Freiwilliger Hilfsdienst im Senegal – toll, was junge Menschen alles leisten!

Redaktion am 17. Juli 2012 - Keine Kommentare

(Anmoderation:)

Die Jugend von heute zieht es in die Ferne. Viele verbringen nach dem Abitur erst einmal ein Jahr im Ausland. Die meisten Jugendlichen probieren es mit “Work and Travel”, arbeiten als Au-Pair oder helfen mit als Freiwilliger. Anna Maria Rottmann hat sich erkundigt, was es mit dem Freiwilligendienst im Ausland auf sich hat:

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Das Freiwillige Soziale Jahr wird von vielen kirchlichen Trägern gefördert. In Osnabrück ist eine Entsende-Organisation des Bistums. Man kooperiert mit „Weltwärts“ -  dem Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Jedes Jahr werden die Freiwilligen zwischen Juli und September in ihre Projekte entsendet. Da es bald wieder so weit ist, und sich viele Jugendliche für 9 bis 12 Monate auf den Weg begeben, wollten wir wissen, wie sie sich vorbereiten und mit welchem Gefühl sie ins Ausland gehen. Larissa Haunhorst hat sich für den Freiwilligendienst entschieden:

“Ich werde ab September ein Jahr lang im Senegal sein und dort einen Freiwilligendienst abhalten. Dort werde ich dann in (…) im Kindergarten arbeiten und dort in die Caritas gehen und aufs Land fahren und dort gesundheitliche Hilfe leisten.”

Außerdem erklärt Larissa, wie sie dazu kam, sich für einen Freiwilligendienst im Ausland zu bewerben und welches Angebot es beim Bistum gibt:

“Mich hat das einfach interessiert. Dieses Weiterdenken, dass man das alles aus einem anderen Blickwinkel sieht. Und nicht nur so die deutsche Sichtweise hat, sondern das mal von der anderen Seite betrachtet – und dann hab ich mich halt beworben. Insgesamt sind es hier 30 Leute, die mitfahren. Und die sind in allen verschiedenen Ländern, also, von Russland über Peru und Indien nach Afrika. Die Leute im Bistum haben uns eigentlich allen klar gemacht, dass es nicht auf das Land an sich ankommt, sondern darauf, dass man zu der Stelle passt und auf die Stelle passt!”

Die Fachleute vom Bistum haben entschieden, dass Larissa gut zu der Stelle im Senegel passt. Sie erklärt, wie sie sich darauf vorbereitet:

“Also, was ich bislang schon gemacht habe sind die Vorbereitungskurse des Bistums, die total hilfreich sind, um sich auf diesen Kulturschock vorzubereiten – sich erst mal darauf einzustellen, dass die Mentalität dort so anders sein wird. Dann hab ich mich mit meiner Vorgängerin unterhalten, was auch super interessant war, was die so erlebt hat. Was die Sprache anbelangt, da spricht man ja Französisch, was ich schon in der Schule hatte und eine spezielle Stammessprache, die ich mir so langsam versuche, auch ein bisschen anzueignen. Aber was wirklich nicht so einfach ist. Ich bin so gespannt, was mich da erwarten wird, weil man – glaube ich – einige Dinge erwartet und einige überhaupt nicht.”

Mit Larissa gehen viele weitere freiwillige Helfer in benachteiligte Länder, um dort an Projekten mitzuarbeiten. Wer sich auch für einen Freiwilligendienst im Ausland interessiert, kann sich auf der Internetseite von “Weltwärts” informieren oder auch auf den Webseiten des Bistums. Die Auswahlverfahren des Bistums fangen ca. ein Jahr vor der Aussendung an.

(Abmoderation:)

Die freiwillige Helferin Larissa geht nun für ein Jahr in den Senegal, wo sie in einem Kindergarten mitarbeiten wird. Neben Larissa sind es 30 weitere Jugendliche, die bald ebenfalls ihren Freiwilligendienst im Ausland antreten können – auf den Weg geschickt vom Bistum Osnabrück, das damit immer wieder tatkräftige junge Menschen einsetzt, um weltweit Hilfe leisten zu können.

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