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Redaktion am 17 Jan 2014 - Keine Kommentare

(Anmoderation:)

Vielleicht haben Sie die Baustelle am Nettebad in Osnabrück gesehen … jetzt sind die Bauarbeiten dort abgeschossen. Und ein Fitnessstudio ist entstanden. Nach zehn Monaten Bauzeit ist der neue X-Force Sports Club und eine Physiotherapie am Nettebad bereit für den Betrieb. Die Anlage erstreckt sich auf 2.000 Quadratmeter. Meine Kollegin Sophie Saemann war gestern (16.01.2014) bei der Eröffnung dabei und schaute sich im Gebäude um:

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Wie aus dem “netten” (Schwimm-)Bad ein lukrativer Freizeittempel wird lesen…

Redaktion am 17 Jan 2014 - Keine Kommentare

(Anmoderation:)

Recycling … – also die Wiederverwendung von wertvollen Rohstoffen aus Müll, ist ein wichtiger Aspekt von umweltschonendem Umgang mit unseren Ressourcen. Vielleicht kennen Sie ja auch zum Beispiel diese Umhängetaschen, die aus alten Werbebannern oder alten Joghurtdeckeln zusammengenäht sind. Etwas ähnliches gibt es jetzt in Osnabrück zu sehen. Studenten und Möwe- Mitarbeiter recyceln alte Kleidungsstücke. Die Ergebnisse sind bald in einer Ausstellung im Forum am Dom zu sehen. Nicole Prehn berichtet:

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Der soziale Betrieb Möwe verwertet schon lange Altmaterial. Es ist ein Projekt, das seit drei Jahren von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) finanziell unterstützt wird. Jetzt hat die Möwe Kontakt zu Studenten des Studiengangs “Textiles Gestalten” aufgenommen und zusammen haben sie überlegt, welches Material sie verwenden können. Sie sind zum Beispiel bei Haushaltsauflösungen fündig geworden. Die Studenten haben geschaut, was an Bekleidung und anderen Gegenständen vorhanden ist, und haben daraus neue Artikel hergestellt. Thomas Schulke, Leiter der Möwe gGmbH, erklärt die Gedanken hinter dem Projekt:

“Es geht uns bei der Möwe einmal natürlich immer darum, dass wir langzeitarbeitslose Menschen beschäftigen wollen – und wollen dabei diese drei Säulen der Nachhaltigkeit Ökologie, Ökonomie und Soziales erfüllen. Und das können wir ganz gut in so einem Arbeitsbereich, weil wir da verschiedene gesellschaftliche Gruppen zusammenführen, weil wir ressourcenschonend arbeiten, weil wir hoffentlich auch ein bisschen Geld einnehmen bei der ganzen Geschichte, weil wir das Zeug ja verkaufen wollen!”

Die Möwe hat zehn Mitarbeiter eingestellt, um alte Nähmaschinen wieder fit zu machen, mit denen dann die Kleidungsstücke umgenäht worden sind. Die Zusammenarbeit zwischen den Langzeitarbeitslosen des sozialen Betriebs Möwe und den Studenten hat gut geklappt:

“Es macht Spaß, dass da halt externe Gruppen mit diesen Teilnehmern zusammenkommen, damit unsere Leute mal sehen, sie stehen nicht ganz allein da! Von außen kommen auch welche rein, die interessieren sich für die Arbeit! Und für externe Gruppen ist es auch ganz interessant, mal einen Langzeitarbeitslosen und dessen Geschichte kennen zu lernen, um auch so die andere Seite der Medaille – die es im Leben gibt – mal zu sehen!”

Begonnen hat das Projekt, als sich die Möwe-Mitarbeiter überlegt haben, was man aus den ganzen Materialien so machen kann. Dann haben sie  Kontakt zur Universität Osnabrück aufgenommen. Jetzt ist klar geworden, dass das Projekt vom sozialen Betrieb Möwe weitergeführt wird:

“Die DBU stiftet so ein Projekt an, sie gibt Geld rein, damit man nach Möglichkeit in dieser Zeit, in diesen drei Jahren, sich selber in die Lage versetzt, so ein Projekt dann auch dauerhaft fortzusetzen. Wir werden es auch so machen, - dieser Bereich Verwertung Altmaterial ist ein Kernbereich jetzt in der Möwe. Dort werden wir sehr viele Teilnehmer weiterhin beschäftigen. Also, nicht ein Projekt, was nach drei Jahren ausläuft, weil die Förderung weg ist, sondern was dauerhaft, nachhaltig weiterläuft!”

In “Jonathans und Annas Laden” an der Johannisstraße wird man bald zwei Mitarbeiter bei der Arbeit beobachten können, die Altmaterialien umarbeiten und verkaufen. Das Verwerten von Altmaterial wird bei der Möwe zur festen Einrichtung lesen…

Redaktion am 15 Jan 2014 - Keine Kommentare

Der Piesberg war lange Zeit Mülldeponie. Aber die ist schon seit neun Jahren stillgelegt. Der Piesberg wurde bislang in drei Bauabschnitten versiegelt. Jetzt geht es weiter, und man sieht jetzt wieder Bagger bei der Arbeit. Eine Deponiestilllegung dauert eben lange und man muss kontinuierlich weiter daran arbeiten, um Schäden für die Umwelt zu vermeiden. Deswegen folgt jetzt der vierte Bauabschnitt zur Versieglung. Mein Kollege Moritz Hillebrand war auf dem Piesberg und schaute sich dort um.

Moritz, was wird da denn jetzt genau gemacht?

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Ja, also im nordwestlichen Bereich des Piesbergs sollen nun 12.000 Quadratmeter abgedichtet werden. Um diese Ablagerung von ungefähr 30 Metern Müll zu versiegeln sind mehrere Schichten nötig. Die Deponie wird mit einer Kunststoffdichtungsbahn und mit speziellem Asphalt gesichert. Wie lange es dauert, die Deponie stillzulegen, weiß Benedikt Röhring vom Osnabrücker ServiceBetrieb:

“Bis Ende 2016 die Gesamtdeponie abgeschlossen zu haben, und der vierte Bauabschnitt wird dann auch die letzte Maßnahme sein. Dann ist die Deponie – also, zumindest komplett die erste Stufe abgedichtet. Und dann wird für den Restdeponiebereich eben die zweite Stufe noch im Nachgang geschaltet.” Piesberg: Erst Steinbruch, dann Mülldeponie und ab 2045 Naherholungsgebiet! lesen…

Redaktion am 15 Jan 2014 - Keine Kommentare

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Im Jahre 2011 haben Schüler in Niedersachsen zum ersten Mal schon nach zwölf Jahren ihr Abitur gemacht. Die Politik hat die Schulzeit um ein Jahr verkürzt – die Stoffmenge ist jedoch dieselbe geblieben. Jetzt sieht die Politik wohl ein, dass das so nicht gut funktioniert. Ministerpräsident Weil hat für das nächste halbe Jahr Reformen versprochen. Aber wie ist die Meinung der Betroffenen in unserer Stadt dazu? Meine Kollegin Ann-Christin Bloch hat sich umgehört:

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Der Großteil der Schüler hat die Verkürzung auf 12 Jahre zunächst als gut befunden. Ein Jahr weniger Schule – wer sagt dazu schon nein? Aber in den letzten Schuljahren fehlt ihnen aufgrund eines straffen Zeitplans mit bis zu 38 Wochenstunden schon mal die Zeit:

(Einspielung einiger Schüler-O-Töne – hier nur audiomäßig erfasst)

Es ist nicht nur das Verlieben und der Führerschein, zu dem die Zeit fehlt. Schulleiter Osnabrücker Gymnasien sind sich einig, dass den Schülern ganz maßgebliche Zeit für eigene Aktivitäten und Persönlichkeitsentwicklung schlichtweg gestrichen wurde. Auch Angebote der Schule – wie Arbeitsgemeinschaften, Projektgruppen oder die Schülervertretung können Schüler immer weniger nutzen. Der Schulleiter des Ratsgymnasiums, Lothar Wehleit, betont die Wichtigkeit dieser Aktivitäten:

“In diesen außerunterrichtlichen Tätigkeiten gibt es ganz viele Chancen. Die Älteren übernehmen Vorbildfunktionen, übernehmen Verantwortung, und unter G-8-Bedingungen ist ganz klar zu beobachten, dass die Schüler nicht mehr bereit sind, diese Aufgaben zu übernehmen.”

Aber nicht jeder ist mit der Verkürzung der Schulzeit überfordert. Für diese Schülerinnen des Carolinums bedeutet das Abitur nach 12 Jahren keinen erhöhten Druck:

(Einspielung Schüler-O-Töne – hier nur audiomäßig erfasst)

Lothar Wehleit kennt diese Motivation auch von seiner Schule. Vor der Einführung von G8 haben an seiner Schule jedes Jahr 15 bis 20 Schüler der 10. Klasse das Angebot genutzt, eine Klasse zu überspringen. Inhalte gehen bei dieser besonderen Form jedoch nicht verloren. Denn die Schüler nehmen den gleichen Stoff in einem Jahr durch, der sonst in zwei Jahren behandelt wird.

“Wir haben vor Einführung des Abiturs unter G-8-Bedingungen viele Jahre erfolgreich mit einer sogenannten Sprung-Klasse gearbeitet. Diese Schülerinnen und Schüler haben auch nach acht Jahren Gymnasium die Schule verlassen – und sind erfolgreich in die Studiengänge gegangen!”

So könne jeder Schüler selbst entscheiden, ob G-8 oder G-9 für ihn geeigneter ist. Eine Alternative zur Rückkehr zu G-9 oder einer Wahlform, wie sie am Ratsgymnasium in der Vergangenheit bestand, wäre es, Kürzungen im Lehrplan vorzunehmen. Weniger Inhalte sorgen für mehr Zeit und weniger Stress. Dabei läuft die Politik jedoch die Gefahr, dass Abiturienten den Anforderungen der Universitäten nicht mehr gerecht werden können. Kommt schon bald die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren? lesen…

Redaktion am 14 Jan 2014 - Keine Kommentare

(Anmoderation:)

Die Schüler der integrierten Gesamtschule Osnabrück (IGS) setzen sich für den Klimaschutz ein. Zusammen mit Fachlehrern bepflanzt der fünfte Jahrgang der Schule eine brachliegende Fläche mit Bäumen. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen Schule, der Stiftung “Zukunft Wald” und des Freiherrn Ostman von der Leye, die für 30 Jahre einen Vertrag miteinander geschlossen haben. Mehr zu dem Projekt, sagt ihnen meine Kollegin Anna Köhn:

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“Schulwald” – ein Projekt für Generationen lesen…

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