Alexander Krük (ein Spielerprofil)

Michael Baumann

(Anmoderation:)

Nach der EM ist vor dem Ligastart. In zwei Wochen hat das Warten auf die neue Saison für alle VfL-Freunde ein Ende. Am 21. Juli starten die Lila-Weißen mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger Borussia Dortmund II in die Spielzeit 2012/13. Die Kaderplanungen sind soweit abgeschlossen, und die Grundlagen geschaffen. Mit Gaetano Manno, Paul Thomik und Alexander Krük hat der VfL insgesamt drei Spieler unter Vertrag genommen, die schon einmal in Osnabrück gespielt haben. Michael Baumann hat sich mit einem von Ihnen getroffen:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Bereits in den Spielzeiten 2009 bis 2011 trug Alexander Krük das Trikot der Lila-Weißen. Seiner Zeit vom ehemaligen VfL-Trainer Carsten Baumann in die Hasestadt gelockt, entwickelte sich Krük vor allem in der Aufstiegssaison zu einem der Leistungsträger. In Liga zwei klappte es beim VfL dann nicht mehr ganz so gut. Bereits nach wenigen Spielen verletzte er sich und verlor seinen Stammplatz später an Jan Tauer. Doch jetzt ist er zurück und verrät auch seinen Grund dafür:

“Also, dass ich mich auf jeden Fall in den zwei Jahren vorher sehr, sehr wohl gefühlt habe. Und ein sehr schönes Aufstiegsjahr hatte. Und leider auch ein sehr bitteres Abstiegsjahr. Dann wurde hier ja leider der Schnitt gemacht – mit dem neuen Trainer, dass keine alten Spieler mehr gehalten worden sind. Und, tja, wie gesagt, ich wollte hier eigentlich nie weg. Und ich hab’ mich immer super wohl gefühlt. Als dann die Anfrage kam, und man sich zusammengesetzt hat, waren wir uns auch relativ schnell einig, weil ich auf jeden Fall wieder zurück wollte!”

Ein weiterer Aspekt für seine Rückkehr dürfte auch VfL Trainer Claus-Dieter Wollitz gewesen sein. Krük schätzt Wollitz nicht nur in seinen Qualitäten als Trainer, sondern auch menschlich. Bei einem gemeinsamen Essen wurden schließlich die letzten Modalitäten geklärt und der Vertrag in trockene Tücher gepackt:

“Wir hatten uns getroffen zum Mittagessen, und hatten einen ziemlich lustigen Mittag. Wir hatten darüber gesprochen, was ich für Ziele hatte, wie meine Karriere bisher verlief, was er von einem Spieler wie mir erwartet – und da sind wir relativ schnell auf einen Nenner gekommen. Und dann ging das ratzfatz über den Tisch!”

Ausgebildet wurde Krük in den Jugendmannschaften von Fortuna Düsseldorf und Borussia Mönchengladbach. Im Alter von zwanzig Jahren wechselte der gebürtige Remscheider zum damaligen Drittligisten Kickers Emden. Ein Jahr später erregte Krük das Interesse von Eintracht Frankfurt und wechselte in die Bankenmetropole. Nach langer Verletzungspause kam er schließlich am 6. Dezember 2008 im Spiel gegen den VfL Bochum zu seinem bisher ersten und einzigen Bundesligaeinsatz. Am wohlsten fühlt sich Krücki, wie ihn seine Mitspieler nennen, auf der linken Abwehrseite. Was Claus-Dieter Wollitz  von seinem neuen Schützling hat, das verrät er am besten selbst:

“Also, ich glaub’ – auch schon aus der Zeit wer mich hier kennt, dass ich kein linker Verteidiger bin, der nur hinten rumsteht und die Bälle nach vorne schießt, sondern gerade sich spielerisch nach vorne einschaltet. Deswegen passt das, denke ich, ganz gut!”

Lediglich an seiner Torgefährlichkeit muss der Linksfuß noch arbeiten. In 118 Einsätzen in der ersten, zweiten und dritten Bundesliga erzielte Krük gerade einmal drei Tore. Immerhin zwei davon für den VfL.

(Abmoderation:)

Das nächste Mal live erleben können Sie Alexander Krük bereits heute Abend. Der VfL bestreitet im Rahmen seiner Saisonvorbereitung ein Testspiel gegen die Sportfreunde aus dem benachbarten Lotte. Anstoß der Partie ist um 19:00 Uhr in der ConnectM-Arena in Lotte.

Download

Download

Sag deine Meinung!

Kategorien