osradio 104,8 Steckbriefe: Dissen – Hartmut Nümann

Simone Wölfel am 11. April 2012 - Ein Kommentar
Simone Wölfel

Hören Sie hier aus der osradio- Reihe “Steckbriefe der Region Osnabrück” die nächste Folge: Heute geht es um eine Stadt im südlichen Landkreis direkt an der Grenze zu NRW. Die Stadt bezeichnet sich selbst als “Arbeiterstadt”, und es wird auch viel gearbeitet. Unter anderem werden Gewürze – aber auch köstliche Salate hergestellt. Wir sprechen natürlich über Dissen am Teutoburger Wald. Was es in Dissen sonst noch gibt – außer den großen Firmen Fuchs Gewürze und Homann – erklärt Bürgermeister Hartmut Nümann.

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Wo sind wir hier?

“Ja, wir sind hier in Dissen am Teutoburger Wald.”

Einwohnerzahl?

“Wir haben rund 9.500 Einwohner.”

Bürgermeister oder Bürgermeisterin?

“Tjaa, der Bürgermeister bin ich – Hartmut Nümann. Im Amt seit dem 01. November 2011.”

Alter der Stadt?

“Der Name Dissen wurde urkundlich zum ersten Mal erwähnt im Jahre 822 n. Chr. Die Stadtrechte hat Dissen seit 1951. Also, im vergangenen Jahr hatten wir 60 Jahre Stadt Dissen.”

Schulen?

“Wir haben in Dissen die Grundschule, eine Hauptschule, eine Realschule und für den südlichen Landkreis Osnabrück haben wir noch die Förderschule. Und wir haben natürlich auch eine Volkshochschule.”

Kirchengemeinden?

“Wir haben reichlich Kirchengemeinden: Einmal – die größte ist die evangelische Kirche, dann haben wir die katholische Kirche, die freie evangelische Gemeinde, die neuapostolische Gemeinde, die Minuitengemeinde und auch die Zeugen Jehovas.”

Prominente der Stadt?

“Ja, ich möchte da unseren Ehrenbürger Dieter Fuchs nennen, der eine Firma aufgebaut hat nach dem Kriege. Der ist heute der zweitgrößte Gewürzhersteller der Welt!”

Besondere Traditionen?

“Ich würde sagen – Traditionen in Dissen, dass sind unsere Schützenvereine. Wir feiern jedes Jahr Schützenfeste in Dissen selbst und in den Ortsteilen Aschen, Erpen, Nolle, Haltern-Strang. Das ist eine Tradition, die es schon ewig gibt.”

Schönstes Bauwerk?

“Da würde ich kein einzelnes Gebäude nennen, sondern da würde ich sagen, das ist unsere “gute Stube” – so nennen wir unseren Kirchplatz mit der evangelischen Kirche dabei.”

Highlight der Stadt?

“Ja, bei uns gibt es seit vielen Jahren das Stadtfest am zweiten Wochenende im September “Dissen skurril”. Inzwischen über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.”

Schönstes Fest?

Das schönste Fest – würd’ ich sagen – haben wir seit wenigen Jahren. Das ist der Zuckerbäckermarkt jeweils am 1. Advent des Jahres. Das ist ein kleiner Markt, aber da treffen sich die Dissener, und das ist sehr schön. Da sind die Vereine, die präsentieren sich dort. Und das ist wirklich ein Fest, was für uns Dissener da ist, und es wird sehr gut angenommen!”

Wichtigster Verein?

“Da nenn’ ich nicht nur einen Verein. Da gibt es also mindestens drei, vier Vereine, die man nennen muss. Zum Einen ist es der Kunst- und Kulturverein, den es seit einigen Jahren gibt. Dissen nach außen repräsentiert unser Jazzclub. Und dann haben wir natürlich unseren Heimatverein, der jetzt aktiv geworden ist, gerade in den letzten Jahren und arbeitet die Geschichte Dissens auf.”

Wo sehen Sie Ihre Stadt in 15 Jahren?

“Wir sind Industriestadt. Ich geh’ davon aus, dass wir auch in 15 Jahren eine blühende Industriestadt am Südhang des Teutoburger Waldes bleiben. In Verbindung mit einem attraktiven Stadtkern. Da sind wir gerade dabei den “aufzupäppeln”. Da ist noch einiges zu tun. Und ich hoffe, dann kommen auch viele Auswertige nach Dissen, weil Dissen soll auch eine Einkaufsstadt werden oder wieder mehr Einkaufsstadt werden. Wir waren es mal vor vielen Jahren, das hat nachgelassen, aber wir arbeiten daran, dass Dissen auch wieder Einkaufsstadt wird!”

osradio 104,8 bedankt sich für das Gespräch!

Das war also der Steckbrief mit den wichtigen Daten zur Stadt Dissen, vorgetragen auf den Punkt von Bürgermeister Hartmut Nümann in ca. 3 Minuten!

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Ein Kommentar »

  • Natalia sagt:

    Over the years I have done some contracting with our local scoohl district, and it was an eye opener. The amount of pure waste and incompetence by district employees would earn a manager in a private company a quick escort to the door. I’ve seen perfect desks and office equipment just thrown in the trash so that the individual scoohls could requisition more of the same. When I asked an employee why, they replied “if we don’t requisition new stuff the district will cut our budget next year”. Not exactly the kind of thinking that promotes fiscal responsibility. By the way, the district is not allowed to donate any of this “surplus” equipment to any outside organization. Disgusting!

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