die vorschriftsmäßige Blabla bestätigt und abgenommen. Ich bin mir aber gewiss, dass das nicht der Weisheit letzter Schluss sein wird, ist bei einem Fehltritt mit einem anschließenden fast ungebremsten Fall die Treppe herunter zu rechnen, der mit Todesfolge enden könnte.
    Zwar gibt es in gewissen Abständen Mittelhandläufe neben den üblichen Treppengeländern, aber diese dienen eher, bzw nur als Einstiegshilfe in die alle 130 Stufen errichteten Seitenruheplätze. Ob sie als Sturzfänger dienen könnten? Nein, dazu sind sie viel zu weit voneinander entfernt, als dass sie irgendwie lebensrettend sein könnten:
    http://www.osnabrueck.de/66924.asp?bigpic=3
    Ich sehe Kettenreaktionen von stürzenden Menschen, die die harten und schroffen Treppenstufen herunterfallen und sich “alle Knochen brechen”… Nun muss ich die obligatorischen Gewissensbiss-Gruppen in Mithaftung nehmen, wie das so üblich ist: Kleinkinder und ältere Mitmenschen werden die ersten sein. Das klingt nicht nur hart, das ist es auch.
    Zur Lösung: Alle 10 Meter eine “Schikane”, halbtreppenbreite Quergeländer, “Wellenbrecher” wie in Fußballstadien, damit ein Sturz nicht mit dem Allerschlimmsten enden mag.
    Bis dahin kann ich nur jeden davor warnen diese Treppe am Piesberg zu benutzen, denn ich glaube “Betreten auf eigene Gefahr” steht dort nicht geschrieben, ist es aber faktisch doch und wird auch bald dort geschrieben stehen. Da wird diese Stiege ganz schnell älter aussehen als die Erdzeitalter die man damit zu erklimmen suchte.
    Also viel Glück und viel Segen für die Piesbergsteiger am Südstieg des Piesbergs in Osnabrück!!

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