Grundlagen der Sportentwicklung für die Stadt Osnabrück

Redaktion am 13. April 2012 - Ein Kommentar

Jeder zweite Osnabrücker treibt mindestens einmal die Woche Sport. Das hat der Sportwissenschaftler Professor Christian Wopp, von der Uni Osnabrück herausgefunden. Am 12. April 2012 hat er Vereinsvertretern in der Sporthalle am Limberg die „Grundlagen der Sportentwicklung für die Stadt Osnabrück“ vorgestellt. Dabei präsentierte er die Ergebnisse einer breit angelegten Untersuchung des Sportstandorts Osnabrück. Johannes Roggenkamp hat sich mit Professor Wopp unterhalten und sich nach den weiteren Ergebnissen der Untersuchung erkundigt:

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Die Menschen in der Stadt Osnabrück sind sportlich. Im Auftrag der Stadt Osnabrück und des „StadtSportBundes“ hat Professor Wopp in Zusammenarbeit mit seinen Studenten den Sport-Standort Osnabrück untersucht. Am Ende der Forschungsarbeiten kristallisierten sich zwei wesentliche Ergebnisse heraus:

“Einerseits, dass Osnabrücker sehr sport-aktiv sind. Über 80 Prozent haben angegeben, dass sie zumindest mal gelegentlich Sport treiben. Das ist in Deutschland mit einer der Spitzenwerte. Wir haben repräsentativ ausgewählt, also nicht nur die sportlichen Menschen. Aber, wenn wir dann natürlich gefragt haben, seid ihr auch regelmäßig sportlich aktiv, dann sind von den 80 % gut 70 %, das heißt so ungefähr 55 % der Bevölkerung in Osnabrück treiben mindestens einmal die Woche eine Stunde Sport.”

Das war das Eine. Andererseits stellten sie fest, dass die Osnabrücker Vereine sehr gut aufgestellt sind. Jeder Vierte treibe seinen Sport im Verein. Gegenüber dem privat organisierten Sport mit 50 Prozent, sei das ein außerordentlich hoher Vereinswert und in anderen Großstädten nicht üblich. Der übrige Teil werde von gewerblichen Anbietern abgedeckt, sprich Sport- und Fitnessstudios. Hinzu kommt, dass die Osnabrücker Sportstätten-Infrastruktur von den Vereinen und der Bevölkerung positiv bewertet wurde. Das größte Problem der Vereine ist ihre Finanzsituation. Fast ein Viertel bewertete diese als schlecht.

Welchen Sport die meisten Osnabrücker betreiben, hat Professor Wopp in einem Ranking zusammengefasst:

“Wie haben eine Hitliste der Sportarten – und in Osnabrück führt das ausdauernde Laufen, Radfahren, Schwimmen. Dann kommt Nordic-Walking, Fitness, Gymnastik und erst an achter Stelle kommt dann der Fußball. Obwohl man denkt, der ist ganz weit oben!”

Im Mittelpunkt der Forschung stand eine große Bevölkerungsumfrage. Außerdem gab es demografische Statistiken und Sportstatistiken:

“Wir haben also 5.000 repräsentativ ausgewählte Osnabrückerinnen und Osnabrücker angeschrieben und nachgefragt, welchen Sport sie treiben und wie. Hinzu kommt, dass wir mit weiteren Befragungen die Vereinsverantwortlichen, die Schulen untersucht haben. Wir haben dann noch weitere spezielle Untersuchungen am Rubbenbruchsee, an bestimmten so genannten Hotspots, wo sehr viele Menschen sportlich aktiv sind, auch noch durchgeführt.”

Am Ende hat das Forschungsteam die Ergebnisse in einer Empfehlung für einen Entwicklungsplan zusammengefasst und der Stadt vorgelegt. Außerdem wurden die Vereine über die Ergebnisse informiert. Mit den Erkenntnissen sollen in Zukunft vorhandene Ressourcen zielgerichteter eingesetzt werden. In diesem Sinne: Bleiben Sie sportlich!

Osnabrück ist aktiv, Osnabrück ist sportlich. Zumindest den Forschungsergebnissen von Professor Wopp zufolge. Demnach macht jeder zweite Osnabrücker regelmäßig Sport und dabei am liebsten ausdauerndes Laufen, Fahrradfahren oder Schwimmen. Das war Johannes Roggenkamp, der sich mit Professor Wopp über den Sportstandort Osnabrück unterhalten hat.

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Ein Kommentar »

  • Rosi sagt:

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