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	<title>osradio-Podcast &#187; Aktuell</title>
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	<description>Immer nah dran an Osnabrück und dem Osnabrücker Land</description>
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		<title>DGB-Chef Sommer unterstützt IG Metall Osnabrück</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 14:57:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Alfers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Berufsgruppen, da rümpfen viele Menschen die Nase, wenn diese für mehr Lohn oder bessere Arbeitsbedingungen in den Ausstand treten. Bei Warnstreiks und Streiks von Lokomotivführern zum Beispiel geht immer ein Aufschrei durch die Bevölkerung, bei den Fluglotsen ist es  ähnlich. Angesichts der aktuellen Warnstreiks in der Metallindustrie scheint es  aber Verständnis für die Mitglieder der IG Metall zu geben. Die  Menschen zeigen sich solidarisch mit deren Forderungen. Heute  (15.05.) formierten sich mehrere Demonstrationszüge in Richtung  Osnabrücker Hauptbahnhof. Unterstützt wurde die große Kundgebung durch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt Berufsgruppen, da rümpfen viele Menschen die Nase, wenn diese für mehr Lohn oder bessere Arbeitsbedingungen in den Ausstand treten. Bei Warnstreiks und Streiks von Lokomotivführern zum Beispiel geht immer ein Aufschrei durch die Bevölkerung, bei den Fluglotsen ist es  ähnlich. Angesichts der aktuellen Warnstreiks in der Metallindustrie scheint es  aber Verständnis für die Mitglieder der IG Metall zu geben. Die  Menschen zeigen sich solidarisch mit deren Forderungen. Heute  (15.05.) formierten sich mehrere Demonstrationszüge in Richtung  Osnabrücker Hauptbahnhof. Unterstützt wurde die große Kundgebung durch einen  prominenten Gewerkschafts-Boss. Heiko Alfers hat sich für osradio 104,8 unter die Demonstranten  gemischt:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/2012.05.15-BmO-Warnstreik-IG-Metall-OS.mp3">2012.05.15 BmO Warnstreik IG Metall OS</a><span id="more-12011"></span></strong></p>
<p><strong>Über 2.000 Menschen aus der Metallindustrie haben heute in Osnabrück für ihre Forderungen gekämpft. Dabei haben die Beschäftigten der IG Metall Unterstützung vom Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Michael Sommer, erhalten. Sommer setzte sich in einer engagierten Rede für die Belange der Streikenden ein. Zu den Kernforderungen sagte der DGB-Chef:</strong></p>
<p>&#8220;Die IG Metall hat die Warnstreikwelle jetzt wesentlich verschärft. Überall im Land &#8211; um deutlich zu machen, jetzt ist Ende mit lustig! Wir müssen jetzt sehen, dass jetzt endlich ein vernünftiges Angebot ankommt zu allen Forderungen, die wir gestellt haben. Vom Lohn, wo das bisherige Angebot eher eine Provokation ist, als ein wirkliches Angebot über die Frage der wirklich geregelten Beschäftigung von Leiharbeit in den Betrieben &#8211; mit dem letztendlichen Ziel, dass Leiharbeit eingeschränkt wird, und dass Lohndumping nicht mehr stattfindet! Und auch dass wir für die jungen Leute eine unbefristete Übernahme bekommen, denn die brauchen &#8216;ne Perspektive für ihr Leben.&#8221;</p>
<p><strong>Noch befinden sich die Metaller im Warnstreik. Sollte es aber in Kürze zu einem Streik kommen, sicherte Michael Sommer den Beschäftigten der Metallindustrie die volle Unterstützung des DGBs zu. Sommer warnt die Arbeitgeberseite davor, die Warnstreiks auf die leichte Schulter zu nehmen:</strong></p>
<p><em>&#8220;Die Metaller sind ernsthafte Leute. Sie gehen nicht leichtfertig aus dem Betrieb raus. Aber wenn sie rausgehen, erwarten sie auch, dass sie gehört werden. Und nicht, dass sie sozusagen als Spielmasse behandelt werden. Und die Arbeitgeber müssen wissen: Es ist ernst -  und es wird von Tag zu Tag ernster!&#8221;</em></p>
<p><strong>Der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Osnabrück, Hartmut Riemann, war froh, den DGB-Chef unter den 2.000 Demonstranten aus 17 Osnabrücker Metallbetrieben begrüßen zu können. Seine Anwesenheit zeige den Ernst der Lage:</strong></p>
<p>&#8220;Tja, auf der einen Seite macht das natürlich deutlich, dass das von &#8216;ner großen Bedeutung ist. Dass eben auch der Bundesvorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes da Position bezieht und auch deutlich macht, den Arbeitgebern auch deutlich macht, dass die es da nicht nur mit der IG Metall zu tun haben, sondern dass letztendlich alle Gewerkschaften da letztendlich diesen Kampf mitführen werden, weil insbesondere die Frage der Übernahme, die Frage der Leiharbeit  ja auch ein Kampf gegen prekäre Arbeitsverhältnisse sind, was uns auch letztendlich in unsere politischen Zielsetzung passt!&#8221;</p>
<p><strong>Neben der Lohnerhöhung von 6,5 Prozent und der unbefristeten Übernahme für Auszubildende, fordern die Streikenden faire Bedingungen zur Leiharbeit. Einige Protestler fordern sogar die Abschaffung der Leiharbeit:</strong></p>
<p><em>&#8220;Meine Meinung ist, der Leiharbeiter müsste total verboten werden.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Ganz weg! Die sollen die Leute einstellen. Können sie doch auf ein Jahr einstellen &#8211; befristet. Oder für &#8216;n halbes Jahr. Nicht? Aber Leiharbeit &#8211; das ist moderne Sklaverei!&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Wichtigstes ist das mit den Leiharbeitern! Ist ja &#8216;ne Sauerei hoch drei. Kann man ruhig so sagen! Ich kenn&#8217; das zum Beispiel jetzt &#8211; ich wahr bei der Stadt früher, da machten sie das nicht, &#8211; die machen jetzt einen Vertrag bis zwei Jahre, dann müssen die zwei bis drei Monate zuhause bleiben. Und dann holen sie sie wieder, damit sie die nicht fest einstellen müssen!&#8221;</em></p>
<p><strong>Die Kundgebung vor dem Osnabrücker Hauptbahnhof hat eines deutlich gemacht: Sollten beide Verhandlungsseiten nicht kompromissbereit sein, führt die Situation unweigerlich in einen Streik. Die Metallindustrie hat deutlich gemacht, dass die konjunkturelle Lage Lohnerhöhungen erlaubt. Die Streikbereitschaft der Beschäftigten, vor allem der Auszubildenden, ist größer denn je.<!--more--></strong></p>
<p><strong>Das war heute Mittag beim Warnstreik auch deutlich sichtbar: Die  21-jährige Auszubildendenvertreterin bei VW Osnabrück, Marina Jüstel,  setzte sich in einer Rede vor den 2.000 Streikenden mutig für die Belange  der Auszubildenden ein. Und eines hat die Kundgebung vor dem  Osnabrücker Hauptbahnhof heute auch gezeigt: Es gibt eine  Solidarisierung mit den Leiharbeitern, die aus Angst vor Restriktionen  bei den Warnstreiks nicht das Wort ergreifen. „Fairer Lohn für gleiche  Arbeit“ lautet die Forderung der IG Metall.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/2012.05.15-BmO-Warnstreik-IG-Metall-OS.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Hilfe erwünscht &#8211; Stammzellenspender für Anika gesucht!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 12:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Der deutschen Knochenmarkspenderdatei „dkms“ zufolge, gibt es in  Deutschland alle 45 Minuten eine Neuerkrankung. Das entspricht 11.000  Menschen, die in Deutschland pro Jahr an Leukämie erkranken. Zwei von  ihnen waren Kim und Anika. Die beiden Mädchen erkrankten im Kindesalter  am so genannten „Blutkrebs“, Anika ein halbes Jahr vor Kim. Die Eltern  der beiden Kinder kannten sich gut, da sie schon über Jahre Freunde waren.  Die Chemotherapie verlief bei Kim und Anika erfolgreich, bis der Krebs  bei Anika erneut ausbrach. Johannes Roggenkamp berichtet:
Beitrag Typisierungsaktion ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der deutschen Knochenmarkspenderdatei „dkms“ zufolge, gibt es in  Deutschland alle 45 Minuten eine Neuerkrankung. Das entspricht 11.000  Menschen, die in Deutschland pro Jahr an Leukämie erkranken. Zwei von  ihnen waren Kim und Anika. Die beiden Mädchen erkrankten im Kindesalter  am so genannten „Blutkrebs“, Anika ein halbes Jahr vor Kim. Die Eltern  der beiden Kinder kannten sich gut, da sie schon über Jahre Freunde waren.  Die Chemotherapie verlief bei Kim und Anika erfolgreich, bis der Krebs  bei Anika erneut ausbrach. Johannes Roggenkamp berichtet:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Beitrag-Typisierungsaktion-bei-Buecher-Wenner.mp3">Beitrag Typisierungsaktion bei Buecher Wenner</a><span id="more-12007"></span></strong></p>
<p><strong>Auf den Tag genau fünf Jahre nach der ersten Diagnose erreichte die Eltern die erschreckende Nachricht erneut. Am 27. Februar 2012 erfuhren sie durch eine Nachsorgeuntersuchung, dass der Krebs ihrer Tochter Anika noch nicht besiegt ist. Anke und Jochen Prinz sind langjährige Freunde von Anikas Eltern. Auch ihr Kind Kim war an Leukämie erkrankt, bis jetzt zeigt sie aber noch keine Anzeichen für einen Rückfall, wie Anke Prinz erklärt:</strong></p>
<p><strong>&#8220;</strong><em>Bei Kim hat die zweijährige Chemotherapie ausgereicht. Kim hat auch keinen Rückfall bis jetzt. Die Anika ist genau wie die Kim behandelt worden &#8211; zwei Jahre lang Chemotherapie. Und jetzt in der Nachsorge ist einfach festgestellt worden, dass wieder Krebszellen, Leukämiezellen, im Körper sind. Man hat jetzt zwei Monate versucht, intensiv mit einer Chemotherapie diesem Krebs Herr zu werden. Aber mit Verfahren, die ich leider auch nicht erklären kann, hat man eben festgestellt, dass die Chemotherapie nicht ausreicht, und dass der einzige Weg für Anika wieder gesund zu werden ist, von einem gesunden Menschen Stammzellen zu bekommen.&#8221;</em></p>
<p><strong>Aus eigener Erfahrung weiß Anke Prinz wie hart die Diagnose Leukämie ist. Obwohl die Heilungschancen von Kims Leukämie bei über 90 Prozent lagen und sie nicht auf eine Knochenmarktransplantation angewiesen war, sei es eine große Belastung gewesen:</strong></p>
<p><em>&#8220;Trotz alledem waren diese zwei Jahre sicherlich &#8216;ne harte Zeit, und Kim musste viel durchmachen. Acht Monate hat sie viele Chemotherapien bekommen &#8211; mit allen Begleiterscheinungen, die Haare fielen aus, sie hatte Durchfälle, sie hat erbrochen, aber sie hat sich gut erholt danach. Und wir waren eigentlich soweit zufrieden, dass sie jetzt wieder ein gesundes, glückliches Kind ist. Die Gefühlswelten schwankten in diesen zwei Jahren von &#8220;himmelhoch jauchzend&#8221; bis zu &#8220;Tode betrübt&#8221;.</em></p>
<p><strong>Umso mehr unterstützen Anke und Jochen Prinz Anikas Eltern bei der Suche nach einem passenden Stammzellenspender. Ein einfacher Abstrich an der Wangeninnenseite reicht aus für eine Typisierung. Für kommenden Samstag haben Anke und Jochen Prinz dafür eine Aktion in der Großen Straße in Osnabrück geplant:</strong></p>
<p><em>&#8220;Wir werden am Samstag eine Aktion bei einem Bücherhändler auf der Großen Straße machen. Von 10 bis 19 Uhr sind wir dort. Und da besteht einfach die Möglichkeit, wenn man Interesse hat, sich als Stammzellenspender registrieren zu lassen, dort diesen Wattestäbchentest mit uns zu machen. Wir klären dort auch gerne noch weiter auf. Wir haben viele nette freiwillige Helfer mobilisieren können. Und wir hoffen einfach, dass wir viele, viele potenzielle Spender für die Annika finden und eben auch für viele andere schwer erkrankte Leute, die eben auf einen passenden Spender warten!&#8221;</em></p>
<p><strong>Die Wahrscheinlichkeit in Osnabrück den passenden Spender für Anika zu finden, sei äußerst gering &#8211; versuchen müsse man es trotzdem. Die Typisierung ist kostenlos und dauert in der Regel nicht länger als 5 Minuten:</strong></p>
<p><em>&#8220;Die Chance ist &#8211; sag&#8217; ich mal &#8211; wie ein Lottogewinn, um für Anika jemanden zu finden. Es gibt weltweit 19 Millionen typisierte Spender. Es können derzeit nur 80 Prozent abgedeckt werden, die tatsächlich einen Stammzellenspender finden. Anika gehört leider auch da zu der geringen Gruppe, sie gehört zu den 20 Prozent. Wir hoffen aber einfach, dass wir für diese Familie einen Lottogewinn vielleicht in Osnabrück haben!&#8221;<!--more--></em></p>
<p><strong>Am Samstag (19. Mai 2012) findet auf Höhe der Bücherei Wenner in der Großen Straße mitten in  Osnabrück eine Typisierungsaktion statt. Es wird ein passender Spender  für Anika gesucht. Mit Ihrer Registrierung in der Spenderdatei ist es  aber auch möglich, dass Sie mit anderen Leukämiepatienten  übereinstimmen. Von 10-19 Uhr haben Sie Zeit sich typisieren zu lassen –  5 Minuten, die Menschen das Leben retten können. osradio 104,8 freut sich sehr, wenn zahlreiche Menschen teilnehmen und ihre Hilfe anbieten! Dafür ein großes Dankeschön im Voraus!<br />
</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Münchens Trainer Bauermann kritisiert Quakenbrücker Pressemitteilung</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2012/05/14/munchens-trainer-bauermann-kritisiert-quakenbrucker-pressemitteilung/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 12:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Alfers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Quakenbrücker Basketballer haben am Wochenende den Heimvorteil in  der Viertelfinal-Playoffserie gegen den FC Bayern München verteidigt. Im  Vorfeld des dritten Spiels  drehte sich alles um eine Szene, die im Spiel 2 in München passierte. Der Bayern-Spieler Steffen Hamann und  der Quakenbrücker Spieler David Holston waren aneinandergeraten. Holston  wurde vom Spiel disqualifiziert, Hamann blieb ohne Strafe. Zusätzlich  wurde Holston für ein Spiel gesperrt und musste noch 2.500 Euro Strafe  zahlen. Mit dem Sieg am Samstag (12.05.) ohne den gesperrten Holston haben die  ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Quakenbrücker Basketballer haben am Wochenende den Heimvorteil in  der Viertelfinal-Playoffserie gegen den FC Bayern München verteidigt. Im  Vorfeld des dritten Spiels  drehte sich alles um eine Szene, die im Spiel 2 in München passierte. Der Bayern-Spieler Steffen Hamann und  der Quakenbrücker Spieler David Holston waren aneinandergeraten. Holston  wurde vom Spiel disqualifiziert, Hamann blieb ohne Strafe. Zusätzlich  wurde Holston für ein Spiel gesperrt und musste noch 2.500 Euro Strafe  zahlen. Mit dem Sieg am Samstag (12.05.) ohne den gesperrten Holston haben die  Quakenbrücker die richtige Antwort gegeben – aber nach dem Spiel machte  der Trainer der Bayern, Dirk Bauermann, das Fass noch einmal auf:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/2012.05.14-BmO-Bayern-Kritik-an-Dragons-PM.mp3">2012.05.14 BmO Bayern-Kritik an Dragons-PM</a><span id="more-11997"></span></strong></p>
<p><strong>Eigentlich war das Thema David Holston abgehakt. Der Spieler verbüßte seine Strafe auf der Tribüne und sein Team legte sich für ihn ins Zeug und gewann. Doch in der anschließenden Pressekonferenz kochte das Thema wieder hoch. Münchens Trainer Dirk Bauermann kritisierte eine Pressemitteilung der Artland Dragons:</strong></p>
<p><em>&#8220;Wir werden uns sicher davor hüten, ähnliche Pressemitteilungen zu machen, wie es sich die Quakenbrücker entschlossen haben zu tun. Das ist nicht unser Stil, das werden wir nicht machen. Es geht nicht um eine Strategie, sondern es geht um eine Pressemitteilung, über deren Niveau ich gerade gesprochen habe. Und damit sollten wir es belassen!&#8221;</em></p>
<p><strong>Dirk Bauermann kritisierte die Art und Weise, in der sich der Geschäftsführer der Artland Dragons, Alexander Meilwes, vor dem dritten Spiel öffentlich geäußert hatte. Meilwes kommentierte die Fersehbilder aus seiner Sicht:</strong></p>
<p><em>&#8220;Ich denke, wir haben in der Pressemiteilung schon auch ausgedrückt, dass wir mit der Situation unzufrieden sind. Wenn man sich das anguckt, was in München tatsächlich passiert ist, und was dann als Strafe gefolgt ist, dann war das nicht das, was wir uns erhofft haben oder was man vielleicht aus unserer Sicht als fair bezeichnen würde. Aber ich hab&#8217; auch ganz klar gesagt, es ist fair von uns, die Schiedsrichter zu kritisieren. Es gab nur einen Schiedsrichter &#8211; den Robert Lottermoser &#8211; der die Szene überhaupft gesehen hat. Und da standen da sieben, acht Leute um ihn herum, und da alles zu sehen ist tierisch schwierig. Da mach&#8217; ich ihm persönlich überhaupt keinen Vorwurf!&#8221;</em></p>
<p><strong>Gegen Ende seiner Erläuterungen heißt es in der Pressemitteilung: „In diesem Fall wird deutlich, dass Recht und Gerechtigkeit zwei vollkommen unterschiedliche Dinge sein können“. Distanzieren wollte sich der Quakenbrücker Geschäftsführer von seinen Worten nach den Vorwürfen des Münchner Trainers Bauermann nicht:</strong></p>
<p><em>&#8220;Ach, überhaupt nicht! Also, soll er doch &#8230;! Wenn ich so verloren hätte grad&#8217; mit 20 Punkten, oder fast 20 Punkten, dann würd&#8217; ich vielleicht auch ein bisschen aufbrausen. Da will ich nicht groß Stellung zu nehmen.&#8221;</em></p>
<p><strong>Meilwes machte den Schiedsrichtern keinen Vorwurf. Sie dürfen laut Regel nur bewerten, was sie im Spiel gesehen haben. Fernsehbilder dürfen Sie in ihre Bewertung nicht einfließen lassen. Auch der Liga machte Meilwes im Fall Holston keinen Vorwurf:</strong></p>
<p><em>&#8220;Und der Liga mache ich auch überhaupt keinen Vorwurf! Weil die hat nur im Rahmen ihrer Möglichkeiten gehandelt. Wir Manager selbst haben ja im Oktober dieses Jahres gesagt, dass wie keinen Videobeweis haben wollen. Und da kann die Liga jetzt natürlich auch nicht nachträglich irgendwie eingreifen. Von daher sind wir mit der Situation total unzufrieden, aber nicht damit wie irgendjemand gehandelt hat!&#8221;</em></p>
<p><strong>Die Fans wurden emotionalisiert, der Fall Holston wurde instrumentalisiert. So lautete der Vorwurf des ehemaligen Bundestrainers und jetzigen Trainers des FC Bayern München Dirk Bauermann nach dem Spiel:</strong></p>
<p><em>&#8220;Quakenbrück hat sehr intensiv gespielt. Sie haben die Emotionen, die es um die Suspendierung von David Holston gab, die haben sie genutzt. Sie haben das clever instrumentalisiert, die Zuschauer sehr stark emotionalisiert. Und das hat dann natürlich auch immer eine Wirkung auf die Mannschaft. Und diese Wirkung war alles in allem positiv, weil sie der Mannschaft eine hohe Energie gegeben hat!&#8221;</em></p>
<p><strong>Egal wie die Serie zwischen den Artland Dragons und dem FC Bayern München ausgeht: Die Disqualifikation und die Sperre von David Holston werden immer in Erinnerung gerufen werden, wenn es um die Viertelfinalserie zwischen Quakenbrück und München geht.<!--more--></strong></p>
<p><strong>Und obwohl die Auseinandersetzung zwischen Steffen Hamann und David  Holston auf dem Feld Folgen hatte, und die Fans sich daran noch lange  erinnern werden, berichten wir lieber über das Sportliche. Sportlich  geht es bei den Dragons bereits morgen (15.05.) weiter. Im vierten Spiel der  Viertelfinal-Playoffserie haben die Quakenbrücker dann die Cgute hance, den  Deckel zuzumachen. Sollten die Dragons morgen gewinnen, stehen sie im  Playoff-Halbfinale. Dort träfen sie auf den Sieger der Serie Bamberg  gegen Bonn. Ernst wird’s morgen für die Quakenbrücker um 19.15  Uhr in München – das Spiel wird übrigens wieder im Fernsehen live übertragen.</strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/2012.05.14-BmO-Bayern-Kritik-an-Dragons-PM.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ob grün, ob weiß &#8211; auf Spargel sind alle ganz heiß!</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 12:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus Oberholthaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Jede Jahreszeit hat ihr typisches Essen – Wild gibt&#8217;s eher im Herbst, Grünkohl kommt auch auf den Tisch, wenn es kälter ist, der Sommer ist  für die Grillfreunde reserviert, und jetzt im Frühling ist Zeit für edelstes Gemüse. Für Spargel um genau zu sein. Und dieser gilt auch deshalb als “edles“  Gemüse, weil er eben nicht das ganze Jahr über zu bekommen ist – jedenfalls  nicht aus der nahen Umgebung und schon gar nicht zu einigermaßen akzeptabelen Preisen. Nur gut, dass das Osnabrücker  Land auch Spargelland ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jede Jahreszeit hat ihr typisches Essen – Wild gibt&#8217;s eher im Herbst, Grünkohl kommt auch auf den Tisch, wenn es kälter ist, der Sommer ist  für die Grillfreunde reserviert, und jetzt im Frühling ist Zeit für edelstes Gemüse. Für Spargel um genau zu sein. Und dieser gilt auch deshalb als “edles“  Gemüse, weil er eben nicht das ganze Jahr über zu bekommen ist – jedenfalls  nicht aus der nahen Umgebung und schon gar nicht zu einigermaßen akzeptabelen Preisen. Nur gut, dass das Osnabrücker  Land auch Spargelland ist. In Glandorf und  Füchtorf zum Beispiel haben die Landwirte gerade mächtig zu tun. Übrigens kommen pro Jahr etwa 55 Tonnen  Spargel deutschlandweit auf den Teller. Hören wir doch mal, was unser Moderator Marcus Oberholthaus noch über das exquisite Saisongemüse zu erzählen hat:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Beitrag-Spargel.mp3">Beitrag Spargel</a><span id="more-11975"></span></strong></p>
<p><strong>Damit er schmeckt, der Spargel, gibt es ein paar Sachen zu beachten, denn die Qualitätsunterschiede können schon beachtlich sein. Vorsichtig sollte der Käufer sein, wenn der Spargel im Vergleich allzu zu günstig angeboten wird. Denn dann könnte es schon sein, dass da nicht wirklich gutes Gemüse angeboten wird. (Spargel-)Kochexpertin Barbara Schlachter-Ebert hat auch noch ein, zwei Tipps, auf was Sie beim Spargelkauf auf den ersten Blick achten sollten:</strong></p>
<p><em>&#8220;Dass &#8211; also &#8211; oben die Spitzen ganz weiß sind, die Schnittflächen, dass sie saftig sind, nicht angetrocknet sind. Und dass sie einfach, wenn sie zum Beispiel brechen, dass sie dennoch ganz saftig ist!&#8221;</em></p>
<p><strong>Trauen Sie sich also ruhig, genauer hinzusehen und die edlen Stangen auf dem Markt auch einem Schnelltest zu unterziehen – und zwar bei beiden Sorten: beim weißen Spargel genauso wie beim grünen. Der nämlich, der Grüne, ist in den vergangenen Jahren immer mehr im Kommen gewesen. Geschmacklich ist der Grüne etwas „gemüsiger“, sagen die Experten, das kann so in Richtung Broccoli oder Erbsen gehen. Er ist eben etwas anders als der beliebtere, weiße Spargel:</strong></p>
<p><em>&#8220;Der grüne Spargel, der wächst eben über der Erde und der weiße Spargel unter der Erde. Und da ist einfach der Unterschied, dass der weiße Spargel im Ganzen geschält werden muss, und der grüne Spargel, da reicht das untere Drittel, und der weiße Spargel, den sollte man halt schon im Salzwasser mit Zucker und Zitronensaft garen. Und da braucht der halt seine 12 bis 15 Minuten!&#8221;</em></p>
<p><strong>So gut 10 Minuten braucht der Grüne, um im Kochwasser fertig zu sein … es geht bei ihm aber auch in der Pfanne. Grüner Spargel angebraten oder gedünstet ist was ganz Feines. Gesund sind beide Sorten – viel Wasser ist drin, deshalb wenige Kalorien, dazu kommen Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Nur wer Probleme mit Gicht hat, sollte vorsichtig sein wegen der vielen Harnsäure im Spargel. Jetzt müssen wir nur noch klären, wie der denn zubereitet wird. So wie immer oder gibt es neue Vorschläge?</strong></p>
<p><em>&#8220;Immer noch ganz klassisch mit rohem oder gekochtem Schinken, ein kleines Kalbsschnitzel dazu &#8211; natürlich mit Sauce Hollandaise. Ist zwar &#8216;ne kleine Sünde, aber der Spargel ist ja dafür ganz leicht. Und was auch ganz lecker schmeckt ist der grüne gebratene Spargel und dazu vielleicht Rucula-Salat und Riesengarnelen. Also, dass ist auch &#8216;ne Sünde wert!&#8221;</em><strong> </strong></p>
<p><strong>Tja, dann kann es ja losgehen &#8211; rein ins Kochwasser, raus aus dem Kochwasser und ab auf den Teller. Welchen sie nehmen  &#8211; weiß oder grün &#8211; ist natürlich Geschmackssache.<!--more--></strong></p>
<p><strong>Aber sie ist begrenzt, die schöne Spargelzeit, wie eben alles im Leben. Und weil er so gut  schmeckt, ist er natürlich auch extrem beliebt. Stichtag  &#8211; im wahrsten Sinne des  Wortes &#8211; für den letzten Spargelstich ist der 24. Juni. Bis dahin lassen Sie es sich schmecken &#8211; sooft Sie mögen &#8211; und allzeit einen guten Appetit!</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<title>VW Osnabrück erstmals von Warnstreik betroffen</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 07:38:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute (10.05.2012) gab es den ersten Warnstreik in der Geschichte von Volkswagen  Osnabrück. Über 700 Mitarbeiter legten am Mittag ihre Arbeit nieder,  um die Forderungen der IG Metall zu unterstützen. Zu den Forderungen gehören mehr Lohn, faire Bedingungen für Leiharbeiter  und die unbefristete Übernahme der Auszubildenden. Seit Ablauf der Friedenspflicht Ende April gab es  bereits mehrere Warnstreiks. So zum Beispiel auch bei KME in Osnabrück oder  Schomäcker in Melle. Julia Westphal weiß mehr darüber:
10-05-12 Beitrag Warnstreiks fertig
Seit Ende April setzen sich wieder zahlreiche Mitglieder der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute (10.05.2012) gab es den ersten Warnstreik in der Geschichte von Volkswagen  Osnabrück. Über 700 Mitarbeiter legten am Mittag ihre Arbeit nieder,  um die Forderungen der IG Metall zu unterstützen. Zu den Forderungen gehören mehr Lohn, faire Bedingungen für Leiharbeiter  und die unbefristete Übernahme der Auszubildenden. Seit Ablauf der Friedenspflicht Ende April gab es  bereits mehrere Warnstreiks. So zum Beispiel auch bei KME in Osnabrück oder  Schomäcker in Melle. Julia Westphal weiß mehr darüber:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/10-05-12-Beitrag-Warnstreiks-fertig.mp3">10-05-12 Beitrag Warnstreiks fertig</a><span id="more-11963"></span></strong></p>
<p><strong>Seit Ende April setzen sich wieder zahlreiche Mitglieder der IG Metall für ihre Tarifforderungen ein. Denn am 29. April war das Ende der Friedenspflicht. Auch bei VW in Osnabrück wurde gestreikt. Über 700 Arbeiter legten für eine Stunde ihre Arbeit nieder. Die komplette Frühschicht habe sich an der Warnstreikaktion beteiligt. Der erste Bevollmächtige der IG Metall Osnabrück, Hartmut Riemann, erklärt ihre Forderungen:</strong></p>
<p><em>&#8220;Wir fordern 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Wir fordern die unbefristete Übernahme für Auszubildende als Regel. Wir fordern fairere Bedingungen der Leiharbeit &#8211; was insbesondere dann &#8216;ne Regulierung zur Folge hat und gerechtere Entgelte. Und wir fordern Einstiegsqualifizierungen für Jugendliche, die derzeit noch nicht in der Lage wären, ohne Weiteres eine Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie zu schaffen!&#8221;</em></p>
<p><strong>Seitens der Arbeitsgeber hatte es bereits das Angebot gegeben, die Entgelte um 3 Prozent für 14 Monate zu erhöhen. Auch äußerten sie, dass aufgrund der unsicheren Wirtschaftslage derzeit ein Streik kontraproduktiv sei. Damit wollen sich die Arbeitnehmer jedoch nicht zufrieden geben. Ein solches Angebot sei eine Provokation, mit der man den Streik verantworte, so Riemann. Stark kritisiert wurde das ungerechte Zahlungsverhältnis zwischen Aktionären bzw. Vorständen und den Arbeitnehmern. Die Jahre 2010 und 2011 waren für die Metall- und die Elektroindustrie durchaus gewinnbringende Jahre. An diesen Gewinnen habe man alle teilnehmen lassen, außer die Arbeitnehmerschaft. Eine weitere Forderung ist die unbefristete Übernahme der Auszubildenden. Dazu Riemann:</strong></p>
<p><em>&#8220;Die Industrie beklagt Tag für Tag den Facharbeitermangel, und wir sagen: &#8220;Verdammt, dann müssen wir in der Metall- und Elektroindustrie &#8211; um eben halt konkurrenzfähig zu sein &#8211; in dem so genannten &#8220;Kampf um die Köpfe&#8221; Jugendlichen auch Perspektiven bieten!&#8221; Und wenn man sowieso 75 Prozent auf Dauer fest übernimmt, dann ist es erstmal unmenschlich und zweitens auch unlogisch, dass die Kolleginnen und Kollegen dann noch über zwei, drei Jahre Befristungswarteschleifen führen und um ihre Existenz zittern müsssen.&#8221;</em></p>
<p><strong>Die letzte Forderung ist faire Leiharbeit beziehungsweise mehr Mitspracherecht bei der Leiharbeit:</strong></p>
<p><em>&#8220;Tja, weil wir eben halt Betriebe haben, dort sind 322 Stammbeschäftigte in der Produktion und 250 Leiharbeiter! Das ist ein Verhältnis, das ist unerträglich, dass mit Leiharbeit Stammarbeitsplätz vernichtet werden. Und deswegen brauchten wir mehr Mitbestimmungsrechte, wo Betriebsräte in der Lage sind, diese Zahlen zu regulieren. Dass Leiharbeit wirklich zu dem Zweck nur eingesetzt wird &#8211; werden darf, wozu sie eigentlich da ist, nämlich um einzelne Auftragsspitzen abzuarbeiten!&#8221;</em></p>
<p><strong>Für den Fall, dass die Verhandlungen keine Fortschritte bringen, wird die IG Metall daraus Konsequenzen ziehen:</strong></p>
<p><em>&#8220;Wir werden dann in der nächsten Woche noch mal die Warnstreiks erhöhen. Auch zeitlich verlängern, dass ein größerer wirtschaftlicher Druck entsteht. Und wenn das dann noch nicht ausreicht, werden wir in unseren Traifkommissionen diskutieren müssen, ob die Verhandlungen für gescheitert erklärt werden, und ob dann der Vorstand der IG Metall beschließen wird, dass eben letztendlich in einzelnen Tarifgebieten die Kolleginnen und Kollegen zu Urabstimmung und Streik aufgerufen werden.&#8221;<!--more--></em></p>
<p><strong>Heute (10.05.2012) wird in den Tarifverhandlungen diskutiert, ob man den Forderungen  der IG Metall nachgeben soll. Das erste Angebot der Arbeitnehmer, die  Entgelte um 3 Prozent für 14 Monate zu erhöhen, wurde von der IG Metall  bereits ausgeschlagen. Sollten die Verhandlungen ohne Erfolg  bleiben, sollen die Warnstreiks verlängert werden. Dazu würde zum  Beispiel eine Großkundgebung nächsten Dienstag am Hauptbahnhof Osnabrück  gehören.</strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/10-05-12-Beitrag-Warnstreiks-fertig.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Maiwoche &#8211; die Vierzigste!</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2012/05/09/maiwoche-die-vierzigste/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 09:22:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt ist es endlich Mai, das heißt ganz Osnabrück freut sich auf die  Maiwoche. Die gibt es seit 1972, also seit 40 Jahren. Vom 11. bis zum 20.  Mai lockt die Veranstaltung mit Maibäumen, der Maibowle, dem Maibock,  einer festlich geschmückten Innenstadt und natürlich jeder Menge Musik. Die Idee kam in den 70er Jahren dem damaligen Verkehrsdirektor Peter  Schreiber und dem Osnabrücker Einzelhandelsverband. Die erste Maiwoche  fand auf dem Marktplatz und dem Domplatz statt. War die Maiwoche zu  Beginn noch ein recht kleines und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jetzt ist es endlich Mai, das heißt ganz Osnabrück freut sich auf die  Maiwoche. Die gibt es seit 1972, also seit 40 Jahren. Vom 11. bis zum 20.  Mai lockt die Veranstaltung mit Maibäumen, der Maibowle, dem Maibock,  einer festlich geschmückten Innenstadt und natürlich jeder Menge Musik. Die Idee kam in den 70er Jahren dem damaligen Verkehrsdirektor Peter  Schreiber und dem Osnabrücker Einzelhandelsverband. Die erste Maiwoche  fand auf dem Marktplatz und dem Domplatz statt. War die Maiwoche zu  Beginn noch ein recht kleines und lokales Erlebnis, hat sie sich  inzwischen zu einem Highlight der Stadt entwickelt. Julia Westphal mit  einem Ausblick:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/08-05-12-Beitrag-Maiwoche.mp3">08-05-12 Beitrag Maiwoche</a><span id="more-11949"></span></strong></p>
<p><strong>Die Maiwoche zählt zu den größten Open-Air-Festivals in ganz Norddeutschland. Anlässlich des 40. Jubiläums veranstaltet die Marktplatzbühne unter anderem ein „Best-of-Programm“. Die Maiwoche zählt zu den absoluten Highlights in Osnabrück und dem Osnabrücker Land. Dazu Norbert Obermeyer, stellvertretener Fachbereichsleiter Bürger und Ordnung:</strong></p>
<p><em>&#8220;Das, was die Maiwoche nach meiner Meinung so attraktiv macht, ist die Entwicklung, die die Maiwoche genommen hat. Es ist nämlich so, dass für jeden etwas musikalisch geboten wird &#8211; von der Volksmusik bis zum Jazz hat man ein Spektrum, das von aktueller Musik auch bis zu Oldies geht -, und für jeden ist im Programm was dabei!&#8221;</em></p>
<p><strong>Auf über 10 Bühnen in der Innenstadt spielen kostenlos 150 Bands. Die Maiwoche bietet vor allem für junge Künstler eine gute Plattform, sich zu etablieren. Natürlich dürfen sich die Osnabrücker auch dieses Jahr auf die Klassiker der Maiwoche freuen. Dazu gehören die Maibowle und der Maibock, aber auch das Kettenkarussell auf dem Platz vor dem Dom. Doch die Maiwoche bietet auch dieses Jahr wieder viele Highlights. Dazu gehören das Finale des Wettbewerbs „schools on rock 8.0“ oder der Open-Air-Gottesdienst anlässlich zu Christi-Himmelfahrt. Dieses Jahr gibt aber auch nicht-musikalische Highlights. Eines davon stellt Oliver Mix, Geschäftsführer der OMT, vor:</strong></p>
<p><em>&#8220;Das Neue ist, es gibt auf dem Nikolaiort ein neues Betreibermodell. Dort geht es um das Repräsentieren der Partnerschaftstage und der Partnerschaften der Stadt Osnabrück mit anderen Städten. Das wird dort besonders rausgestellt, und das ist sicherlich ein Highlight!&#8221;</em></p>
<p><strong>Ein weiteres Hauptaugenmerk lag dieses Jahr auf dem Umgang mit Menschen mit Behinderungen auf der Maiwoche. Dazu Norbert Obermeyer:</strong></p>
<p><em>&#8220;Wir haben dafür gesorgt, dass kaum noch Leitungen quer über die Laufwege verlaufen. Und wenn es denn mal notwendig ist, dass sie so abgedeckt werden, dasss man da mit dem Rollstuhl vernünftig drüberkommt. Wir haben dafür gesorgt, dass bei den verschiedenen Ständen das so organisiert ist, dass man da nicht an irgendwelchen Kanten stolpert oder ähnliches. Und wenn denn Kanten unvermeidlich sind, dass diese Kanten gekennzeichnet werden. Wir haben dafür gesorgt, dass es ausreichend Behindertentoiletten gibt, und dass die Behindertenparkplätze in der Nähe auch vernünftig im Internet ausgewiesen werden. Damit man da sich auch orientieren kann als Betroffener.&#8221;</em></p>
<p><strong>Außerdem wurden für Menschen mit Seh-Einschränkungen spezielle Flyer mit größerer Schrift gedruckt.<!--more--></strong></p>
<p><strong>Für alle, die ihren Rundgang auf der Maiwoche noch planen müssen, haben  wir noch eine Information: Alle aktuellen Programminformationen bietet  auch die neue Maiwochen-App. Unter dem Titel „Maiwoche Osnabrück“ ist die App  kostenlos für IPhones und Android-Phones erhältlich. Für alle nicht so  Technikbegeisterten gibt es natürlich auch die guten alten Flyer. Diese  sind in der Tourist Information Osnabrück/Osnabrücker Land erhältlich.  Die Flyer liegen aber auch an vielen Stellen in der Stadt und im Landkreis  aus.</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Auftakt zum Bürgerhaushalt Osnabrück</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2012/05/08/auftakt-zum-burgerhaushalt-osnabruck/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 07:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heiko Alfers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer weniger Menschen beteiligen sich an Wahlen &#8211; immer weniger  Menschen interessieren sich für Politik. Hier und da gibt es  „Aufreger-Themen“, die dazu führen, dass sich Bürger schnell  zusammenschließen, um dagegen zu demonstrieren. Zum Beispiel bei großen  Bauprojekten vor der eigenen Haustür. Die Stadt Osnabrück will nun ein  Mittel einsetzen, um Bürger am Haushalt der Stadt zu beteiligen, ohne  dass sie politisch oder anders organisiert sein müssen. Zum ersten Mal  gibt es in Osnabrück einen Bürgerhaushalt. Heiko Alfers berichtet:
2012.05.07 Buergerhaushalt
Ärgern Sie sich manchmal ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Immer weniger Menschen beteiligen sich an Wahlen &#8211; immer weniger  Menschen interessieren sich für Politik. Hier und da gibt es  „Aufreger-Themen“, die dazu führen, dass sich Bürger schnell  zusammenschließen, um dagegen zu demonstrieren. Zum Beispiel bei großen  Bauprojekten vor der eigenen Haustür. Die Stadt Osnabrück will nun ein  Mittel einsetzen, um Bürger am Haushalt der Stadt zu beteiligen, ohne  dass sie politisch oder anders organisiert sein müssen. Zum ersten Mal  gibt es in Osnabrück einen Bürgerhaushalt. Heiko Alfers berichtet:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/2012.05.07-Buergerhaushalt.mp3">2012.05.07 Buergerhaushalt</a><span id="more-11936"></span></strong></p>
<p><strong>Ärgern Sie sich manchmal darüber, wofür Ihre Kommune das Geld ausgibt? Oder wofür die Kommune das Geld eben auch nicht ausgibt? Sie können sich in Osnabrück ab Freitag (11.05.) aktiv am so genannten „Bürgerhaushalt“ beteiligen. Und dafür müssen Sie keiner Partei und keiner Organisation angehören. Jeder kann mitmachen, der einen Bezug zu Osnabrück hat. Alles, was Sie dafür tun müssen, ist, sich im Internet unter: <strong>buergerhaushalt-osnabrueck.de</strong> anzumelden. Volker Vorwerk, der die Internetseite betreut, erklärt, wie einfach es ist, mitzumachen:</strong></p>
<p><em>&#8220;Um an dem Bürgerhaushalt aktiv teilnehmen zu können, muss man sich zunächst auf der Plattform anmelden. Dazu benötigt man eine gültige E-Mail-Adresse, gibt sich ein Pseudonym, einen Spitznamen als Nutzernamen und muss dann noch seine Adresse angeben, damit nicht missbräuchlich eine Person sich mehrfach anmeldet und kann dann an dieser Plattform mitwirken. Insbesondere eigene Vorschläge einstellen, Vorschläge anderer kommentieren und auch Vorschläge von anderen bewerten.&#8221;</em></p>
<p><strong>Ab Freitag haben Sie die Chance, über Ausgaben, Einnahmen, Investitionen und Sparmaßnahmen zu diskutieren. Besonders wünschenswert sind natürlich eigene Vorschläge. Vielleicht ist gerade Ihr Vorschlag so genial, dass sich die Mitglieder des Stadtrates denken „Darauf hätten wir auch kommen können!“. Der Osnabrücker Oberbürgermeister Boris Pistorius erwartet keine Wundervorschläge:</strong></p>
<p><em>&#8220;Niemand der 15, 20 Jahre lang einen Job macht, egal ob hauptamtlich oder ehrenamtlich ist davor gefeit, betriebsblind zu werden. Ich erwarte jetzt nicht die ganz revolutionären Vorschläge, die auf die wir überhaupt noch nicht gekommen sind. Aber bestimmt gibt es viele, viele interessante Vorschläge, die aus einem anderen Blickwinkel eben gemacht werden. Und die deshalb schon interessant sind. Und mit denen wird man sich sehr intensiv dann und auch sachlich auseinandersetzen, weil ich schon glaube, dass man von einigen dieser Vorschläge wird profitieren können!&#8221;</em></p>
<p><strong>Vom 11. Mai bis zum 22. Juni können Sie Vorschläge einreichen, andere Vorschläge bewerten, mitdiskutieren und kritisieren. Bewertungen können bis zum 1. Juli abgegeben werden. Danach werden die 75 bestbewerteten Vorschläge von der Verwaltung geprüft und dem Rat zur Entscheidung vorgelegt. Angst davor, dass es überwiegend Verbesserungsvorschläge zum Bürgerhaushalt gibt, die viel Geld kosten, hat Oberbürgermeister Pistorius nicht:</strong></p>
<p><em>&#8220;Für alle Vorschläge gilt das Gleiche, für die, die Geld kosten und die, die Geldeinnahmen versprechen, wir reden hier nicht über Basisdemokratie! Also, nicht weil ein Vorschlag 50, 500 oder 600 positive Bewertungen bekommt, wird er demanch umgesetzt. Das muss der Rat entscheiden. Weil alles ja immer auch im Kontext zu sehen ist. Ich bin gespannt, wie viele Vorschläge es gibt für Mehreinnahmen und mehr Ausgaben. Ich würde mich freuen, wenn es gute Vorschläge zur Ausgabenreduzierung gäbe, aber eben auch zur Einnahmenerhöhung. Das wäre &#8216;ne schöne Balance, und wenn dann an anderer Stelle der eine oder andere Vorschlag kommt, der eben viel Geld mehr kostet, dann hat man auch entsprechend &#8211; wenn alles andere auch passt &#8211; die Luft.&#8221;</em></p>
<p><strong>Wer keinen Computer hat, kann auch mitmachen. Während der Maiwoche gibt es in der Osnabrücker Innenstadt Info-Stände, wo Sie Ihre Vorschläge abgeben können. Sie erkennen die Flyer und die Plakate an einem roten Schweinchen mit Geldscheinen. Unterstützung bekommen Sie natürlich auch bei der Stadt Osnabrück oder in der Stadtbibliothek – dort dürfen Sie auch einen Computer benutzen, damit Sie mitmachen können. Den „analogen Weg“ gibt’s auch noch: Ihren Vorschlag können Sie per Post an den „Fachbereich Finanzen“ der Stadt Osnabrück schicken.<!--more--></strong></p>
<p><strong>Die Vordrucke liegen in den Verwaltungsgebäuden der Stadt Osnabrück, der  Stadtbibliothek und vielen anderen öffentlichen Einrichtungen aus. Und  wie eben gehört, steht in der Osnabrücker Stadtbibliothek ein PC für das  Internetportal des Bürgerhaushaltes zur Verfügung. Der Bürgerhaushalt  steht unter dem Motto „Unsere Stadt | Unser Geld“ und darum sind Sie  jetzt eingeladen, Ihre Ideen einzubringen.</strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/2012.05.07-Buergerhaushalt.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Umfrage: Und was schenken Sie zum Muttertag?</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2012/05/07/umfrage-und-was-schenken-sie-zum-muttertag/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 09:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag, den 13. Mai stehen die Mamas besonders im Mittelpunkt,  denn es ist schließlich wieder Muttertag. So bleibt also nur noch wenig Zeit, um sich  ein passendes Geschenk zu überlegen, welches dann am bereits vorher gedeckten Frühstückstisch überreicht werden kann. Unsere Praktikannten Chris Bredow und Nele Hardemann haben sich umgehört, was denn diesmal in Osnabrück zum Muttertag verschenkt wird:
Umfrage Muttertag
Einige wissen also noch nicht wirklich, was sie ihrer Mutter am Sonntag  schenken wollen. Aber ist es überhaupt nötig, der Mutter gerade am  Muttertag etwas zu ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Sonntag, den 13. Mai stehen die Mamas besonders im Mittelpunkt,  denn es ist schließlich wieder Muttertag. So bleibt also nur noch wenig Zeit, um sich  ein passendes Geschenk zu überlegen, welches dann am bereits vorher gedeckten Frühstückstisch überreicht werden kann. Unsere Praktikannten Chris Bredow und Nele Hardemann haben sich umgehört, was denn diesmal in Osnabrück zum Muttertag verschenkt wird:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Umfrage-Muttertag.mp3">Umfrage Muttertag</a><span id="more-11919"></span></strong></p>
<p><strong>Einige wissen also noch nicht wirklich, was sie ihrer Mutter am Sonntag  schenken wollen. Aber ist es überhaupt nötig, der Mutter gerade am  Muttertag etwas zu schenken? Denn eigentlich sollte doch das ganze Jahr  über „Muttertag“ sein, und die Mama immer im Mittelpunkt stehen – oder  etwa nicht?!</strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Umfrage-Muttertag.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Umfrage: Würden Sie die Fußball EM komplett boykottieren?</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2012/05/04/umfrage-wurden-sie-die-fusball-em-komplett-boykottieren/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 10:33:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang Juni beginnt in Polen und der Ukraine die  Fußball-Europameisterschaft 2012. Doch nach den aktuellen Vorkommnissen  in der Ukraine fordern immer mehr Funktionäre einen Boykott der  Europameisterschaft. Hintergrund: Die ehemalige Ministerpräsidentin und  Oppositionsführerin der Ukraine, Julia Timoschenko, befindet sich seit  August 2012 in Haft. Der schwerkranken 51-Jährigen wird jegliche  medizinische Behandlung untersagt, sie muss unter  menschenrechtsverletzenden Bedingungen in ihrer Zelle leben. Von allen  Seiten wird die Behandlung Timoschenkos durch unabhängige Ärzte  gefordert, die Ukraine bleibt aber hartnäckig. Nachdem nun schon  ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anfang Juni beginnt in Polen und der Ukraine die  Fußball-Europameisterschaft 2012. Doch nach den aktuellen Vorkommnissen  in der Ukraine fordern immer mehr Funktionäre einen Boykott der  Europameisterschaft. Hintergrund: Die ehemalige Ministerpräsidentin und  Oppositionsführerin der Ukraine, Julia Timoschenko, befindet sich seit  August 2012 in Haft. Der schwerkranken 51-Jährigen wird jegliche  medizinische Behandlung untersagt, sie muss unter  menschenrechtsverletzenden Bedingungen in ihrer Zelle leben. Von allen  Seiten wird die Behandlung Timoschenkos durch unabhängige Ärzte  gefordert, die Ukraine bleibt aber hartnäckig. Nachdem nun schon  deutsche Politiker &#8211; wie Bundeskanzlerin Angela Merkel &#8211; angekündigt hatten,  dass sie die Europameisterschaft aufgrund der Vorfälle rund um  Timoschenko boykottieren wollen, steht nun sogar ein gesamter Boykott  der EM, nicht nur durch die Politiker, zur Debatte. Unsere Praktikannten Christopher Bredow und Nele Hardemann haben sich diesbezüglich in Osnabrücker umgehört, was die Menschen hier davon halten würden, wenn die  Europameisterschaften tatsächlich boykottiert werden würden:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Umfrage-EM-Boykott-FERTIG.mp3">Umfrage EM-Boykott FERTIG</a><span id="more-11900"></span></strong></p>
<p><strong>Darüber, ob man durch leere Fußballstadien die Politik eines Landes  ändern kann, lässt sich sicher streiten. Die Politik-Funktionäre würden  einen Boykott zwar begrüßen, für bekannte Fußball-Funktionäre kommt ein  kompletter EM-Boykott aber nicht in Frage. Daher gibt es auch, &#8211; jedenfalls  noch &#8211; keine Anzeichen dafür, dass die Europameisterschaft nicht  stattfinden wird. Aber sogar Deutschland würde sich, wie zuletzt  berichtet wurde, dazu bereiterklären, die Fußballspiele, die auf dem Gebiet der Ukraine stattfinden sollen, bei sich auszutragen. Aufgrund der Nähe zu  Polen wäre das sicherlich nicht undenkbar &#8211; beschlossen ist das aber  noch lange nicht!</strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Umfrage-EM-Boykott-FERTIG.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Mehr Respekt, bitte!</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2012/05/02/mehr-respekt-bitte/</link>
		<comments>http://osradio-podcast.de/2012/05/02/mehr-respekt-bitte/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 14:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://osradio-podcast.de/?p=11888</guid>
		<description><![CDATA[Auch in diesem Jahr heißt es im Mai in Osnabrück wieder „Gay In May“.  Bereits zum 34. Mal in Folge gibt es die schwul-lesbischen Kulturtage  schon &#8211; „Gay In May“ ist damit das älteste Festival seiner Art in  Deutschland. Längst sind die Kulturtage ein Aushängeschild für die Stadt  geworden, das inzwischen auch Leute von weit außerhalb her nach Osnabrück  lockt. Ingo Feil wollte mehr über „Gay In May“ und die  schwul-lesbischen Kulturtage 2012 erfahren und berichtet hier für osradio  104,8:
Gay In May 2012
„Respekt!“ ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auch in diesem Jahr heißt es im Mai in Osnabrück wieder „Gay In May“.  Bereits zum 34. Mal in Folge gibt es die schwul-lesbischen Kulturtage  schon &#8211; „Gay In May“ ist damit das älteste Festival seiner Art in  Deutschland. Längst sind die Kulturtage ein Aushängeschild für die Stadt  geworden, das inzwischen auch Leute von weit außerhalb her nach Osnabrück  lockt. Ingo Feil wollte mehr über „Gay In May“ und die  schwul-lesbischen Kulturtage 2012 erfahren und berichtet hier für osradio  104,8:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Gay-In-May-2012.mp3">Gay In May 2012</a><span id="more-11888"></span></strong></p>
<p><strong>„Respekt!“ – so lautet das diesjährige Motto von „Gay In May“. Bis Anfang Juni werden in Osnabrück auf über 35 Veranstaltungen wieder zahlreiche Aspekte schwul-lesbischen Lebens vorgestellt, diskutiert und gefeiert. Politische Fragen stehen dabei genauso zur Debatte wie Lesungen, Konzerte oder Partys. Als ältestes schwul-lesbisches Festival in Deutschland kann „Gay In May“ auf eine lange Tradition zurückblicken. Mitorganisator Tobias Sunderdiek zur Geschichte der Kulturtage:</strong></p>
<p><em>&#8220;Also, begonnen hat das alles 1978. Und erstmals wurde es 1979 unter dem Namen &#8220;Rosa Flut&#8221; das erste Festival für schwule und ganz andere normale Menschen bezeichnet. Und ab 1982 hieß es dann &#8220;Gay In May&#8221;. Einer der Schwerpunkte war von Anfang an, aufmerksam zu machen auf schwul-lesbische &#8211; später sagte man dazu queere Lebensformen. Auch innerhalb der Stadt sichtbar zu werden, und auch mit dem Rosa Courage Preis Personen auszuzeichnen, die sich besonders für die Belange von homosexuellen, bisexuellen, transsexuellen Menschen einsetzen.&#8221; </em></p>
<p><strong>Der Rosa Courage Preis wird seit 1992 verliehen und ist jedes Jahr ein besonderes Highlight im Programm von „Gay In May“. Diesmal geht die Auszeichnung an Manfred Bruns. Der ehemalige Bundesanwalt und frühere Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland wird für sein Engagement für die Rechte Homosexueller und Menschen mit HIV und AIDS geehrt.</strong></p>
<p><strong>Die Preisverleihung ist nur eine von vielen Veranstaltungen der schwul-lesbischen Kulturtage. Auch in diesem Jahr gibt es bei „Gay In May“ wieder ein breites Programm an Lesungen, Konzerten, Filmvorführungen und Partys. So zum Beispiel „König des Comics“, einen Dokumentarfilm Rosa von Praunheims über den Comiczeichner Ralf König oder „Mit Frack und Fummel“, einen Chansonabend mit der Travestiekünstlerin Jezebel Ladouce. Rechtliche Fragen werden bei „Gay In May“ genauso beleuchtet wie schwul-lesbische Geschichte.</strong></p>
<p><strong>Ein weiterer Höhepunkt ist die traditionelle „Gay In May Party“ in der Lagerhalle, diesmal vorab mit „Love Bites – Die erotische Nacht“, einem Kabarett mit Berliner Künstlern. Das Thema der Identität spielt vor allem bei zahlreichen Vorträgen der Kulturtage eine wichtige Rolle. Dazu noch einmal Tobias Sunderdiek:</strong></p>
<p><em>&#8220;Ich denke schon, dass das auch wichtig ist, zu zeigen, dass es nicht nur den Turnschuh- und den Ledermann gibt, sondern auch eine ganze Bandbreite dazwischen. Und homosexuell ist ja nur ein Aspekt &#8211; also, es gibt ja unglaublich viele Facetten. Und insofern denk&#8217; ich schon, dass man abkehren muss von diesem ganzen Vereinheitlichen und durchaus auch Einzelbiographien eben als Beispiel nehmen kann, für mögliche Lebensformen.&#8221;</em></p>
<p><strong>Längst lassen sich die unterschiedlichen individuellen Vorstellungen von Geschlecht oder Sexualität nur noch schwer mit vorgefertigten Schubladen vereinbaren. Zusammengefasst werden sie oft unter dem englischen Begriff „Queer“. Das Motto von „Gay In May“ lautet in diesem Jahr „Respekt!“. Tobias Sunderdiek erzählt, was es damit auf sich hat:</strong></p>
<p><em>&#8220;Letztendlich kam das dadurch zustande, dass wir letztes Jahr ein Interview mit Karen-Susan Fessel hatten, und sie sagte: &#8220;Ich will nicht Toleranz &#8211; ich will Respekt haben!&#8221; Und wir denken auch, dass Respekt natürlich ein schärferes Wort als Toleranz ist, weil Toleranz lässt sich einfach sagen, aber Respekt zu haben &#8211; gerade vor Liebe, Liebe fordert immer Respekt! &#8211; da dachten wir, das es eigentlich ein gutes Motto ist. Darum haben wir auch ein dickes Ausrufezeichen dahinter gesetzt, um das nochmal einzufordern!&#8221;</em></p>
<p><strong>Die Schriftstellerin Karen-Susan Fessel war 2011 mit dem Rosa Courage Preis ausgezeichnet worden.<!--more--></strong></p>
<p><strong>Wer bei der Verleihung des Rosa Courage Preises an Manfred Bruns dabei  sein möchte, kommt einfach am Freitag (04.05.) um 18 Uhr in den Friedenssaal  des historischen Rathauses in Osnabrück. Die schwul-lesbischen  Kulturtage „Gay In May“ sind noch bis Anfang Juni zu erleben. Den  Auftakt macht das Podiumsgespräch „Bist du schwul oder Türke?“ mit  Theaterregisseur Nurkan Erpulat heute (02.05.) um 19.30 Uhr im  Oberen Foyer des Theaters Osnabrück.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Gay-In-May-2012.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Uni OS öffnet ihr Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2012/04/20/uni-os-eroffnet-zentrum-fur-demokratie-und-friedensforschung/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 09:42:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Am kommenden Dienstag, den 24. April 2012 wird das Zentrum für Demokratie- und  Friedensforschung an der Universität Osnabrück eröffnet. Das Zentrum bündelt alte und neue Forschungsansätze aus verschiedenen  Fachbereichen der Universität. Damit will sich die Uni Osnabrück weiter profilieren. Zur gleichen Zeit startet die dritte „Gastprofessur für Frieden und  globale Gerechtigkeit“ mit einer Ringvorlesung. Julia Westphal hat sich im Vorfeld schon mal genauer informiert:
19-04-12 Beitrag ZeDF
Das Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung wurde schon 2011 gegründet. Nun kann es eröffnet werden. Die Forschungen sollen sich vor allem auch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am kommenden Dienstag, den 24. April 2012 wird das Zentrum für Demokratie- und  Friedensforschung an der Universität Osnabrück eröffnet. Das Zentrum bündelt alte und neue Forschungsansätze aus verschiedenen  Fachbereichen der Universität. Damit will sich die Uni Osnabrück weiter profilieren. Zur gleichen Zeit startet die dritte „Gastprofessur für Frieden und  globale Gerechtigkeit“ mit einer Ringvorlesung. Julia Westphal hat sich im Vorfeld schon mal genauer informiert:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/04/19-04-12-Beitrag-ZeDF.mp3">19-04-12 Beitrag ZeDF</a><span id="more-11778"></span></strong></p>
<p><strong>Das Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung wurde schon 2011 gegründet. Nun kann es eröffnet werden. Die Forschungen sollen sich vor allem auch mit dem Frieden innerhalb einer Gesellschaft beschäftigen. Dabei geht es um Konflikte innerhalb einer Gesellschaft, und welche Rolle Demokratie bzw. Demokratisierung dabei spielt. Prof. Dr. Ulrich Schneckener, Direktor des Zentrums, erklärt, wie das Zentrum entstanden ist:</strong></p>
<p><em>&#8220;Es ist einerseits entstanden aufgrund von bestehenden Kooperationszusammenhängen, die beispielsweise bei uns in der Politikwissenschaft bestehen. Auch nicht zuletzt über einen Studiengang &#8211; Studiengang &#8220;Demokratisches Regieren und Zivilgesellschaft&#8221; &#8211; wo bereits viele Kollegen kooperieren. Und zum Andern eben durch das Programm &#8220;Friedensgastprofessur&#8221;, das ja seit mehreren Jahren an der Universität läuft. Und diese Aktivitäten haben wir jetzt einfach mal gebündelt.&#8221;</em></p>
<p><strong>Neben den bestehenden Forschungen, sollen auch neue, gemeinsame Forschungsvorhaben entwickelt werden. Zu den zentralen Tätigkeiten des Zentrums gehören neben der Forschung noch zwei Schwerpunkte. Einmal ist es der international ausgerichtete Masterstudiengang &#8220;Demokratisches Regieren und Zivilgesellschaft&#8221; vom Fachbereich Sozialwissenschaften. Außerdem will man sich an Friedensgesprächen beteiligen. Osnabrück trägt den Titel „Friedensstadt“. Eignet sie sich vielleicht gerade deshalb gut als Ort für Friedensforschung?</strong></p>
<p><em>&#8220;Wir haben ja hier eben in Osnabrück &#8211; mit der Stadt einen Partner, wie es ja vielleicht in der Republik auch sehr ungewöhnlich ist. Eine Stadt in dieser Größenordnung, die sich eben dem Thema Frieden sehr verschrieben hat &#8211; auch traditionell, mit vielen Veranstaltungen, sehr viel Öffentlichkeitsarbeit in dem Bereich macht, eine entsprechende interessierte Bürgerschaft hier ist. Und ich glaube, da ist die Universität gut beraten, auch hier an der Stelle eben Akzente zu setzen. Sowohl in die Stadt und die Region hinein, aber eben auch mit Blick auf eigene Forschungsakzente, die von Osnabrück eben ausgehen können. Und deswegen glaube ich, dass wir mit dieser Initiative jetzt auch am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt sind!&#8221;</em></p>
<p><strong>Gleichzeitig zur Eröffnung des Zentrums wird die dritte „Gastprofessur für Frieden und globale Gerechtigkeit“ gestartet. Dieses Programm ist auf vier Jahre angelegt und startet zum Sommersemester mit einer Ringvorlesung zum Thema „Kooperation oder Konflikte um Ressourcen?“. Ulrich Schneckener stellt die Themen vor:</strong></p>
<p><em>&#8220;Einmal die Bedeutung des Klimawandels für das Ressourcen-Thema. Dann die Frage des Umgangs mit Wasserkanppheit insbesondere, und die Frage, wie man mit der Verknappung von Agrarflächen umgeht. Also, die ja auch durch den Klimawandel bedingt ist. Und welche Konflikte, aber auch Kooperationschancen sich daraus auf sozusagen lokaler Ebene, aber auch auf internationaler Ebene ergeben.&#8221;</em></p>
<p><strong>Zu dieser Ringvorlesung werden im Wochenturnus Experten eingeladen. Wie zum Beispiel der UN-Sonderbeauftragte für das Recht auf Ernährung. Weitere Themen der Ringvorlesung sind zum Beispiel Energiepolitik, der Klimawandel und Landbewirtschaftung.<!--more--></strong></p>
<p><strong>Am 24. April 2012 startet die Ringvorlesung mit der Niedersächsischen  Ministerin für Wissenschaft und Kultur Prof. Dr. Johanna Wanka. Sie wird auch das neugegründete Zentrum für Demokratie- und  Friedensforschung eröffnen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/04/19-04-12-Beitrag-ZeDF.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Neue Initiative zur Vermarktung von Ausbildungsplätzen</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2012/04/18/ausbildungsplatzborse/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 09:25:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Preiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag, den 13. April 2012 startete eine neue Initiative der  Bundesagentur für Arbeit für die Vermittlung von Ausbildungsplätzen an  Jugendliche. Der Auftakt einer Reihe von Ausbildungsplatzbörsen in der  Region Osnabrück fand in Georgsmarienhütte statt. Jugendliche können  sich dabei über mehr als 2.000 freie Ausbildungsplätze informieren.  Matthias Preiss war vor Ort dabei und  informiert über die Veranstaltung:
Ausbildungsplatzboerse
Im Foyer der Agentur für Arbeit in Georgsmarienhütte stehen einige Jugendliche vor Stellwänden und lesen interessiert die angepinnten Texte. An den Stellwänden sind freie Ausbildungsstellen ausgehängt. Interessenten können ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Freitag, den 13. April 2012 startete eine neue Initiative der  Bundesagentur für Arbeit für die Vermittlung von Ausbildungsplätzen an  Jugendliche. Der Auftakt einer Reihe von Ausbildungsplatzbörsen in der  Region Osnabrück fand in Georgsmarienhütte statt. Jugendliche können  sich dabei über mehr als 2.000 freie Ausbildungsplätze informieren.  Matthias Preiss war vor Ort dabei und  informiert über die Veranstaltung:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/04/Ausbildungsplatzboerse.mp3">Ausbildungsplatzboerse</a><span id="more-11737"></span></strong></p>
<p><strong>Im Foyer der Agentur für Arbeit in Georgsmarienhütte stehen einige Jugendliche vor Stellwänden und lesen interessiert die angepinnten Texte. An den Stellwänden sind freie Ausbildungsstellen ausgehängt. Interessenten können sich, mit dieser eigentlich altmodischen Form der Präsentation, direkt informieren. Welche Ziele die Arbeitsagentur mit diesem Angebot verfolgt, dazu Peter Pelster, Bereichsleiter der Agentur für Arbeit Osnabrück:</strong></p>
<p><em>&#8220;Es ist so, dass wir hier versuchen, in diesen Berufsausbildungsbörsen Jugendliche zu informieren über Chancen auf dem Ausbildungsmarkt und auch versuchen zu vermeiden, dass Jugendliche immer mehr Warteschleifen machen. Noch ein Jahr schulische Ausbildung, wobei doch der Ausbildungsmarkt im Moment so gut ist, dass er viele, viele Möglichkeiten bietet, aber leider trotz Informationen in den Schulen, trotz Informationen in der Beratung nicht allen Schülerinnen und Schülern bekannt oder präsent sind.&#8221;</em></p>
<p><strong>Die Ausbildungsplatzbörse bietet aber nicht nur für Ausbildungsplatzsuchende eine gute Chance, einen passenden Ausbildungsplatz zu finden. Auch viele Betriebe nutzten die Möglichkeit, auf dieser Börse ihre noch freien Stellen anzubieten. Reinhard Wittke, einer der zahlreichen Berufsberater vor Ort, sieht in diesem Angebot eine große Chance für beide Seiten:</strong></p>
<p><em>&#8220;Die Ausbildungsplatz-Situation entspannt sich ja. Viele Unternehmen merken jetzt natürlich, wie wichtig es ist, auszubilden &#8211; auch zukünftig auszubilden. Die wissen auch alle, vom demographischen Wandel wird sich das verändern. Und viele suchen dann auch gerade jetzt Auszubildende, und das ist natürlich ein günstiger Zeitpukt, wenn noch Ausbildungsstellen da sind &#8211; auch in interessanten Berufen &#8211; auf einer Messe diese anzubieten, damit Jugendliche jetzt eben noch ihre Chancen nutzen.&#8221;</em></p>
<p><strong>Ihre Chancen nutzen die Jugendlichen heute aber ganz anders als noch vor einigen Jahren. Viele Ausbildungsplatzsuchende geben den Betrieben Zusagen, suchen dann aber weiter nach Alternativen. Welche Probleme dadurch für viele Ausbildungsbetriebe entstehen, dazu Matthias Sall, Teamleiter Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit:</strong></p>
<p><em>&#8220;Wir erleben in diesem Jahr eine Besonderheit, dass auch Betriebe erneut auf uns zukommen und eigentlich schon eine Zusage hatten, dass ihr Ausbildungsplatz besetzt ist. Und nun sie erkennen müssen, dass die Jugendlichen, der Jugendliche eine Alternative gefunden hat &#8211; ein womöglich besseres Angebot. Und so müssen sich Betriebe dann erneut auf die Suche begeben und wenden sich an uns, und da konnten wir natürlich besonders helfen, indem wir diese Ausbildungsplatzbörse als zusätzliche Alternative für die Erneut-Stellenbesetzung zum Herbst noch anbieten konnten!&#8221;</em></p>
<p><strong>Aber wie läuft die Ausbildungsplatzsuche vor Ort eigentlich ab? Wie kommt der Suchende an den für ihn richtigen Ausbildungsplatz?  Dazu noch einmal der Berufsberater Reinhard Wittke:</strong></p>
<p><em>&#8220;Das ist so, dass die Jugendlichen hier an Stellwänden nach Kategorien &#8211; kaufmännisch zum Beispiel, technische Berufe oder auch Gesundheitsberufe oder aus dem Bereich Gastronomie und Restaurant Stellen präsentiert bekommen und sich dort, wenn die Stelle ihnen zusagt, eine Referenz-Nummer aufschreiben können und dann direkt die Beratung bei den Berufsberaterinnen und -beratern, aber auch bei Kollegen aus dem Arbeitgeberservice, die die Betriebe, die die Stellen kennen, sich da melden können und dann dort beraten werden.&#8221;</em></p>
<p><strong>Hat der Interessent eine passende Stelle gefunden, kann er sich direkt mit einem Berufsberater über das Angebot unterhalten. Der Berater hat dann auch die Möglichkeit, überregional in derselben Branche zu suchen oder eventuell sogar Ausbildungsplätze aus ähnlichen oder anderen Bereichen anzubieten.<!--more--></strong></p>
<p><strong>Die nächste Ausbildungsplatzbörse können Sie am 19. und am 20. April  2012 in Melle und am 27. April 2012 in Bersenbrück besuchen. Im Mai 2012  ist in Osnabrück eine zentrale Börse geplant, bei der die regionalen  Arbeitgeberverbände mit einbezogen werden. Der Termin dafür steht leider noch  nicht fest.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/04/Ausbildungsplatzboerse.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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		<item>
		<title>Drittes Hörforum in Osnabrück</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2012/04/18/drittes-horforum-in-osnabruck/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 08:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen haben Hörprobleme. Für diese Menschen gibt es das  Hörforum Osnabrück. Am kommenden Samstag (21.04.) wird bereits das dritte  Hörforum Osnabrück veranstaltet. Dabei können sich  Menschen mit Hörproblemen kostenlos rund um dieses Thema informieren.  Aber natürlich auch interessierte Menschen ohne Hörschwierigkeiten sind  herzlich eingeladen. Zu der Veranstaltung gehört vor allem eine Reihe  von Vorträgen von Hörtherapeuten und Professoren der Universität  Osnabrück. Einen besonderen Aspekt stellt dieses Jahr das Thema Theater  dar. Wie kann man als Hörgeschädigter Theater verstehen und so wieder ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viele Menschen haben Hörprobleme. Für diese Menschen gibt es das  Hörforum Osnabrück. Am kommenden Samstag (21.04.) wird bereits das dritte  Hörforum Osnabrück veranstaltet. Dabei können sich  Menschen mit Hörproblemen kostenlos rund um dieses Thema informieren.  Aber natürlich auch interessierte Menschen ohne Hörschwierigkeiten sind  herzlich eingeladen. Zu der Veranstaltung gehört vor allem eine Reihe  von Vorträgen von Hörtherapeuten und Professoren der Universität  Osnabrück. Einen besonderen Aspekt stellt dieses Jahr das Thema Theater  dar. Wie kann man als Hörgeschädigter Theater verstehen und so wieder  Freude daran haben? Diese Frage wird dort auch behandelt. Julia Westphal hat sich darüber genauer informiert:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/04/Beitrag_Hoerforum.mp3">Beitrag_Hoerforum</a><span id="more-11733"></span></strong></p>
<p><strong>Am Samstag, den 21. April ist bereits das 3. Hörforum Osnabrück. In den letzten Jahren ging es in den Hörforen unter anderem um die Themen Probleme mit Tinitus, Lärmschwerhörigkeit und angenehmes Hören:</strong></p>
<p><em>&#8220;Das Motto dieses Jahr ist: &#8220;Hören &#8211; Verstehen &#8211; Mitreden&#8221;. Um diese Bereiche kann man sich dort informieren, Hörteste machen, neue Hörgerätetechniken kennen lernen, &#8211; tja, und sich mit Fachleuten austauschen, eigene Probleme ansprechen, Probleme im Familienkreis klären lassen, unverbindlich sich über das Thema &#8220;Hören &#8211; Verstehen &#8211; Mitreden&#8221; zu informieren.&#8221;</em></p>
<p><strong>Soweit der Hörgeräteakustiker Joachim Nowak, der auch die Idee zum Hörforum hatte. Die Veranstaltung versteht sich als Plattform, um Personen mit Hörproblemen die Möglichkeit zu geben, sich zu informieren. Denn das Thema ist gerade in der heutigen Gesellschaft sehr wichtig:</strong></p>
<p><em>&#8220;Nicht sehen trennt von Dingen, nicht hören vom Menschen. Und zwar wenn man nicht gut hören kann, fällt einem die Kommunikation schwer, man wird schnell Außenseiter, isoliert sich, zieht sich zurück &#8211; das ist ein Aspekt. Ein weiterer Aspekt ist, das Hören ist der gewichtigste Gehirntrainer, den wir im Moment eigentlich kennen, und somit ist ein gutes Hören &#8211; gerade auch im letzten Lebensabschnitt &#8211; besonders wichtig!&#8221;</em></p>
<p><strong>Dieses Jahr kann man sich über alles rund um das Thema „Hören – Verstehen – Mitreden“ informieren. Dazu gehören Hörtests, aber auch neue Hörgeräte-Techniken. Auch kann man sich mit Fachleuten austauschen, um eigene Probleme oder Probleme im Familienkreis klären zu lassen. Was die Besucher außerdem noch erwartet, weiß Joachim Nowak:</strong></p>
<p><em>&#8220;Im diesjährigen dritten Hörforum erwartet die Besucher eine Vorstellung von sechs Hörgeräteherstellern, einmal die Möglichkeit, neue Erkenntnisse in Therapiemöglichkeiten mit Hörproblemen kennen zu lernen, aber auch wie ist das Verstehen bei einem Theaterstück. Weil &#8211; das hören wir immer wieder, dass viele nicht mehr so gerne ins Theater gehen, weil ihnen das Verstehen schwerfällt. Und da versuchen wir die Türen wieder zu öffnen und das Verstehen im Theater wieder zu verbessern. Unter dem Motto: &#8220;Verstehen im Theater &#8211; Theater verstehen&#8221;.&#8221;</em></p>
<p><strong>Auch Joachim Nowak wird auf dem Hörforum einen Vortrag halten. Darin geht es um das Thema „Nicht sehen trennt von Dingen, nicht hören von Menschen“. Dieser Vortrag soll den Besuchern nochmal verdeutlichen, wie wichtig Hören ist. Insgesamt hat die Veranstaltung das Ziel, Menschen kostenlos über Hörschwierigkeiten zu informieren, Probleme zu lösen und vor allem Hörgeräte immer gesellschaftsfähiger zu machen.<!--more--></strong></p>
<p><strong>Das Hörforum ist kommenden Samstag (am 21.04.) im Stadttheater  Osnabrück. Und wenn Sie sich informieren wollen, kommen Sie doch einfach  vorbei. Es ist alles kostenlos!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/04/Beitrag_Hoerforum.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>2002-2012: 10 Jahre Osnabrücker Sozialkonferenz</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2012/04/16/2002-2012-10-jahre-osnabrucker-sozialkonferenz/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 13:48:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silvia Buttler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Frühjahr 2002 gibt es zweimal im Jahr ein sozialpolitisches  Podium: die Osnabrücker Sozialkonferenz. Themen wie Kinderarmut, Hartz  IV und Obdachlosigkeit sind oder waren nur einige Schwerpunkte. Ein  Vorbericht von Silvia Buttler für osradio 104,8, denn am kommenden  Samstag (21.04.) ist es wieder soweit:
16_04_12_vorbericht_20_osnabruecker_sozialkonferenz
„Soziale Gerechtigkeit in der Krise“ ist das Motto der 20. Osnabrücker Sozialkonferenz. Seit nunmehr zehn Jahren macht die Konferenz Ratspolitiker und Bürger in Osnabrück immer wieder auf die sozialen Schieflagen in der Stadt aufmerksam. Zum Ablauf der Jubiläumsveranstaltung äußert Manfred Flore von der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit Frühjahr 2002 gibt es zweimal im Jahr ein sozialpolitisches  Podium: die Osnabrücker Sozialkonferenz. Themen wie Kinderarmut, Hartz  IV und Obdachlosigkeit sind oder waren nur einige Schwerpunkte. Ein  Vorbericht von Silvia Buttler für osradio 104,8, denn am kommenden  Samstag (21.04.) ist es wieder soweit:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/04/16_04_12_vorbericht_20_osnabruecker_sozialkonferenz.mp3">16_04_12_vorbericht_20_osnabruecker_sozialkonferenz</a><span id="more-11713"></span></strong></p>
<p><strong>„</strong><strong>Soziale Gerechtigkeit in der Krise“ ist das Motto der 20. Osnabrücker Sozialkonferenz. Seit nunmehr zehn Jahren macht die Konferenz Ratspolitiker und Bürger in Osnabrück immer wieder auf die sozialen Schieflagen in der Stadt aufmerksam. Zum Ablauf der Jubiläumsveranstaltung äußert Manfred Flore von der Kooperationsstelle Hochschule und Gewerkschaften:</strong></p>
<p><em>&#8220;Wir haben diesmal uns ausgedacht, dass wir uns einmal so mit dem Thema &#8220;soziale Gerechtigkeit&#8221; generell auseinandersetzen wollen. Das wird Professor Herbert Schui machen. In einem Grundsatzreferat wird er viele Aspekte, die mit dem Thema soziale Gerechtigkeit zu tun haben noch mal beleuchten. Und wir werden mit ihm diskutieren. Und im zweiten Teil wird die Stadträtin Rita Maria Rzyski einen Bericht vorstellen, auf den wir schon sehr lange gewartet haben, nämlich den Bericht unter dem Titel &#8220;Soziale Ungleichheit in Osnabrück&#8221;.</em></p>
<p><strong>Eine Hauptforderung der Osnabrücker Sozialkonferenz galt einer genauen Dokumentation von Armut und Reichtum in der Stadt. Jetzt hat die Verwaltung einen Bericht veröffentlicht, der die Verteilung sozialer Schichten in den einzelnen Stadtteilen aufschlüsselt. Flore bewertet die vorliegenden Ergebnisse so:</strong></p>
<p><em>&#8220;Der Bericht bietet in seinen Ergebnissen keine überraschenden Dinge, aber jeder Osnabrücker, der hier lebt, weiß eigentlich im Prinzip, dass der Westerberg kein Armutsviertel ist, und das der Schinkel da schon ein bisschen anders betroffen ist. Aber trotzdem ist es ein wichtiges Detail, was man weiß. Diese Sozialraumanalyse, die Frau Rzyski da hat anfertigen lassen, teilt Osnabrück in 78 kleinere Räume auf, und man kann jetzt sehr genau sehen, wo die Wohlstandsregionen sind und wo die Regionen sind, wo die Sozialbenachteiligten wohnen!&#8221;</em></p>
<p><strong>Für die Organisatoren der Osnabrücker Sozialkonferenz ist es wichtig, dass überhaupt über Themen wie Armutsbekämpfung und soziale Gerechtigkeit öffentlich diskutiert und aufgeklärt wird. Das Bündnis aus sozialen Initiativen und Bürgern aus der Stadt sieht es daher als Erfolg an, dass seit ihrer Gründung 2002 zweimal jährlich etwa 100 Leute die Osnabrücker Sozialkonferenz besuchen. Viele Teilnehmer sind Vertreter aus sozialen Initiativen und auch politischen Parteien. Zur näheren Zukunft meint Flore:</strong></p>
<p><em>&#8220;Das heißt aber jetzt nicht, dass man sich ausruhen könnte oder so was. Sondern wir werden natürlich insbesondere beim Thema Kinderarmut &#8211; das haben wir schon häufiger behandelt &#8211; am Ball bleiben! Und da wird es in diesem Sommer auch noch mal eine Veranstaltung dazu geben, wo wir gezielt nachfragen, was die Parteien, die hier im Rat sind, zu diesem Problemfeld konkret machen wollen?&#8221;</em></p>
<p><strong>Eine weitere Hauptforderung der Osnabrücker Sozialkonferenz lautet, dass es ein Bündnis gegen Kinderarmut geben müsse. Zusammen mit sozialen Initiativen soll der Rat der Stadt Maßnahmen entwickeln, um die Situation armer Familien zu verbessern.<!--more--></strong></p>
<p><strong>Die nunmehr 20. Osnabrücker Sozialkonferenz findet diesen Samstag von 10  bis 14 Uhr in der Katholischen Familienbildungsstätte statt. Das Motto  lautet: „Soziale Gerechtigkeit in der Krise“. Zum Einen geht es ganz  allgemein um soziale Gerechtigkeit und zum Anderen um den Bericht der  Stadtverwaltung zur &#8220;sozialen Ungerechtigkeit in Osnabrück&#8221;. Die  Referenten sind Herbert Schui aus Hamburg und Rita Maria Rzyski von der  Stadtverwaltung. Interessierte sind herzlich willkommen!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/04/16_04_12_vorbericht_20_osnabruecker_sozialkonferenz.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Erste Drei-Religionen-Schule in Osnabrück</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 07:36:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn von den großen Religionen Christentum, Judentum und Islam die Rede  ist, stehen oft genug Gewalt und Konflikte im Vordergrund. Doch es geht  auch anders – nicht nur das Gegeneinander, auch das Miteinander der  Religionen ist möglich. Jetzt hat die Schulstiftung des Bistums Osnabrück ein bundesweit  einmaliges Projekt in die Wege geleitet: Eine  Drei-Religionen-Grundschule am Standort der Johannisschule in Osnabrück,  in der Kinder unterschiedlichen Glaubens gemeinsam am Unterricht  teilnehmen und gleichzeitig auch etwas über die eigene und andere  Religionen lernen können. Nun ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn von den großen Religionen Christentum, Judentum und Islam die Rede  ist, stehen oft genug Gewalt und Konflikte im Vordergrund. Doch es geht  auch anders – nicht nur das Gegeneinander, auch das Miteinander der  Religionen ist möglich. Jetzt hat die Schulstiftung des Bistums Osnabrück ein bundesweit  einmaliges Projekt in die Wege geleitet: Eine  Drei-Religionen-Grundschule am Standort der Johannisschule in Osnabrück,  in der Kinder unterschiedlichen Glaubens gemeinsam am Unterricht  teilnehmen und gleichzeitig auch etwas über die eigene und andere  Religionen lernen können. Nun sind die Schulleiterin und das weitere Lehrpersonal der neuen  Drei-Religionen-Schule vorgestellt worden. Unser Kollege Ingo Feil war für osradio 104,8 dabei und wollte wissen,  was es mit der neuen Schule konkret auf sich hat:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/04/Drei-Religionen-Schule_0.mp3">Drei-Religionen-Schule_0</a><span id="more-11664"></span></strong></p>
<p><strong>Ein grüner Halbkreis, darüber ein orangefarbiges Kreuz, ein siebenarmiger Leuchter in Blau und eine rote Mondsichel – das ist das Logo der Drei-Religionen-Grundschule, die am Standort Johannisschule nach den Sommerferien ihre Pforten öffnen wird. Entstanden war die Idee zu diesem bislang einzigartigen Projekt, nachdem sich immer weniger Kinder an der bisher rein katholischen Johannisschule angemeldet hatten. Nach den Sommerferien werden mit dem neuen Schuljahr Kinder christlichen, muslimischen und jüdischen Glaubens zum ersten Mal gemeinsam die erste Klasse bilden. Im deutschen Schulalltag an sich nichts Außergewöhnliches. Wie werden Kinder an der neuen Drei-Religionen-Schule überhaupt merken, dass sie an einer besonderen Schule sind? Dazu Birgit Jöring, die zukünftige Leiterin der Schule:</strong></p>
<p><em>&#8220;Ich denk&#8217;, das wird jeden Tag zum Thema werden. Zum Einen, dass die Kinder sehen, vielleicht trägt ein Kind ein Kopftuch. Und die anderen Kinder werden fragen: &#8220;Warum machst du das?&#8221; Und dann geht es zum Mittagessen, wo die Kinder dann auch eben sehen, dass auf den Tellern verschiedene Dinge sind, und wo man darüber spricht, was ist nun der Grund, weshalb du nicht das isst, was ich esse. Die Kinder werden sich ja auch zum Spielen verabreden &#8211; dann werden sie da auch kennen lernen, dass es da ganz unterschiedliche Lebenssituationen gibt.&#8221;</em></p>
<p><strong>„Juden, Christen und Muslime machen gemeinsam Schule“ &#8211; so der Gedanke der neuen Einrichtung. Kinder sollen sensibilisiert werden für den Umgang mit Menschen anderen Glaubens, lernen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten mit anderen Kindern zu erleben. Der Religionsunterricht aber wird an der Drei-Religionen-Schule getrennt stattfinden. Birgit Jöring erklärt, warum die Kinder trotzdem viel über die unterschiedlichen Glaubensvorstellungen lernen können:</strong></p>
<p><em>&#8220;Wir werden eben auch sehen, dass man Gemeinsamkeiten findet. Also, es gibt natürlich auch durchaus Überschneidungen, die in allen drei Religionen automatisch anzusprechen sind. Die wir dann auch parallel behandeln können im Religionsunterricht. Aber, dann kommen wir natürlich auch wieder zusammen, weil wir dann auch Projekttage haben, wo man dann einander das dann vorstellt, was meiner Religion nun wichtig ist und was in der anderen Religion wichtig ist. Das können die Kinder dann erfahren.&#8221;</em></p>
<p><strong>Unterschiedliche Festtage und Fastenzeiten der verschiedenen Religionen sollen im Schulhaus für alle sichtbar gemacht werden. Auch bei der Terminplanung werden religiös geprägte Zeiten berücksichtigt. So sollen zum Beispiel keine Schulfeste während der Fastenzeiten stattfinden.  Unterstützung an der Drei-Religionen-Schule bekommt Schulleiterin Birgit Jöring durch die Lehrkräfte Simone Vogelsang, Annett Abdel-Rahman und Sebastian Hobrack, Lehrer für jüdische Religion.  Für das erste Schuljahr wurden 18 Kinder angemeldet, davon ist die Hälfte katholisch. In Zukunft sollen die Klassen im Idealfall zu je einem Drittel mit Kindern christlichen, jüdischen und muslimischen Glaubens besetzt sein.  Auch Kinder anderer Glaubensrichtungen oder ohne Konfession sind willkommen, wenn die Eltern das Programm der Drei-Religionen-Schule begrüßen.<!--more--></strong></p>
<p><strong>Die Drei-Religionen-Grundschule am Standort Johannisschule wird mit  Beginn des neuen Schuljahrs nach den Sommerferien den Unterrichtsbetrieb  aufnehmen. Informationsabende für interessierte Eltern gibt es am  Montag, den 16.04.2012 und am Donnerstag, den 19.04.2012 -  jeweils um 20  Uhr in der Katholischen Familien-bildungsstätte Osnabrück.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/04/Drei-Religionen-Schule_0.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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