John McGurk startet Benefizlauf von Osnabrück nach Warschau

Redaktion am 31. Mai 2012 - Keine Kommentare

1.200 Kilometer – von Osnabrück bis nach Warschau. Diese Strecke will John McGurk mit seinen Mitstreitern für das Projekt „Sportler 4 a childrens world“ erlaufen und dadurch Geld für Kinder in Warschau sammeln. Die erste Etappe ging gestern am Mittwoch, den 30.05.2012 vom Flughafen Osnabrück/Münster bis in die Osnabrücker Innenstadt. Unser Reporter Stephan Haller hat die Laufschuhe geschnürt und sich mit auf den Weg gemacht:

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So eine richtig lange Strecke laufen, ist schon eine Herausforderung. Vernünftige Kleidung und Schuhe werden gebraucht, die Kondition muss trainiert sein und es braucht ein gehöriges Maß an Motivation. Dies alles erarbeitete ich mir in den letzten Wochen, als der Entschluss gefasst wurde an der ersten Etappe von John McGurks Benefizlauf durch Osnabrück teilzunehmen. Hoch motiviert und etwas aufgeregt ging ich am Mittwoch an den Start. Eine der wichtigsten Fragen, die mich beschäftigte, war, ob ich mich vernünftig vorbereitet hatte. Meine Mitläuferin Sandra Mathiske gab mir einen Einblick in ihre Trainingsvorbereitungen:

“Also, erst mal natürlich seelisch darauf vorbereiten. War für mich schon eine Überwindung war, weil Laufen sonst eigentlich überhaupt nicht mein Sport ist. Und war vorher im Fintness-Studio, hab’ da so Kardio-Kurse und solche Dinge gemacht. Von daher da zum Glück schon so ein bisschen Ausdauer mitgebracht. Und hab’ eigentlich gedacht, beim Laufen – okay – so nach den ersten drei, vier Kilometern ist bei mir schon Feierabend, und beim ersten Training wurden’s dann direkt fast acht Kilometer, wo ich selbst sehr überrascht war. Wenn man dann erst mal dabei ist so zu laufen und den inneren Schweinehund überwunden hat, dann gehts eigentlich fast von alleine.”

Diese Erfahrung konnte ich auf den ersten Kilometern der Strecke auch machen. Wenn erstmal ein vernünftiges Tempo und eine kontinuierliche Atmung gefunden war, lief es sich fast von ganz allein. Die Strecke gestaltete sich recht abwechslungsreich und es waren immer andere Läufer in der Nähe, um sich auch beim Laufen auszutauschen. Mit der Zeit versprengte sich das Feld der Läufer allerdings, und auch die Strecke ging schier endlos geradeaus. Ab hier fing es bei mir an langsam kritisch zu werden. Ich merkte jeden kleinen Schmerz und musste mich immer wieder aufs Neue anfeuern und motivieren. Meine Mitläuferin Sandra berichtet über ihre Erfahrungen beim Laufen:

“Es war zwischenzeitlich sehr, sehr schwer – gerade weil ich auch nicht so ein geübter Läufer bin. Ich musste mich schon dazu durchringen, weiter zu kommen als nur sieben oder acht Kilometer; ich habe dann letztendlich die 10 geschafft. Das war für mich auf jeden Fall eine persönliche Bestleistung. Und dann gerade zu denken, du willst nicht der Erste sein der aufgibt, du möchtest möglichst viel auch mit dem Team zusammenkriegen an Kilometern, um den Kindern möglichst viel Geld spenden zu können.”

Am Ende reichte es bei mir für etwas mehr als 8 Kilometer. Für den Anfang und den ersten Lauf gar nicht schlecht. Zumindest kann ich mit mir zufrieden sein, ich habe etwas für meine körperliche Fitness getan und dadurch auch noch meinen Teil zu einem karitativen Projekt beigetragen. Abschließend kann man John McGurk nur den vollsten Respekt ausdrücken; für seinen Ehrgeiz und sein Vorhaben, 1.200 Kilometer von Osnabrück bis nach Warschau zu laufen.

Es bleibt spannend, wie viel Geld John McGurk für sein Projekt erlaufen wird. Ein Erfolg wird sein Lauf aber mit Sicherheit. Davon ist unser osradio-Mitläufer Stephan Haller klar überzeugt.

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