Neue Osnabrücker Anthologie geplant

Redaktion am 17. Juli 2012 - Keine Kommentare

(Anmoderation:)

Ein Buch von Osnabrückern für Osnabrücker. Das hat es schon im letzten Jahr (2011) gegeben. In einer Anthologie, also einer Sammlung von verschiedenen Texten, sollen die Leser nun mehr über unsere Region erfahren. Der erste Band heißt: “Osnabrück – Heimatstadt zwischen Alma Ata und Rio”. Dieses Jahr gibt es eine zweite Ausgabe. Heiko Schulze, der Herausgeber schon des ersten Bandes, erzählt, dass das Projekt gut angekommen sei:

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“Sowohl humoristischer Art, als auch auf sehr ernsthafte Art und Weise, sowohl in Gedichtform, als auch in Form von Kurzgeschichten, oder in Form von Reportagen. Damit hatten wir durchaus erfreulichen Anklang mit dem ersten Band, den wir genannt haben: Osnabrück – Heimatstadt zwischen Rio und Alma Ata. Und den zweiten Band wollen wir nennen: Osnabrück – Heimatstadt zwischen Quakenbrück und Kattenvenne.”

Osnabrück – Heimatstadt zwischen Quakenbrück und Kattenvenne. So wird der zweite Band der Anthologie also heißen. Der Name soll auch diejenigen ansprechen, die zwar außerhalb von Osnabrück wohnen, sich aber trotzdem mit Osnabrück verbunden fühlen. In diesem Band werden wieder Alltagsgeschichten im Vordergrund stehen. Und damit die Geschichten auch jeden interessieren, müssen sie von einer breiten Öffentlichkeit kommen. Nicht nur alteingesessene Osnabrücker sollen etwas über die Region schreiben, sondern auch die Jugendlichen:

“Junge Menschen haben oft schon sehr interessante Erlebnisse, interessante Gefühle zur Stadt entwickelt. Auch durchaus junge Leute mit Migrationshintergrund, die ganz verschiedene Erfahrungen mitbringen in diese Stadt. Wo sie auch mal darlegen können, wie sie Osnabrück denn so empfunden haben.”

Die Erfahrungen und Berichte können schöne Erlebnisse sein, aber auch kritische Berichte über die Dinge, die nicht gefallen. Deswegen dürfen die Geschichten auch ernst und traurig sein, können aber auch mit Spaß und Humor etwas über Osnabrück aussagen. Sogar fiktive Geschichten sind erlaubt, solange sie sich auf Osnabrück beziehen. Was bei der Endausscheidung vor dem Druck der Anthologie wichtig ist, sagt Alfred Bünger. Er ist ebenfalls einer der Herausgeber der  Anthologie:

“Eigentlich ist es die Frage der Originalität der Beiträge. Das heißt, welche Besonderheit in der Geschichte klar für Osnabrück steht. Es ist also nicht allein eine Frage der literarischen Qualität, sondern einfach die Originalität der Geschichte, die eben stellvertretend für viele Osnabrücker Geschichten steht!”

Die Veröffentlichung  des ausgewählten Beiträge soll voraussichtlich im Dezember 2012 erscheinen. Alle Beiträge sollen – ähnlich wie im ersten Band – in Form von verschiedenen Lesungen der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Hierbei darf der jeweilige Autor seinen Text selber vorlesen.

(Abmoderation:)

Nachdem die erste Anthologie ,,Osnabrück – Heimatstadt zwischen Alma Ata und Rio“ sich nun schon in der 3. Auflage befindet, wollen die Herausgeber im Dezember 2012 eine neue (2.) Anthologie veröffentlichen. Hierzu sind alle Autoren, alle Bürgerinnen und Bürger Osnabrücks eingeladen,  Geschichten und Gedichte zu verfassen. Wir sind gespannt!

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