Redaktion
Alle Beiträge von osradio
Oft wird darüber geklagt, dass junge Leute sich zu wenig freiwillig engagieren. Ein gutes Beispiel dagegen sind die Teilnehmer an der Initiative “Youthinkgreen - Jugend denkt um.welt”. Hier werden Schüler zu sogenannten Klimabotschaftern ausgebildet. Das bedeutet, dass sie mit eigenen Projekten zum Schutz des Klimas eintreten und dabei professionell unterstützt werden. Gegründet wurde die Initiative im Jahr 2009 vom Bad Iburger Lehrer Helmut Spiering. Seitdem ist das Projekt stetig gewachsen. Mit dem Schuljahr 2011/2012 begann die zweite Staffel von “Youthinkgreen”. Seitdem ist auch die Ursulaschule aus Osnabrück mit 24 Schülern im Alter von 14 bis 18 Jahren dabei.
Vom 10. bis 20. Mai 2013 treffen sich die Jugendlichen von “Youthinkgreen” zum 1. Weltjugend-Nachhaltigkeitsgipfel in Berlin. Hier stellen sie ihre Ergebnisse der letzten Zeit vor und tauschen sich aus. Isabelle Tisson von der Ursulaschule ist in Berlin dabei. Sie erklärt, wie dieser Gipfel aussehen wird:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
“Bei dem Gipfel werden Jugendliche aus 30 Ländern zusammentreffen. Im Vordergrund steht, mit diesen 180 Teilnehmern aus allen verschiedenen Nationen und Kulturen einen gemeinsamen Weg für nachhaltige Lebensziele zu finden. Dafür werden wir einerseits ganz viele Referenten hören und Workshops haben. Wir werden auch Zeit für den Austausch untereinander haben!” Mit dem Fahrrad nach Berlin lesen…
(Anmoderation:)
Das 26. EMAF (European Media Art Festival) ist gerade über die Bühne gegangen und noch bis Ende Mai 2013 laufen einige Ausstellungen unter der Federführung des Festivals. Das EMAF präsentiert neueste Tendenzen der Medienkunst aus aller Welt. Einen ganz anderen Blick auf das EMAF wirft eine Ausstellung, die gerade in den Räumen des BBK (Bund bildender Künstler) in der Bierstraße in Osnabrück zu sehen ist. Hier präsentieren die Fotografinnen Angela von Brill und Kerstin Hehmann ihren Blick auf über zwanzig Jahre EMAF:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Handwerkliches Arbeiten verliert in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Vor allem in der Kindererziehung wird es mehr und mehr vernachlässigt. Aber das Leben besteht nun einmal nicht bloß aus grauer Theorie. Deshalb hat das Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Erziehung (kurz Nifbe) das Projekt „Handwerk in den Kitas“ gestartet. So sollen mehr handwerkliche Projekte in die Kitas gebracht werden.
Die Albert-Schweitzer-Grundschule in Osnabrück weitet das Konzept jetzt erstmals auf den Bereich Grundschule aus. Hintergrund ist der, dass man verhindern möchte, dass beim Wechsel von der Kita in die Schule gleich wieder alle handwerklichen Arbeiten nicht mehr zur Tagesordnung gehören. Ein erstes Projekt an der Schule ist der Bau eines Insektenhotels. Daran haben die Erst- und Viertklässler gemeinsam gearbeitet. Franz Greife, pädagogischer Leiter des Projektes, findet es wichtig, dass Kinder praktisch arbeiten:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
“Wir leben in einer Welt, die zusehends virtuell wird, und so reale – auch körperliche Erfahrungen zu machen, wo auch immer kognitive Fähigkeiten mit einfließen, halte ich für sehr sinnvoll! Und das bietet eben auch Raum für Kinder mit jeweils unterschiedlichen Fähigkeiten, da auch letztendlich Erfahrungen zu sammeln, zu entspannen, Gruppenerfahrungen zu machen. Rückmeldungen zu bekommen – vom Material, verschiedene Materialien kennenzulernen. Und das sind einfach ursächliche Erfahrungen, die natürlich auch in einer Umwelt, die zusehends reduzierter wird, was Natur und Erfahrungen angeht, höchst wichtig sind!” Handwerkliches Arbeiten soll auch in Grundschulen etabliert werden lesen…
(Anmoderation:)
Alle zwei Wochen ist in unserer Sendung Impuls ein Vertreter der Städtischen Bühnen Osnabrück zu Gast. Die Studiogäste berichten dann live von den neusten Aufführungen aus allen Theatersparten – und das sind viele! Was das Theater in der Spielzeit 2013/1014 zu bieten hat, das zeigt jetzt der frisch gedruckte 200 Seiten starke Spielplan. Er sei kein Freund von Leitthemen, aber von Beharrlichkeit, erklärte Intendant Ralf Waldschmidt anlässlich der Pressekonferenz und so wird es zum Beispiel auch wieder einige Berührungspunkte mit dem Thema Krieg und Frieden geben:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
“Wir werden uns auch in der dritten Spielzeit mit dieser Situation in Osnabrück, mit der großen Frage nach Utopien, nach Krieg und Frieden auseinandersetzen. Und dafür gehört für mich zum Beispiel die Oper Wanda von Antonín Dvořák – ein Stück, das nach 130 Jahren endlich seine szenische deutsche Erstaufführung erleben wird. Das wir so intern den tschechischen Lohengrin getauft haben. Es ist eine politische Geschichte, die fragt, wie kann ein Land, das sich selbst definiert, muss es Krieg führen – um zu sich selbst zu finden, oder gibt es andere Wege da hin?” Die Städtischen Bühnen Osnabrück präsentieren den Spielplan 2013/2014 lesen…
(Anmoderation:)
Der Maibaum ist aufgestellt, die Diskotheken und Kneipen sind gerüstet. Allerorten kann also in den Mai getanzt werden. Was dieses fröhliche Unterfangen ursprünglich mit Hexen und Heiligen zu tun hat, erklärt uns Stephan Haller:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.



