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Redaktion am 11 Dez 2013 - Keine Kommentare

(Anmoderation:)

Die Volkshochschule Osnabrück bietet am 23. Januar 2014 eine Tagung zum Thema “Kreativ sein im Alter” an. Auf dem Programm stehen verschiedene Workshops und Lesungen, für ältere Menschen und die, die mit älteren Menschen arbeiten. Was daran neu ist, sagt ihnen meine Kollegin Anna Köhn:

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VHS Osnabrück will Kreativität im Alter fördern lesen…

Redaktion am 11 Dez 2013 - Keine Kommentare

Der Osnabrücker Bürgerpark hat einen neuen Fußweg bekommen. Er ist zwischen der “Veilchenstaße” und der Straße “Am Bürgerpark”. Auszubildende des Osnabrücker ServiceBetriebs übernahmen die Gestaltung. Mit dem Ausbau hatten die Landschaftsbauer im Mai 2013 begonnen. Die vorbereitenden Arbeiten wie das Fällen von Bäumen und das Umpflanzen starteten bereits im letzten Herbst. Der neue Gehweg kann jetzt getestet werden. Meine Kollegin Sophie Saemann war gestern (10.12.2013) bei der Eröffnung vor Ort: Neuer Fußweg in den Bürgerpark lesen…

Redaktion am 11 Dez 2013 - Keine Kommentare

(Anmoderation:)

Die Energiewende ist ja eines der größten Themen momentan. Man möchte weg von der Atomkraft hin zu erneuerbaren Energien. Bürgerwindparks sind da eine Möglichkeit, dies zu erreichen. Vor allem können die Bürger damit auch noch Geld verdienen. Stephan Haller hat sich informiert:

- Dieser Beitrag liegt bis auf Weiteres nur in Schriftform vor! -

Den Aufkleber “Atomkraft – nein Danke“ kennen wir alle, und spätestens das Unglück von Fukushima hat gezeigt, dass auf andere Energien als Atomkraft gesetzt werden muss. Eine alternative Lösung sind Bürgerwindparks; also Windparks, an denen sich Bürger finanziell beteiligen können. Johannes Busmann ist Geschäftsführer der Osnabrücker Firma Prowind und erklärt, dass es für Bürgerwindparks zwei Entstehungsmöglichkeiten gibt:

“Im Prinzip gibt es da zwei Strömungen. Eins das sind „Graswurzelprojekte“, wo sich irgendwelche Leute direkt vor Ort zusammentun und das Ganze dann initiieren und von Anfang an auf die Beine stellen und vorantreiben. So und eine andere Form ist halt, dass wir sagen, wir machen als Firma halt diese Projektentwicklung auf unsere Kappe, auf unser Risiko. Und wenn wir es dann fertig haben, dann bieten wir eine Beteiligungsmöglichkeit an, dass Leute da investieren können und damit von einer Wertschöpfung profitieren.”

Die Windparks in der Region Osnabrück sind überwiegend an auswärtige Investoren verkauft und werden durch diese auch gesteuert. Auf dem Piesberg gibt es es eine Anlage der Stadtwerke Osnabrück, an der die Bürger eine Beteiligung erwerben konnten, was auch gut funktioniert hat. Derzeit plant die Firma Prowind einen Bürgerwindpark in Emsdetten. Johannes Busmann gibt einen kleinen Einblick in die Beteiligungsmöglichkeiten:

“Wir haben dieses Angebot jetzt so strukturiert, das kann man mit unterschiedlichem Risiko und Wirkung betreiben. Wir haben uns hier halt entschieden, diese Beteiligung so zu machen, dass für die Leute, die ihr Geld anlegen, es ein sehr kontrolliertes Risiko ist. Das sie für ihre Einlagen Minimum drei Prozent Verzinsung kriegen und allein abhängig davon, wie die tatsächlichen Erträge sind, kann die Verzinsung auf 7 Prozent steigen.”  

Neben dem Finanzierungskonzept ist es ein überaus großer Aufwand, alleine den Standort für einen Windpark zu planen. Es müssen strikte Auflagen von Behörden und Ämtern erfüllt werden was Nutzungsflächen und Ersatzflächen betrifft. Alleine diese Planung kann Jahre dauern bis es zur eigentlichen Planung des Windparks kommt. Das Modell “Bürgerwindpark” lesen…

Redaktion am 10 Dez 2013 - Keine Kommentare

(Anmoderation:)

2013 schlossen sich die Tanzensembles der Theater Osnabrück und Bielefeld zusammen, um Mary Wigmans Choreografie zu Strawinskys Ballett “Le Sacre du Printemps” zu rekonstruieren. Seit November 2013 ist das Stück im Theater Osnabrück zu sehen. “Le Sacre du Printemps” bildet dabei den Abschluss eines dreiteiligen Themenabends vollständig unter dem Thema “Opfer” (Sacre). Meine Kollegin Alina Schneider weiß mehr über die Produktion:

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Als “Le Sacre du Printemps” 1913 in Paris uraufgeführt wurde, rief es beim Publikum Entsetzen hervor. Die Tänzer wurden ausgebuht, der Theaterdirektor soll sogar das Licht ausgeschaltet haben, um die Feindseligkeiten des Publikums zu stoppen. Komponist Igor Strawinsky sah die Schuld bei Choreograf Vaslav Nijinski. Er sei dem Stück nicht gewachsen gewesen. 1957 entstand unter der Choreografie von Mary Wigman eine der bekanntesten Inszenierungen. Wigman war eine der einflussreichsten Tänzerinnen des 20. Jahrhunderts. Als die Kulturstiftung des Bundes dazu aufrief, verlorene Stücke wieder aufzugreifen, entstand die Idee, Mary Wigmans “Le Sacre du Printemps” zu rekonstruieren. Das war eine Herausforderung, weiß Patricia Stöckemann, Vorstandsmitglied der Mary Wigman-Gesellschaft:

“Also, das Ganze ist wirklich aus Skizzen, die Mary Wigmann zu jeder Szene angefertigt hat. Sehr plastische Aufzeichnungen von ihr, aus denen die Bewegung einem quasi schon entgegenspringt. Und dann gibt es Fotos, den Klavierauszug gibt es, in den sie ihre Eintragungen gemacht hat. Und das ist so die Materialgrundlage, auf der das Rekonstruktionsteam dann diese Choreografie wieder zusammengebracht hat.”

Außerdem haben Zeitzeugen bei der Rekonstruktion geholfen. Inge Katharina Sehnert war in den 50er Jahren Schülerin von Wigman und kannte somit ihre Technik und ihre Geisteshaltung. Brigitta Hermann und Emma Lewis Thomas aus den USA haben ebenfalls bei Wigman gelernt und damals in “Le Sacre du Printemps” mitgetanzt und konnten so auch helfen, Lücken in Wigmans Aufzeichnungen zu ergänzen. Patricia Stöckemann weiß, wie wichtig die Arbeit des Rekonstruktionsteams war:

“Ich denke, dass ist eine Begegnung mit unserer Geschichte des Tanzes. Mit einem Stück Kulturerbe. Der Tanz gehört zu unserer Kultur dazu. Mary Wigmann war eine der bedeutensden Protagonisten des Tanzes in Deutschland. Und es ist eine Vergegenwärtigung wieder. Der Tanz ist eine flüchtige Kunst, und wenn man das nicht auf die Bühne bringt, dann gehen diese Werke verloren!”

Auch das Bühnenbild und die Kostüme wurden nach alten Zeichnungen und Schwarz-Weiß-Fotografien von damals rekonstruiert. Inhaltlich beschäftigt sich Strawinskys Ballett mit Ritualen im heidnischen Russland, mit der Opfergabe eines jungfräulichen Mädchens an den Frühlingsgott, um ihn gnädig zu stimmen. Auch wenn das Thema nicht zeitgenössisch ist, hat das Stück es verdient, weiter aufgeführt zu werden:

“Das hat ja eine Gültigkeit – dieses Stück! Also, selbst wenn man sieht, es hat 1957 die Uhraufführng gehabt – aber, ich finde, dadurch, dass es Tänzer heute tanzen, – es hat so eine Lebendigkeit, so eine Energie -, das bleibt einfach, wenn es dann heute von Ensembles übernommen wird.”

Die Stücke “Fiat Lux” und “Rauschen” bilden den Auftakt zu “Le Sacre de Printemps”. Mauro de Candia ist der künstlerische Leiter der Dance Company des Theaters Osnabrück. Er schuf die Choreografie, die das Ensemble zu dem Stück “Trisagion” des estnischen Komponisten Arvo Pärt tanzt. Mit dem Stück “Rauschen” inszeniert der Choreograph Gregor Zöllig mit seinem Bielefelder Ensemble ein Tanzstück mit Musik von dem bekannten Minimal-Komponisten Steve Reich. Es geht um das akustische Phänomen des Rauschens, also viele Töne, die der Hörer nicht mehr voneinander trennen kann. Rekonstruktion einer Mary Wigmann-Tanzchoreografie lesen…

Redaktion am 10 Dez 2013 - Keine Kommentare

Die Neugestaltung des Neumarkts in Osnabrück ist seit zig Jahren ein Dauerbrenner. Alle wissen – es muss was passieren – aber was, das ist immer noch unklar. Um einen passenden Gestaltungsvorschlag zu finden, hat die Stadt im Sommer einen Realisierungswettbewerb ausgeschrieben. Seid dem 05. Dezember 2013 steht jetzt ein Gewinner fest! Meine Kollegin Anna Köhn war bei der Preisverleihung dabei.

Anna, wie könnte der Neumarkt denn in Zukunft aussehen?

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Gemütlich einen Kaffee trinken – unter einem Dach von Bäumen. Der Blick geht zur Straße und fällt auf eine Reihe von Wasserfontänen. Kein Autolärm, sondern ruhiges Plätschern ist zu hören. So sieht der erstplatzierte Entwurf es vor. Für Stadtbaurat Frank Otte war bei der Auswahl besonders wichtig, …:

“… auf dem Neumarkt eine Einheit der Fläche zu schaffen. Denn zukünftig soll ja auf der Neumarktfläche der Mensch wieder im Vordergrund stehen und der Individualverkehr eher eine untergeordnete Rolle haben. Wir haben trotzdem den Busverkehr da drin. Diese Funktionen miteinander zu verweben und den Menschen in den Vordergrund zu stellen, schafft dieser Entwurf aus unserer Sicht am besten!” Umgestaltung Neumarkt OS: Sieger-Entwurf rückt den Menschen in den Vordergrund lesen…

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