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	<title>osradio-Podcast &#187; Themen</title>
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	<description>Immer nah dran an Osnabrück und dem Osnabrücker Land</description>
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		<title>K.O.(-Tropfen) auf der Maiwoche</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 08:02:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zu einer guten Party gehören gute Getränke. Wem ist es zu verübeln, ab  und zu kräftig einen über den Durst zu trinken? Je nach körperlicher  Konstitution kann dem einen oder anderen dabei plötzlich schwindelig oder  übel werden. In extremen Fällen gibt es auch den berühmten „Black-Out“.  Ein solcher &#8220;Filmriss&#8221; muss nicht unbedingt das Ergebnis eines übermäßigen  Alkoholkonsums sein. Immer häufiger werden in Diskotheken, Kneipen oder  bei öffentlichen Veranstaltungen K.O.-Tropfen verabreicht.  Auch in Osnabrück gibt es ein aktuelles Beispiel: Auf der Osnabrücker  Maiwoche ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu einer guten Party gehören gute Getränke. Wem ist es zu verübeln, ab  und zu kräftig einen über den Durst zu trinken? Je nach körperlicher  Konstitution kann dem einen oder anderen dabei plötzlich schwindelig oder  übel werden. In extremen Fällen gibt es auch den berühmten „Black-Out“.  Ein solcher &#8220;Filmriss&#8221; muss nicht unbedingt das Ergebnis eines übermäßigen  Alkoholkonsums sein. Immer häufiger werden in Diskotheken, Kneipen oder  bei öffentlichen Veranstaltungen K.O.-Tropfen verabreicht.  Auch in Osnabrück gibt es ein aktuelles Beispiel: Auf der Osnabrücker  Maiwoche 2012 wurden am vergangenen Samstag (12.05.) einer 22-jährigen Frau K.O.-Tropfen ins Getränk gemischt. Und auch diese Woche sind einem Besucher der  Maiwoche vermutlich K.O.-Tropfen verabreicht worden. Julia Westphal ist der Sache auf den Grund gegangen:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/18-05-12-Beitrag-K.O.mp3">18-05-12 Beitrag K.O</a><span id="more-12045"></span></strong></p>
<p><strong>Auf der Osnabrücker Maiwoche wurden in diesem Jahr wahrscheinlich schon zweimal K.O.-Tropfen verabreicht. Bei einem der Fälle steht der endgültige Beweis aber noch aus. Georg Linke ist Polizeisprecher bei der Polizeiinspektion Osnabrück. Er warnt vor Gefahren bei öffentlichen Veranstaltungen im Zusammenhang mit Getränken:</strong></p>
<p><em>&#8220;K.O.-Tropfen können natürlich überall dort verabreicht werden, wo ja öffentliche Feiern sind, wo man seine Getränke unbeaufsichtigt stehen lässt, und wo ja eine große Anzahl anderer fremder Personen da etwas ins Getränk schütten kann.&#8221;</em></p>
<p><strong>K.O.-Tropfen sind flüssig, farb- und geschmacklos. Sie wirken ähnlich wie Betäubungsmittel oder starke Psychopharmaka. Die Wirkung tritt bereits nach 10 bis 20 Minuten ein. Erst können die Tropfen euphorisierend und enthemmend wirken, dann führen sie jedoch über Handlungsunfähigkeit bis hin zu einer unter Umständen lebensbedrohlichen Bewusstlosigkeit. Symptome sind z.B. Kontroll- und Konzentrationsverlust, schlagartiger Verlust der Erinnerung sowie Schwindel und Übelkeit. Doch wie kann man sich am besten gegen K.O.-Tropfen schützen? Georg Linke warnt davor, leichtsinnig mit seinem Getränk umzugehen:</strong></p>
<p><em>&#8220;Die Polizei kann allen Besuchern der Maiwoche &#8211; und generell allen Partygängern &#8211; eigentlich nur raten, auf ihr Getränk zu achten, es auf gar keinen Fall aus den Augen zu lassen. Selbst wenn man das Getränk am Tisch stehen lässt, sollte man zumindest Bekannte oder Freunde haben, die darauf achten, dass sichergestellt ist, dass niemand etwas ins Getränk schütten kann!&#8221;</em></p>
<p><strong>Wenn die ersten Symptome auftreten, sollten Betroffene sofort ins Krankenhaus gehen und die Polizei verständigen. Ein großes Problem bei K.O.-Tropfen ist der Nachweis. Immer wieder gab es Anzeigen, nach denen Partygästen K.O.-Tropfen ins Getränk gemischt worden sein sollen. Allerdings konnten so gut wie keine Fälle nachgewiesen werden:</strong></p>
<p><em>&#8220;Diese K.O.-Tropfen bestehen aus einem Stoff, der im Blut nach einer gewissen Zeit abgebaut wird. Und dieser Stoff befindet sich auch im Körper, und entsprechend kann man nach einer Zeit von ich sag&#8217; mal mehr als acht Stunden nur ganz, ganz schwer &#8211; oder unter Umständen gar nicht mehr &#8211; nachweisen, dass ein entsprechendes Mittel verabreicht wurde.&#8221;</em></p>
<p><strong>Wie wichtig das ist, zeigt auch der aktuelle Fall auf der Osnabrücker Maiwoche. Die 22-Jährige wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht. Darum konnte nachgewiesen werden, dass es sich in diesem Fall wirklich um einen Missbrauch von K.O.-Tropfen handelt.<!--more--></strong></p>
<p><strong>Weiterhin gilt: Vorsicht ist geboten. Nicht nur auf der Maiwoche,  sondern auch generell auf öffentlichen Veranstaltungen, Partys, in Discos  und in Kneipen.  Denken Sie immer daran, Ihre Getränke nicht unbeaufsichtigt stehen zu  lassen. Sprechen Sie sich mit Freunden ab, dass Sie gegenseitig auf Ihre  Getränke aufpassen. Im Zweifel bestellen Sie sich ein neues Getränk.  Nehmen Sie auch keine offenen Getränke von Fremden an.   Wenn Sie erste Symptome erkennen, sollten sie sofort ein Krankenhaus  aufsuchen. Und wenn Sie bei einem Ihrer Freunde den Verdacht haben, dass  ihm K.O.-Tropfen verabreicht wurden, bringen Sie ihn persönlich ins  Krankenhaus. Außerdem sollten Sie umgehend die Polizei verständigen, damit die  Ermittlungen gegen den Täter aufgenommen werden können.</strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/18-05-12-Beitrag-K.O.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
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		<item>
		<title>Straffälligenhilfe &#8211; damit die Resozialisierung leichter fällt</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2012/05/16/straffalligenhilfe-osnabruck/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 16:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die diakonischen Werke in Stadt und Landkreis Osnabrück haben sich  dieses Frühjahr zu einem gemeinsamen Diakonischen Werk  zusammengeschlossen. Seit diesem Zeitpunkt ist die Straffälligenhilfe  ein eigenständiger Geschäftsbereich. Dazu gehören die  Anlaufstelle für Straffällige, die Wohngemeinschaft für Haftentlassene  und das Fachzentrum gegen Gewalt.  Die Straffälligenhilfe hat jetzt ihren Jahresbericht für 2011  herausgegeben. Am auffälligsten ist, dass die Anzahl der Betreuten um 65  Prozent gestiegen ist. Denn seit zwei Jahren bietet die Straffälligenhilfe  auch Hilfe zur Haftvermeidung an.  Mit diesem Projekt und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die diakonischen Werke in Stadt und Landkreis Osnabrück haben sich  dieses Frühjahr zu einem gemeinsamen Diakonischen Werk  zusammengeschlossen. Seit diesem Zeitpunkt ist die Straffälligenhilfe  ein eigenständiger Geschäftsbereich. Dazu gehören die  Anlaufstelle für Straffällige, die Wohngemeinschaft für Haftentlassene  und das Fachzentrum gegen Gewalt.  Die Straffälligenhilfe hat jetzt ihren Jahresbericht für 2011  herausgegeben. Am auffälligsten ist, dass die Anzahl der Betreuten um 65  Prozent gestiegen ist. Denn seit zwei Jahren bietet die Straffälligenhilfe  auch Hilfe zur Haftvermeidung an.  Mit diesem Projekt und mit den anderen Aufgaben der Straffälligenhilfe  hat sich Julia Westphal beschäftigt:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/16-05-12-Beitrag-Straffaelligenhilfe.mp3">16-05-12 Beitrag Straffaelligenhilfe</a><span id="more-12038"></span></strong></p>
<p><strong>Am 01. Januar 2012 wurde das Diakonische Werk Stadt und Landkreis Osnabrück gegründet. Es ist ein Zusammenschluss der Diakonischen Werke in Osnabrück, Georgsmarienhütte und Melle. Auch die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention in Bramsche gehört dazu. Einer der eigenständigen Geschäftsbereiche ist die Straffälligenhilfe. Zu diesem Fachbereich gehören drei Schwerpunkte: Die Anlaufstelle für Straffällige, die Wohngemeinschaft für Haftentlassene und das Fachzentrum gegen Gewalt, kurz &#8220;faust&#8221;.</strong></p>
<p><strong>Das Fachzentrum faust beschäftigt sich mit Täterarbeit und Opferschutz. Es gibt zahlreiche Kursangebote zu den verschiedensten Themen rund um Gewalt. Das erklärt Burkhard Teschner, Geschäftsbereichsleiter für den Fachbereich Straffälligenhilfe:</strong></p>
<p><em>&#8220;Die Kernaufgabe &#8211; und das läuft mittlerweile seit 10 Jahren &#8211; ist das so genannte Antigewalttraining. Wir führen in diesem Antigewalttraining in jedem Jahr zwei Kurse durch, die jeweils fünf Monate laufen. Hinzugekommen sind natürlich weitere Aufgabenbereiche wie der Bereich häusliche Gewalt, aber auch die Kurse, die wir anbieten für ein soziales Kompetenztraining, Deeskalationstraining, Rassismustraining. Und wir verstehen uns in diesem Fachzentrum auch als Ansprechpartner eigentlich zu allen Fragen zur Gewalt.&#8221;</em></p>
<p><strong>Und das Fachzentrum weist einen hohen Erfolg auf. Die Anzahl der Täter, die wieder straffällig geworden sind, beläuft sich auf nur 15 %. Neben dem Fachzentrum faust gehört auch die Wohngemeinschaft für Haftentlassene zu einem Schwerpunkt der Straffälligenhilfe. Die Haftentlassenen bleiben in der Regel drei bis sechs Monate in der Wohngemeinschaft. Die Zeit in der Wohngemeinschaft soll den Straffälligen die Möglichkeit geben, sich leicht wieder an das Leben außerhalb der Haftanstalt zu gewöhnen:</strong></p>
<p><em>&#8220;Man musss sich vorstellen, wenn jemand lange Zeit in Haft gewesen ist, dann braucht der doch auch eine relativ langfristige Begleitung, um im Leben wieder Fuß zu fassen. Um zu lernen, einen Haushalt zu führen, mit dem Geld umzugehen, Einkäufe zu tätigen, alles was dazu gehört. In der Zeit, wo die Bewohner in unserer Wohngemeinschaft sind, werden sie von zwei Mitarbeiterinnen hier im Hause betreut, und das heißt &#8211; man muss sich das so vorstellen &#8211; einmal in der Woche gibt es ein Gruppengespräch in der Wohngemeinschaft, es gibt Einzelgespräche in der Beratungsstelle hier im Diakonischen Werk, und wir führen für alle Bewohner, die bei uns betreut werden eine Geldverwaltung durch.&#8221;</em></p>
<p><strong>Die Straffälligenhilfe hat in den letzten zwei Jahren eine erhebliche Entwicklung gemacht. Insgesamt wurden fast 600 Klienten betreut. Das bedeutet eine Zunahme von 65 Prozent. Zurückzuführen ist dies auf das Hilfsangebot zur Haftvermeidung, das es seit zwei Jahren gibt.</strong></p>
<p><em>&#8220;Das Projekt Geldverwaltung statt Verbüßung von ersatzfreien Strafen ist sicherlich unser erfolgreichstes neues Angebot, was wir jetzt seit zwei Jahren vorhalten. Es ist so, dass wir mit den Betroffenen , die sich an uns wenden, eine Ratenzahlungsvereinbarung treffen und diese Raten dann an die zuständige Staatsanwaltschaft abführen. Die Betroffenen sind oft überfordert, sie haben den Überblick verloren, haben andere Schulden, und dadurch dass wir eben halt gewährleisten, dass die monatlichen Raten an die Staatsanwaltschaft überwiesen werden, wird verhindert, dass ein Zahlungsstopp eintritt, der dann unweigerlich irgendwann zum Haftbefehl führt und damit auch zur Inhaftierung!&#8221;</em></p>
<p><strong>In etwa 200 Einzelfällen wurden Ratenzahlungen in Höhe von fast 44.000 Euro überwiesen. Damit wurden allein in Osnabrück über 2.500 Hafttage erspart. Doch gerade diese Hilfe zur Haftvermeidung stößt in der Gesellschaft auf Unverständnis. Und auch das Thema der Reintegration von Straffälligen in eine Gesellschaft ist ein großer Streitpunkt. Warum sollte Straffälligen geholfen werden? Dazu Teschner:</strong></p>
<p><em>&#8220;Also, die Arbeit mit Tätern ist für die Gesellschaft eine ganz, ganz wichtige Herausforderung! Wenn man diesen Menschen nicht hilft, und ihnen nicht bei der Resozialisierung Unterstützung gewährt, dann ist natürlich die Gefahr, rückfällig zu werden, erneut straffällig zu werden, bedeutend höher, als wenn man sie begleitet. Es ist natürlich klar, keiner möchte unbedingt jemanden, der aus der Haft kommt, als Nachbarn haben. Aber man muss es so sehen, es sind häufig Menschen, die im Leben auch gescheitert sind, die im Leben nicht zurecht kommen. Und ich glaube, jeder der sich auch klar macht, dass man auch wegen eines Verkehrsdeliktes zum Beispiel, oder wegen Nichtzahlung von Unterhaltszahlungen in Haft kommen kann, denkt auch vielleicht noch mal anders darüber nach, dass hier auch Hilfe nötig ist!&#8221;</em></p>
<p><strong>Das abschließende Fazit der Straffälligenhilfe lautet also: Täterarbeit ist Opferschutz.<!--more--></strong></p>
<p><strong>In unserem Interview hat Herr Teschner auch auf den Fall in Emden  verwiesen. Denn der zunächst Beschuldigte wurde auch massiv bedroht.  Später stellte sich heraus, dass er gar nicht der Mörder des Mädchens  war. Gerade solche Fälle sollen zeigen, dass auch Täter oder Scheintäter  Hilfe brauchen. Und wenn Sie diese Art Hilfe brauchen, können Sie sich jederzeit im Diakonischen Werk in der  Straffälligenhilfe in Osnabrück melden.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/16-05-12-Beitrag-Straffaelligenhilfe.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>Bauen Sie mit an der &#8220;SchatzSuchMaschine&#8221; im Museumspark Kalkriese</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 12:28:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist wohl ein Kindheitstraum vieler Jungen, aber auch von Mädchen,  irgendwann einmal Schatzsucher zu werden. Eine so genannte  „SchatzSuchMaschine“ entsteht in diesem Sommer im Museumspark Kalkriese.  Vom 9. Juli bis 5. August 2012 kann jeder mitmachen und mitgestalten. Der  Stuttgarter Künstler Wolfgang Seitz leitet das Projekt. Die Besonderheit  ist, dass das komplette Kunstwerk aus Schrott entstehen wird. Johannes  Roggenkamp mit näheren Informationen zur „SchatzSuchMaschine“:
Beitrag Schatzsuchmaschine im Museumspark Kalkriese
Fantasievoll, frei, bunt, witzig, mechanisch, spannend und künstlerisch soll es werden – das versprechen zumindest die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist wohl ein Kindheitstraum vieler Jungen, aber auch von Mädchen,  irgendwann einmal Schatzsucher zu werden. Eine so genannte  „SchatzSuchMaschine“ entsteht in diesem Sommer im Museumspark Kalkriese.  Vom 9. Juli bis 5. August 2012 kann jeder mitmachen und mitgestalten. Der  Stuttgarter Künstler Wolfgang Seitz leitet das Projekt. Die Besonderheit  ist, dass das komplette Kunstwerk aus Schrott entstehen wird. Johannes  Roggenkamp mit näheren Informationen zur „SchatzSuchMaschine“:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Beitrag-Schatzsuchmaschine-im-Museumspark-Kalkriese.mp3">Beitrag Schatzsuchmaschine im Museumspark Kalkriese</a><span id="more-12041"></span></strong></p>
<p><strong>Fantasievoll, frei, bunt, witzig, mechanisch, spannend und künstlerisch soll es werden – das versprechen zumindest die Organisatoren vom Projekt „SchatzSuchMaschine“. Seit 25 Jahren werden in Kalkriese antike Schätze im Boden entdeckt. Dieses Jubiläum ist Anlass für die Mitmach-Ausstellung „Bodenschätze – Geschichten aus dem Untergrund“ ab dem 25. Mai. Im Rahmen dieser Ausstellung wird auch die „SchatzSuchMaschine“ gebaut. Eine Mischung aus Mechanik und Kunstwerk soll es werden. Joseph Rottmann ist Geschäftsführer der Varusschlacht im Osnabrücker Land und ihm zufolge werde die Maschine nur aus Schrott bestehen:</strong></p>
<p><em>&#8220;Diese Maschine soll aus Schrott-Teilen gebaut werden. Der Schrott wird auf Sammelplätzen der AWIGO im Landkreis in den nächsten Wochen gesammelt. Die Schrott-Teile werden dann auseinandergebaut, es wird geschraubt. Und mit dem Stuttgarter Künstler Wolfgang Seitz soll dann dieses Projekt im Museumspark realisiert werden!&#8221;</em></p>
<p><strong>Über vier Wochen können Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren, aber auch Erwachsene, an der Maschine bauen und gestalten. Gruppenanmeldungen von Schulklassen und Vereinen sind ebenfalls möglich. Der Stuttgarter Künstler Wolfgang Seitz hat bereits mehrfach vergleichbare Projekte durchgeführt. Seine Erfahrung &#8211; insbesondere hinsichtlich der Begeisterung von Jugendlichen &#8211; sei durchweg positiv. Das gemeinsame Schaffen sei für jeden der Beteiligten eine tolle Erfahrung:</strong></p>
<p><em>&#8220;In dem Moment, wo viele Menschen zusammen in einen Prozess kommen, grad Jugendliche zusammen Materialien berühren, das Zerlegen, sehen wie ein Objekt entsteht, dass einfach ein Prozess ist, der für alle Beteiligten nachhaltig ist. Der für alle Beteiligten eine spannende und sehr schöne Erfahrung vor allem auch ist!&#8221;</em></p>
<p><strong>Wie die „SchatzSuchMaschine“ aussehen wird, hänge ganz vom Material und kreativem Einfluss der Teilnehmer ab. Die Größe sei ebenfalls völlig offen. Fest steht, dass es dem Künstler Wolfgang Seitz nicht an Ideen mangelt. Er könnte sich vorstellen, ..:</strong></p>
<p><em>&#8220;&#8230; dass diese Maschine ein riesen Schaufelrad zum Beispiel hat. Dieses Schaufelrad besteht aber aus eben lauter gefundenen Sachen. Aus irgendwelchen Schrott-Teilen, die zusammengebaut werden. Dass diese Maschine einen überdimensionalen Bohrer zum Beispiel hat, damit man graben kann. Diese Maschine sollte vielleicht so eine Art Plattform haben, die sich dreht, wo die Leute sich drauflegen können und so 30 Zentimeter überm Boden dann im Kreis herumgedreht werden, und und und &#8230;!&#8221;</em></p>
<p><strong>Vom 9. Juli bis 5. August wird im Museumspark Kalkriese gebaut und gebastelt. In zwei Schichten à 30 Leuten wird in diesen vier Wochen vormittags und nachmittags die „SchatzSuchMaschine“ entstehen.<!--more--></strong></p>
<p><strong>Wer gerne Schrott zerlegt, schraubt, tüftelt und schweißt, der ist genau  richtig bei der Mitmach-Aktion „SchatzSuchMaschine“ im Museumspark  Kalkriese. Der Stuttgarter Künstler Wolfgang Seitz leitet das Projekt,  jeder ab 12 Jahren kann mitmachen auch Schulklassen, Kegelvereine oder  andere Gruppen. Eine Anmeldung ist notwendig und möglich über die  Internetseite vom Museumspark Kalkriese.</strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Beitrag-Schatzsuchmaschine-im-Museumspark-Kalkriese.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Theater Osnabrück präsentiert Plan für die Spielzeit 2012/13</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2012/05/15/theater-osnabruck-prasentiert-programm-fur-die-spielzeit-201213/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 15:59:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein gut gefülltes Programm wurde am Montagvormittag (14.05.12) im  Theater am Domhof vorgestellt. Denn da präsentierten die Theatermacher  den Spielplan für die kommende Spielzeit 2012/13.  Über 200 Seiten hat das Werk, und jede Menge spannende Aufführungen aller  Sparten sind geplant. osradio 104,8 war bei der Präsentation vor Ort,  und obwohl sich die Kulturredakteure noch immer mühevoll  durch das Programm kämpfen, wollen wir ihnen doch das eine oder andere  Projekt schon frühzeitig einmal vorstellen:
Neun Monate weilt der aktuelle Intendant Ralf Waldschmidt nun schon in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein gut gefülltes Programm wurde am Montagvormittag (14.05.12) im  Theater am Domhof vorgestellt. Denn da präsentierten die Theatermacher  den Spielplan für die kommende Spielzeit 2012/13.  Über 200 Seiten hat das Werk, und jede Menge spannende Aufführungen aller  Sparten sind geplant. osradio 104,8 war bei der Präsentation vor Ort,  und obwohl sich die Kulturredakteure noch immer mühevoll  durch das Programm kämpfen, wollen wir ihnen doch das eine oder andere  Projekt schon frühzeitig einmal vorstellen:<span id="more-12015"></span></strong></p>
<p><strong>Neun Monate weilt der aktuelle Intendant Ralf Waldschmidt nun schon in Osnabrück und er fühlt sich pudelwohl.  Sowohl die Kooperation mit der Stadt, als auch die Kontakte mit dem Publikum wären herzlich, war zu Beginn von ihm zu hören:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Waldschmidt_OTON.mp3">Waldschmidt_OTON</a><br />
</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/OTon-1-Waldschmidt.mp3"><!--more--></a></strong></p>
<p><em>&#8220;Ich finde Osnabrück ist eine tolle Theaterstadt. Das Publikum diskutiert mit uns. Es empfindet das Theater als sein Theater. Wir haben sehr gute Auslastungszahlen &#8211; über 80 Prozent. Das entspricht genau der Auslastung der letzten Spielzeit von Holger Schulze. Das ist ganz toll, dass wir auf diesem Niveau genauso weitermachen konnten. Das heißt, wir haben offensichtlich den richtigen Nerv getroffen. Die Chemie stimmt zwischen Stadt und Theater, und das ist &#8216;ne tolle Situation!&#8221;</em></p>
<p><strong>Am Montag wurde nun der neue Spielplan für die Spielzeit 2012/13  vorgestellt. Und damit wir hier keine extra Theatersendung aus diesem Beitrag machen, müssen Sie sich leider mit einigen „Rosinen“ begnügen. Beginnen wir mit der Sparte Theater: </strong></p>
<p><strong>Unter der Leitung der neuen Schauspielregisseurin Anette Pullen </strong><strong>werden Klassiker wie Shakespeares „Sommernachtstraum“,  „Die Ratten“ von Gerhart Hauptmann oder eben Schillers „Räuber“ inszeniert. Aber es werden auch neue Stoffe auf die Bühne gebracht. So zum Beispiel „</strong><strong>Die Winterreise“ der Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jellinek, oder der ganz neue Text von Philipp Löher. In dessen Globalisierungsparabel  „</strong><strong>Das Ding“ dreht sich alles um eine Baumwollbluse, die um die Welt reist und am Ende zu einem Bio-Shirt wird. Klingt lustig und wird sicher auch lustig werden.  Unter anderem wird zudem der Erfolgsroman von Julia Frank </strong><strong>„Die Mittagsfrau“ zur Aufführung kommen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>In der Sparte Tanz wird es nach der erfolgreichen Zeit mit der Niederländerin Nanine Linning eine neue Leitung geben, und auch eine neue Tanz-Compagnie soll entstehen. Die bisherige Leiterin des Bremer Tanztheaters Patricia Stöckemann und der italienische Choreograph Mauro de Candia übernehmen hier das Steuer. Bei ihrer Zusammenstellung der neuen Tanz-Compagnie konnten sie übrigens zwei der Tänzer von Nanine Linnig gewinnen. Die zehn Tänzerinnen und Tänzer kommen aus der ganzen Welt, und Mauro de Candia erklärt uns kurz,  worauf es ihm ankam:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/OTon-2-de-candia.mp3">OTon 2 de candia</a><br />
</strong></p>
<p><em>&#8220;Das wird eine Compagnie mit viel Energie sein, weil iauch bin ich ein Choreograph, der Energie und Bewegung braucht auf der Bühne. So &#8211; natürlich hab&#8217; ich mir gesucht Leute, das ähnlich diese Richtung gehen kann. Und Deutsche &#8211; die Nationalität &#8211; man kann lesen oder sehen unterschiedliche Farben und Kulturen.&#8221;<!--more--></em></p>
<p><strong>Diese unterschiedlichen Kulturen nutzen die Tanztheatermacher beispielsweise in ihrer ersten großen Premiere am Domhof am 16.02.2013 in dem Stück CORPO D&#8217;ANIMA, zu deutsch Körper und Seele. Darin untersuchen sie die unterschiedlichen  Weltreligionen im Hinblick auf deren Musik und Bewegung.  Weiterhin will man künftig ganz jungen Tanzchoreographen in Osnabrück die Möglichkeit geben, erste Arbeiten zu inszenieren.</strong></p>
<p><strong>Auch in der Sparte Konzert gab es eine Neubesetzung.  Andreas Hotz  heißt der neue Generalmusikdirektor und der kam mit vielen neuen Ideen. Er ist bekennender Verdi-Fan (Guiseppe Verdi ital. Komponist) und wird zu Beginn der neuen Spielzeit (29.09.12) die Antikriegsoper „Die  Macht des Schicksals“ aufführen.</strong></p>
<p><strong>Auch will Mauro de Candia auf drei große Jubiläen eingehen.  Den 50. Todestag von Paul Hindemith, den 200. Geburtstag von Richard Wagner und den 200. Geburtstag von Guiseppe Verdi. </strong><strong>Alexander Hotz hat allerdings in Osnabrück eine interessante Lücke aufgetan. So wird es nun zwei neue musikalische Reihen geben. Die so genannten Purzelkonzerte und die Strolchkonzerte. Generalmusikdirektor Alexander Hotz erklärt die geplante Reihe so:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/OTon3-HotzKinderkonzerte.mp3">OTon3 HotzKinderkonzerte</a><br />
</strong></p>
<p><em>&#8220;Wir fragen uns heutzutage, warum wir es nicht mehr schaffen die Jugendlichen und Kinder ins Konzert herzubekommen. Weil es eben diese Lücke gibt, weil klassische Musik nicht bei allen Kindern zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Um sie zur Selbstverständlichkeit zu machen, fangen wir eben so früh es geht an. Wir haben kleine Konzerte, die eine halbe Stunde dauern, hier im Foyer des Theaters. Die Kinder werden auf Sitzkissen auf dem Boden sitzen, Schreien ist erlaubt, alles ist erlaubt, was Kinder sonst auch tun, aber ständig in Kontakt mit Klängen und Tönen!&#8221;<!--more--></em></p>
<p><strong>Die Purzelkonzerte sind für Kinder von 0-3 Jahren und die Strolchkonzertreihe für die ab 3 Jahren. Und da stellt sich doch gleich die Frage, was es Neues im  Kind</strong><strong>ertheater OSKAR geben wird. Für die Zuschauer ab 4 Jahren ist das Stück </strong><strong>&#8220;Die zweite Prinzessin&#8221; gedacht. Da geht es um die Konkurrenz zwischen der ersten und zweiten Prinzessin. Kennt man ja bestimmt unter Geschwistern, nicht wahr!?<br />
</strong></p>
<p><strong>Für die kleinen Opernfans wurde </strong><strong>&#8220;Hexe Hillary geht in die Oper&#8221; inszeniert. Für die Teenager (ab 14 Jahren) steht &#8220;</strong><strong>Clyde und  Bonnie&#8221; -  frei nach dem berühmten Film </strong><strong>Bonnie und Clyde auf dem Programm.<!--more--></strong></p>
<p><strong>Doch besser, liebe Hörerinnen und Hörer, Sie besorgen sich selbst den neuen Spielplan. Denn der ist wirklich auch sehr schön anzuschauen mit all seinen vielen witzigen Fotos. Erhältlich ist der Spielplan direkt im Theater oder bei vielen bekannten öffentlichen Einrichtungen. Gleichwohl werden wir Sie immer wieder aktuell über die neuen Stücke unterrichten. Und wir präsentieren Ihnen zudem alle 14 Tage einen Gast aus dem Osnabrücker Theater bei uns im Studio. Und! Jeden Dienstag gibt es in der Sendung &#8220;Start klar&#8221; Theaterkarten zu gewinnen.<br />
</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die osradio 104,8 CD der Woche (KW 20)</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 15:27:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dienstag &#8211; das heißt für uns bei osradio, es gibt eine neue CD der Woche. Wie gewohnt topaktuell. Musik nur für Männer? Von wegen! &#8220;Music For Men&#8221;, das letzte Album von Gossip, war eines für die Massen. Allein in Deutschland wurden davon fast eine halbe Million Exemplare verkauft. Lag natürlich auch an der pfundigen Sängerin Beth Ditto. Die veröffentlicht mit &#8220;A Joyful Noise&#8221; einen Nachfolger, dessen Inhalt nicht hält, was der Titel verspricht.  Was René Brosig aus der Musikredaktion dazu meint, hören Sie hier:
A1_9
&#8220;Freude macht das fünfte Studioalbum schon, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dienstag &#8211; das heißt für uns bei osradio, es gibt eine neue CD der Woche. Wie gewohnt topaktuell. </strong><strong>Musik nur für Männer? Von wegen! &#8220;Music For Men&#8221;, das letzte Album von Gossip, war eines für die Massen. Allein in Deutschland wurden davon fast eine halbe Million Exemplare verkauft. Lag natürlich auch an der pfundigen Sängerin Beth Ditto. Die veröffentlicht mit &#8220;A Joyful Noise&#8221; einen Nachfolger, dessen Inhalt nicht hält, was der Titel verspricht.</strong><strong> </strong><strong> Was René Brosig aus der Musikredaktion dazu meint, hören Sie hier:</strong></p>
<p><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/A1_9.mp3">A1_9</a></p>
<p><em>&#8220;Freude macht das fünfte Studioalbum schon, aber von Lärm kann keine Rede sein. Es beginnt zwar noch in &#8220;Melody Emergency&#8221; mit markanten, knackigen Gitarrenriffs. Danach aber wird alles anders. Ditto und ihre Männer tanzen unter der Disco-Glitzerkugel, und das fast ausnahmslos bis zum Ende dieses Albums.<strong>&#8220;</strong></em><strong><em><span id="more-12027"></span></em></strong></p>
<p><strong> Das sind ja ganz andere Bewegungen als zuvor, oder?</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/A2_6.mp3">A2_6</a></strong></p>
<p><em>&#8220;Japp. Zu Gossip konnte man ja schon früher tanzen, nur eben anders. Die Vorab-Single &#8220;Perfect World&#8221; hatte es ja schon vor wenigen Wochen angedeutet: Das hat nichts mehr mit den zackigen, hibbeligen, unberechenbaren Attacken vom rockigen Überhit &#8220;Heavy Cross&#8221; zu tun. Gossip schieben den Synthesizer mehr in den Vordergrund.&#8221;<!--more--></em></p>
<p><strong>Damit ist die Herkunft nicht mehr herauszuhören?</strong><em> </em></p>
<p><em><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/A3_6.mp3">A3_6</a></em></p>
<p><em>&#8220;Was sich schon leicht auf dem letzten Album angedeutet hatte, wird hier jetzt ganz deutlich: Gossip sind meilenweit entfernt vom wüsten und schrägen Indie-Rock, mit dem sie vor 13 Jahren in Washington angefangen haben. Beth Ditto hat zuletzt solo auch Clubmusik gemacht, hat viel Abba gehört, auch Madonna. Und das merkt man. &#8220;<!--more--></em></p>
<p><strong>Somit weniger Borsten und Kanten?</strong><em> </em></p>
<p><em><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/A4_3.mp3">A4_3</a></em></p>
<p><em>&#8220;</em>Das Ergebnis ist glatter, sauberer und dürfte ihre frühen Rockfans eher vertreiben. An diesem Album werden sich die Geister scheiden. Es wird nämlich auch tanzwütige Clubberer anziehen (&#8220;Get A Job&#8221;, &#8220;Move In The Right Direction&#8221;). Klingt vielleicht nicht mehr so originell, so widerborstig und kantig, ist letztendlich aber auch nicht zu glatt geraten. Gossip setzen den synthetischen Discobeat hier sehr gezielt und treffsicher ein (&#8220;Get Lost&#8221;, &#8220;I Won´t Play&#8221;). Stumpfsinnige Tanzflächenbeschallung haben sie vermieden. Geholfen hat ihnen dabei Produzent Brian Higgins, der schon für Kylie Minogue oder die Pet Shop Boys gearbeitet hat. Man hört&#8217;s.&#8221;<!--more--></p>
<p><strong>Ist Gossip mit diesem Konzept &#8220;gelenkiger&#8221; als Madonna?</strong></p>
<p><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/A5.mp3">A5</a></p>
<p><em>&#8220;Würde Beth Ditto nicht ins Mikro schmettern: Man würde Gossip kaum wiedererkennen. Die geben 2012 auf der Tanzfläche auf jeden Fall eine bessere Figur ab als die neue Madonna. Damit ist „A Joyful Noise“ immer noch weit entfernt von einer schwachen Platte, aber Hallo-Wach-Erlebnisse hören sich definitiv anders an. Willkommen im Mittelmaß &#8211; von mir gibt es dafür 7 von 10 Punkten!&#8221;<!--more--></em></p>
<p><strong>Danke René für die Einschätzung. Jetzt wollen wir aber auch mal reinhören. Gossip mit dem Titel „Melody Emergency“ aus ihrem brandneuen Album „A Joyful Noise“. Unsere CD der Woche. Viel Spaß!</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/01-gossip-melody_emergency.mp3">01-gossip-melody_emergency</a><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>osradio-Buchtipp Nr. 55</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 08:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yoshi Buhmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[China im Jahr 1966: dem musikalischen Wunderkind Zhu Xiao-Mei wird eine große Karriere als Konzertpianistin  vorausgesagt. Doch während sie am Konservatorium studiert, ruft Mao  Tsetung, der Vorsitzende der kommunistischen Volksrepublik China, die  Kulturrevolution aus. Alles Westliche wird verteufelt, aber auch  chinesische Kultur zerstört. Die chinesische Autorin Zhu Xiao-Mei gibt  in ihrem autobiografischen Roman &#8220;Von Mao zu Bach &#8211; wie ich die  Kulturrevolution überlebte&#8221; einen Einblick in die Wirren der Zeit und  ihr Leben damals. Brigitte Fründ stellt den Roman im osradio-Buchtipp  bei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>China im Jahr 1966: dem musikalischen Wunderkind Zhu Xiao-Mei wird eine große Karriere als Konzertpianistin  vorausgesagt. Doch während sie am Konservatorium studiert, ruft Mao  Tsetung, der Vorsitzende der kommunistischen Volksrepublik China, die  Kulturrevolution aus. Alles Westliche wird verteufelt, aber auch  chinesische Kultur zerstört. Die chinesische Autorin Zhu Xiao-Mei gibt  in ihrem autobiografischen Roman &#8220;Von Mao zu Bach &#8211; wie ich die  Kulturrevolution überlebte&#8221; einen Einblick in die Wirren der Zeit und  ihr Leben damals. Brigitte Fründ stellt den Roman im osradio-Buchtipp  bei Yoshi Buhmann vor:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/04-05-12-osradio-Buchtipp-55.mp3">04-05-12 osradio-Buchtipp 55</a><span id="more-11922"></span></strong></p>
<p><strong>&#8220;Von Mao zu Bach &#8211; wie ich die Kulturrevolution überlebte&#8221; &#8211; ist eine  beeindruckende Autobiografie der bekannten Konzertpianistin Zhu  Xiao-Mei. Der Roman ist erschienen im Kunstmann Verlag. Sie hörten den osradio-Buchtipp von Yoshi Buhmann zusammen mit Brigitte Fründ.</strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/04-05-12-osradio-Buchtipp-55.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Umfrage II zur Maiwoche 2012: Welche Highlights sehen Sie persönlich?</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2012/05/14/umfrage-ii-zur-maiwoche-2012-welche-highlights-sehen-sie-personlich/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:01:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sich das für eingefleischte Maiwochen-Reporter gehört, haben Christian Paul und Lars Riedesel auch am 1. Sonntag (13.05.) der Veranstaltung noch mal einige Besucher befragt, um ein weiteres Stimmungsbild vom ersten Wochenende einzufangen. Hören wir doch einfach mal hinein in den bunten Zusammenschnitt:
Umfrage Maiwoche Sonntag_0
Die Osnabrücker Maiwoche ist und bleibt ein echter Besuchermagnet. Und auch nach 40 Jahren hat die &#8220;Sause&#8221; nichts von ihrem einzigartigen Flair verloren. Also, wenn Sie uns fragen, sollten Sie es auf keinen Fall versäumen, auch (mindestens) einmal über die Maiwoche zu bummeln. Denn so viel ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie sich das für eingefleischte Maiwochen-Reporter gehört, haben Christian Paul und Lars Riedesel auch am 1. Sonntag (13.05.) der Veranstaltung noch mal einige Besucher befragt, um ein weiteres Stimmungsbild vom ersten Wochenende einzufangen. Hören wir doch einfach mal hinein in den bunten Zusammenschnitt:</strong></p>
<p><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Umfrage-Maiwoche-Sonntag_0.mp3">Umfrage Maiwoche Sonntag_0</a><span id="more-11983"></span></p>
<p><strong>Die Osnabrücker Maiwoche ist und bleibt ein echter Besuchermagnet. Und auch nach 40 Jahren hat die &#8220;Sause&#8221; nichts von ihrem einzigartigen Flair verloren. Also, wenn Sie uns fragen, sollten Sie es auf keinen Fall versäumen, auch (mindestens) einmal über die Maiwoche zu bummeln. Denn so viel Musik, leckeres Essen und bestgelaunte Mitmenschen finden Sie so schnell nicht wieder.</strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Umfrage-Maiwoche-Sonntag_0.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Umfrage I zur Maiwoche 2012: Auf was freuen Sie sich am meisten?</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2012/05/14/umfrage-auf-was-freuen-sie-sich-zur-maiwoche-am-meisten/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 07:31:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum 40. Mal geht in Osnabrück das 10-tägige Stadtfest &#8211; die Maiwoche &#8211;  über die Bühne. Lars Riedesel &#38; Christian Paul von osradio 104,8 haben sich am  ersten Wochenende mal umgehört, von woher die Besucher kommen und auf was sie sich besonders freuen:
Umfrage Maiwoche Samstag
Bestimmt werden auch Sie der Maiwoche in Osnabrück einen Besuch abstatten, oder? Bis zum Sonntag (20.05.) haben Sie hierfür noch reichlich Gelegenheit. Und wie es scheint, spielt das Wetter dieses Jahr auch einigermaßen mit, wenngleich die Temperaturen zum Abend hin nicht wirklich herzerwärmend sind.
 ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zum 40. Mal geht in Osnabrück das 10-tägige Stadtfest &#8211; die Maiwoche &#8211;  über die Bühne. Lars Riedesel &amp; Christian Paul von osradio 104,8 haben sich am  ersten Wochenende mal umgehört, von woher die Besucher kommen und auf was sie sich besonders freuen:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Umfrage-Maiwoche-Samstag.mp3">Umfrage Maiwoche Samstag</a><span id="more-11978"></span></strong></p>
<p><strong>Bestimmt werden auch Sie der Maiwoche in Osnabrück einen Besuch abstatten, oder? Bis zum Sonntag (20.05.) haben Sie hierfür noch reichlich Gelegenheit. Und wie es scheint, spielt das Wetter dieses Jahr auch einigermaßen mit, wenngleich die Temperaturen zum Abend hin nicht wirklich herzerwärmend sind.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Umfrage-Maiwoche-Samstag.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Richtig in Fahrt kommen&#8221; &#8211; neue Ausstellung im Museum Industriekultur</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2012/05/11/richtig-in-fahrt-kommen-neue-ausstellung-im-museum-industriekultur/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 17:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://osradio-podcast.de/?p=11988</guid>
		<description><![CDATA[„Des Deutschen liebstes Kind, ist der fahrbare Untersatz“. Kaum ein Volk  hegt  und pflegt seine Automobile so sehr  wie wir. Und in den 80ern stand Papa  noch am Samstagmittag auf der Straße und wienerte seinen motorisierten  Freund blitzeblank. Wahrscheinlich liegt das auch daran, dass in Deutschland immer schon hervorragende Autos konstruiert wurden, deren Faszination man sich kaum entziehen kann. Dem  rasanten Aufbau der hiesigen Autoindustrie nach dem II. Weltkrieg widmet sich ab  Sonntag (13.05.) eine Ausstellung im Museum für Industriekultur. Unter  dem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Des Deutschen liebstes Kind, ist der fahrbare Untersatz“. Kaum ein Volk  hegt  und pflegt seine Automobile so sehr  wie wir. Und in den 80ern stand Papa  noch am Samstagmittag auf der Straße und wienerte seinen motorisierten  Freund blitzeblank. Wahrscheinlich liegt das auch daran, dass in Deutschland immer schon hervorragende Autos konstruiert wurden, deren Faszination man sich kaum entziehen kann. Dem  rasanten Aufbau der hiesigen Autoindustrie nach dem II. Weltkrieg widmet sich ab  Sonntag (13.05.) eine Ausstellung im Museum für Industriekultur. Unter  dem Motto &#8220;Richtig in Fahrt kommen&#8221; wird ein Stück  Nachkriegsgeschichte dokumentiert, die maßgeblich zum deutschen Wirtschaftswunder beigetragen hat.</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/richtigin-fahrt.mp3">richtigin fahrt</a><span id="more-11988"></span></strong></p>
<p><strong>Mai 1945 &#8211; Kriegsende in Deutschland. Die Städte sind zerstört, die Menschen verhermt, ausgehungert und müde von Krieg, Not und Leid. Auf den einst so ruhmreichen Reichsautobahnen werden deutsche Soldaten in die Kriegsgefangenschaft geführt. So zu sehen auf einer Fotografie der Ausstellung &#8220;Richtig in Fahrt kommen&#8221; im Museum für Industriekultur Osnabrück. Und richtig in Fahrt kamen die Menschen in Deutschland recht schnell wieder. Denn sie wollten und mussten weitermachen nach den schrecklichen Kriegsjahren. Ein Stück Nachkriegsgeschichte bis hinein ins Wirtschaftswunder anhand der Automobilindustrie möchte die Ausstellung aufzeigen. Beim Betreten der Räume verwundert jedoch zunächst ein kleiner Regenschirm. Was dieser mit der angehenden deutschen Mobilität zu tun hat, erklärt Museumsdirektor Rolf Spilker:</strong></p>
<p><em>&#8220;Das ist im Grunde genommen der Ausdruck dessen, was wir mit der Ausstellung wollen: Die Geschichte der Automobilisierung nach 1945 in all ihren Strängen zu zeigen. Und der Schirm ist entstanden im Rahmen einer so genannten Notproduktion, als Haushalts- und normale Alltagsgegenstände von auch größeren Firmen produziert wurden, weil aufgrund der Bombardierung sowas von nöten war im Alltag. Stammt von der Firma Bosch, ansonsten als Zulieferer von Autoersatzteilen auch bekannt.&#8221;</em></p>
<p><em><strong>Daneben fertigte die Firma auch anstatt elektrischer Geräte oder Autozubehör erst einmal Spätzle-Pressen, die in der schwäbischen Küche unabdingbar waren. Doch schnell werden auch die zahlreichen fahrbaren Untersätze &#8211; komplementiert mit viel Bildmaterial und kleineren Objekten &#8211; im Museumsraum sichtbar. Viele der früheren Automobilstädte waren stark bombardiert. Reparationszahlungen in Ost und West mussten geleistet werden &#8211; was auch eine Chance für technische Neuerungen war, erklärt der Historiker. Von den anfänglichen Nutzfahrzeugen, betrieben mit kleinen Holzverbrennungsmotoren, über Elektroräder bis hin zum Hansa 1500, dem ersten Fahrzeug, welches nach 1945 völlig neu konstruiert wurde, ist die Ausstellung sowohl von den Stücken als auch inhaltlich hervorragend  aufgestellt.</strong></em></p>
<p><em><strong>Ca. 5.500 D-Mark kostete Anfang der 50er Jahre ein Käfer. Und das bei einem Durchschnittseinkommen pro Jahr von 3.000 Mark! Da kam der um einiges günstigere Lloyd für schlappe 2.800 DM gerade recht. Dessen günstigerer Preis hatte durchaus Gründe. Denn aufgrund der damals herrschenden Materialknappheit, bestand die Karrosserie aus Sperrholz überzogen mit Kunstleder. Schnell hieß es daher im Volksmund bald: &#8220;Wer den Tod nicht scheut, fährt Lloyd!&#8221; Auffällig in der Ausstellung, dass lediglich die Automobilisierung der Bundesrepublik besprochen wird, obwohl es doch auch in der sowjetischen Besatzungszone bereits wieder eine Autoindustrie gab. Rolf Spilker nennt den Grund:<br />
</strong></em></p>
<p>&#8220;Ganz bewusst, das wär&#8217; einfach für uns gar nicht leistbar gewesen. Die sowjetische Besatzungszone taucht insofern auch auf, weil wir einige Beispiele hier haben, im Rahmen des Themas Demontage, von dem ja auch die Automobilindustrie betroffen war, da sind die Sowjets sehr regide vorgegangen.&#8221;</p>
<p><strong>Am Ende der Reise ins motorisierte Westdeutschland wird der Besucher ins Blaue geschickt. Badehose eingepackt und los! Denn mit der Erstarkung der Automobilindustrie begannen die Deutschen die Welt zu erkunden. Zunächst mit dem Postbus oder Motorrad am Rhein oder in die Alpen. Dann Anfang der 60er Jahre endlich auch nach Italien.<!--more--></strong></p>
<p><strong>Nach Italien mit dem Moped oder im Kleinst-Automobil, das waren noch Zeiten! Die  Ausstellung bietet für jeden etwas. Für Autofreaks, Vater und Sohn, Opa  und Enkeltochter und ist auch ein schöner Termin für den Muttertag, meine  Herren! &#8220;Richtig in Fahrt kommen&#8221; läuft bis zum 30. September 2012 und bietet  auch ein umfassendes Kinderproramm. Zudem ist ein sehenswerter  Ausstellungskatalog erschienen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/richtigin-fahrt.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
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		<title>Mit 74 Jahren, da &#8230;! oder Warum sich auch Senioren zum Bundesfreiwilligendienst melden!</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2012/05/11/mit-74-jahren-da-fangt-das-leben-an-oder-warum-der-bundesfreiwilligendienst-auch-auf-senioren-setzt/</link>
		<comments>http://osradio-podcast.de/2012/05/11/mit-74-jahren-da-fangt-das-leben-an-oder-warum-der-bundesfreiwilligendienst-auch-auf-senioren-setzt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 10:38:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Segebade</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Ende des Zivildienstes sah es zunächst schwarz aus für  gesellschaftliche Einrichtungen und Seniorenheime. Sozialverbände und  Krankenhäuser schlugen Alarm. Sie sorgten sich um die Hilfskräfte, die  nun nicht mehr in dieser Regelmäßigkeit zur Verfügung stehen würden. Als  Ersatz wurde der Bundesfreiwilligendienst eingeführt. Ein Jahr lang  kann man sich nun engagieren. Dabei spielt es keine Rolle mehr, wie alt  man ist. Sebastian Segebade besuchte Gudrun Kenning.  Die Dame ist 74 Jahre  jung und denkt noch lange nicht an den Ruhestand.
Bufdi_Kenning
Es ist viel ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem Ende des Zivildienstes sah es zunächst schwarz aus für  gesellschaftliche Einrichtungen und Seniorenheime. Sozialverbände und  Krankenhäuser schlugen Alarm. Sie sorgten sich um die Hilfskräfte, die  nun nicht mehr in dieser Regelmäßigkeit zur Verfügung stehen würden. Als  Ersatz wurde der Bundesfreiwilligendienst eingeführt. Ein Jahr lang  kann man sich nun engagieren. Dabei spielt es keine Rolle mehr, wie alt  man ist. Sebastian Segebade besuchte Gudrun Kenning.  Die Dame ist 74 Jahre  jung und denkt noch lange nicht an den Ruhestand.</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Bufdi_Kenning.mp3">Bufdi_Kenning</a><span id="more-11969"></span></strong></p>
<p><strong>Es ist viel los am Morgen im St. Franziskus Pflegeheim in Osnabrück. Nacheinander kommen Heimbewohnerinnen und -bewohner an den Frühstückstisch. Auf sie warten geschmierte Brote, Kaffee und Gudrun Kenning. Jeder wird hier mit einem freundlichen „Guten Morgen“ begrüßt. Frau Kenning kümmert sich um jeden, schneidet die Brote klein, hilft die Kaffeetasse zum Mund zu führen. Dabei  streicht sie mit der Hand über den Rücken und nimmt auch mal eine Bewohnerin in den Arm. Gudrun Kenning ist 74 Jahre alt. Andere Frauen in ihrem Alter lösen zu dieser Zeit Kreuzworträtsel oder arbeiten im Garten. Für Frau Kenning ist das nichts:</strong></p>
<p><em>&#8220;Wissen Sie, ich kann mich beschäftigen. Ich gehe schwimmen, ich bin jetzt im Fitness-Studio, ich habe &#8216;nen großen Freundeskreis, aber man hofft auf &#8216;ne Aufgabe. Nein &#8211; ich muss, möchte was tun! Ich kann doch nicht, was soll ich denn zuhause? Putzen, basteln, Fersehen gucken? Gut, manchen genügt das &#8230; mir nicht!&#8221;</em></p>
<p><strong>In Zusammenarbeit mit einer Pflegekraft strukturiert Frau Kenning den Alltag der an Demenz leidenden Senioren. Mal werden Spiele gespielt, mal Sport getrieben. Häufig bringt sie ein Buch mit, welches dann vorgelesen wird. Spricht man die ältere Dame darauf an, dass sie ja eigentlich einen Bundesfreiwilligendienst, also eine Art Zivildienst macht, reagiert sie amüsiert:</strong></p>
<p><em>&#8220;Ich bin ja die älteste Zivi, gell. Beziehungsweise Bufdi heißt es ja. Das Wort find&#8217; ich immer nicht ganz so schön, aber es heißt so &#8211; ja. Nein, ich bin hier seit dem 1. September. Bis 30. August, und jetzt krieg&#8217; ich ein halbes Jahr Verlängerung. Und danach bewerb&#8217; ich mich offiziell, weil ich schon bei den Maltesern 14 Tage Kurs mitgemacht habe. Da hab&#8217; ich ja auch ein Zertifikat, und ich hätte ja noch mehr Bildungsurlaub. Ich muss mal schauen, wie ich es schaffe. Weil ich hab&#8217; auch einen großen Hund zu Hause. Nein, verheiratet bin ich nicht. Ich hatte einen Partner 13 Jahre im Rollstuhl gepflegt, und der ist vor anderthalb Jahren gestorben. Und der war auch hier &#8211; zur Kurzzeitpflege immer. Hallo, Frau Siefker, und grüß dich! Wir haben Zeit &#8211; hier! Wenn man nirgendwo Zeit hat, aber hier.&#8221;</em></p>
<p><strong>Mit Geduld und Freundlichkeit begegnet Frau Kenning den Bewohnern und bringt vielleicht mehr Verständnis mit, als so mancher ehemalige Zivildienstleistende.<!--more--></strong></p>
<p><strong>Mit 74 Jahren noch aktiv in der Pflege von dementen Senioren. Hut ab!  Ans Aufhören denkt Frau Kenning dabei noch lange nicht. Ihr  Freiwilligendienst wurde gerade ein halbes Jahr verlängert. Und danach wird  sie wohl eine Stelle als Aushilfe antreten können.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Bufdi_Kenning.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
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		<title>&#8220;Das letzte Feuer&#8221; von Dea Loher im Theater am Domhof</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2012/05/11/das-letzte-feuer-von-dea-loher-im-theater-am-domhof/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 08:21:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor zwei Tagen (08.05.2012) war die Dramaturgin Anja Sackarendt bei uns im Studio, um  über das neue Stück &#8220;Leonce und Lena&#8221;,  welches am 18. Mai Premiere haben wird, zu  berichten. Nun geht es aber um ein Stück, welches schon Ende März 2012 Premiere  feierte. Ein Stück von einer der talentiertesten deutschen  Theaterautorinnen, ihr Name: Dea Loher. osradio 104,8 hat am Wochenende ihr  Stück &#8220;Das letzte Feuer&#8221; gesehen:
Beitragletztefeuer
Am hellichten Mittag im August &#8211; eine erregte Menschenmeute steht beisammen und berichtet über ein tragisches Ereignis. Den Tod ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor zwei Tagen (08.05.2012) war die Dramaturgin Anja Sackarendt bei uns im Studio, um  über das neue Stück &#8220;Leonce und Lena&#8221;,  welches am 18. Mai Premiere haben wird, zu  berichten. Nun geht es aber um ein Stück, welches schon Ende März 2012 Premiere  feierte. Ein Stück von einer der talentiertesten deutschen  Theaterautorinnen, ihr Name: Dea Loher. osradio 104,8 hat am Wochenende ihr  Stück &#8220;Das letzte Feuer&#8221; gesehen:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Beitragletztefeuer.mp3">Beitragletztefeuer</a><span id="more-11966"></span></strong></p>
<p><strong>Am hellichten Mittag im August &#8211; eine erregte Menschenmeute steht beisammen und berichtet über ein tragisches Ereignis. Den Tod des kleinen Edgar.</strong></p>
<p><strong>Abseits eine Männerfigur, sitzend im Halbdunkel der Bühne. Die aufgebrachte Gruppe steht zusammen und überlegt was geschah „Am hellichten Mittag im August“ und sucht einen Schuldigen. Da ist Edna, die ehrgeizige Polizistin, die ständig mit gezückter Waffe den Kleinkriminellen Olaf  jagt, den sie für einen Terroristen hält. Dabei überfährt sie den achtjährigen Edgar. Dann Karoline, die brustamputierte Ex-Lehrerin, deren Auto der zugedröhnte Olaf geklaut hatte. Der Kriegsheimkehrer Rabe, der als einziger gesehen hat, was passiert ist. Und natürlich die Angehörigen. Mutter, Vater und die demenzkranke Großmutter Rosmarie.</strong></p>
<p><strong>Eine Ansammlung kaputter Charaktere die Dea Loher in „Das letzte Feuer“ versammelt. Trauer, Wut und Selbstzerstörung treffen den  Zuschauer von Anbeginn derart heftig, dass man überlegen möchte, ob dies auszuhalten sei. Doch hier genau beginnt das Können von Autorin, Regie und den Akteuren. Trotz der nicht auszuhaltenden Dramatik des verlorenen Kindes, einer schuldsüchtigen Mutter oder dem von stiller Trauer umgebenen Kriegsheimkehrer Rabe, der sich nur durch Selbstverstümmelung davon befreien kann, streut Loher grausame Ironie und einen leisen Witz in den traumatischen Zirkus. Mit diesen Zutaten und durch einen weiteren Kunstgriff verschafft sie uns etwas Luft, erklärt Hilko Eilts, der für die Dramaturgie zuständig war:</strong></p>
<p><em>&#8220;Überhaupt wird von jeder Figur immer viel erzählt. Es gibt da jede einzelne Figur in einer doppelten Funktion. Einmal als eine Handlungsfigur, wenn man so möchte, die also auf der Bühne steht und unmittelbar handelt. Dann gibt es diese Figur gleichzeitig noch immer als eine Erzählerfigur, die über das eben nachdenkt, was passiert ist und die auch die Geschehnisse noch mal nacherzählt. Und diese Doppelung, die führt natürlich auch automatisch zu einer Distanz, auch von der Tragik und von der Schwere.&#8221;</em></p>
<p><strong>Da ist der verwaiste Vater der Lotterie-Lose kauft, um nicht zu gewinnen und meint, Schicksal für andere spielen zu können. Oder Rosmarie, die demente Großmutter, die immer wieder neu vom Tod ihres Enkels erfährt und sich dann selbst über das gekaufte Geschenk – ein Memory freut. Lustig, tragisch, derb! Darf gelacht werden über das Leid der Anderen, oder gar das eigene? Für das große Gefühl &#8211; auf der sonst sehr aufgeräumten Bühne &#8211; sorgt eine überdimensionale Leinwand, hinter der mittels Riesenscheinwerfer die Akteure als Schattenfiguren in eine sich seicht wellende Wasserlandschaft schreiten.</strong></p>
<p><em><strong>(Kurze Einspielung des Musikthemas)</strong></em></p>
<p><strong>Aufgrund der manchmal zu dick aufgetragenen Wasserbilder, hätte der pyrotechnische Urknall mit dem der Kriegsheimkehrer sein Leben auslöscht, ausfallen können. Jedenfalls schreckten so einige Zuschauer bei der großen menschlichen Verpuffung ordentlich auf. Am Ende sind irgendwie alle verpufft, verschwunden, verloren, verendet:</strong></p>
<p><em><strong>(Einspielung der letzten Textpassagen des Stückes als Live-Mitschnitt:)</strong></em></p>
<p><em>&#8220;Ich bin immer noch verschwunden.&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Wenn man mich fragt, dann sag&#8217; ich verwitwet &#8211; zweimal verwitwet! Und die Wunden sind verheilt. Das kommt aber nicht oft vor, dass einer fragt!&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Ich bin weggezogen &#8211; nach stationär. Wir haben uns nie wiedergesehen!&#8221;</em></p>
<p><em>&#8220;Keiner kommt mich am Grab besuchen! Und ich liege da und warte und warte.&#8221;<!--more--></em></p>
<p><strong>Mit gemischten Gefühlen verließen wir den Saal des  Theaters am Domhof. Das letzte Feuer von Dea Loher ist die erste große  Inszenierung der neuen leitenden Regisseurin Anette Pullen. Trotz des  schwierigen Themas kommt das Stück bei den Osnabrückern gut an, konnten  wir von Dramaturg Hilko Eilts erfahren. Für all jene, die das Stück noch  erleben möchten, die nächste Aufführung läuft am Freitag den 11. Mai um  19.30 Uhr und dann erst wieder im Juni.</strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Beitragletztefeuer.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
<p><em><br />
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		<title>Gedenktafel erinnert an Hans Georg Calmeyer</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2012/05/10/gedenktafel-erinnert-an-hans-georg-calmeyer/</link>
		<comments>http://osradio-podcast.de/2012/05/10/gedenktafel-erinnert-an-hans-georg-calmeyer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Oberbürgermeister Boris Pistorius ist er ein Vorbild &#8211; der  Osnabrücker Anwalt Hans Georg Calmeyer, der während des Zweiten  Weltkriegs tausende Juden in den besetzten Niederlanden vor dem Tod  gerettet hat. Der Staat Israel zeichnete ihn 1992 als „Gerechten unter den  Völkern“ aus. An seinem Geburtshaus an der Martinistraße in Osnabrück wurde jetzt  eine Gedenktafel zur Erinnerung an sein Leben und Wirken angebracht.  Johannes Roggenkamp war für osradio dabei:
Beitrag Hans Calmeyer Gedenktafel
(Liedtext)
Ein Überfall auf die Niederlande, damals am 14. Mai. Da sahst du Bomben ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für Oberbürgermeister Boris Pistorius ist er ein Vorbild &#8211; der  Osnabrücker Anwalt Hans Georg Calmeyer, der während des Zweiten  Weltkriegs tausende Juden in den besetzten Niederlanden vor dem Tod  gerettet hat. Der Staat Israel zeichnete ihn 1992 als „Gerechten unter den  Völkern“ aus. An seinem Geburtshaus an der Martinistraße in Osnabrück wurde jetzt  eine Gedenktafel zur Erinnerung an sein Leben und Wirken angebracht.  Johannes Roggenkamp war für osradio dabei:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Beitrag-Hans-Calmeyer-Gedenktafel.mp3">Beitrag Hans Calmeyer Gedenktafel</a><span id="more-11955"></span></strong></p>
<p><strong>(Liedtext)</strong></p>
<p>Ein Überfall auf die Niederlande, damals am 14. Mai. Da sahst du Bomben auf Rotterdam fallen, warst als Soldat dabei. Wurdest an den Schreibtisch befohlen, zu helfen beim Judenmord. Doch fandest du stets neue Wege, sie zu retten vorm Leichentransport!</p>
<p><strong>Wie in dem Lied beschrieben, bewahrte Hans Georg Calmeyer, tausende Juden vor dem Tod. Als Leiter der Inneren Verwaltung in den von den Nazis besetzten Niederlanden ließ er Aktenfälschungen zu und unterstützte sie teilweise sogar. Peter Niebaum ist Vorsitzender der Hans Calmeyer Initiative. Er verfasste auch die Biografie über den Osnabrücker Anwalt. Die Taten von Calmeyer sind laut Niebaum deutschlandweit einmalig:</strong></p>
<p><em>&#8220;Da ist er schlicht und einfach mit großem Abstand der erfolgreischste Rettungswiderständler unter alllen Deutschen. Die Zahl ist noch immer etwas umstritten, Jad Vaschem geht offiziell von knapp 3.000 aus, es sind nach meinem Eindruck &#8211; nach Vermutungen, die aber noch nicht bestätigt sind, &#8211; sehr viel mehr!&#8221;</em></p>
<p><strong>Im Juni 1903 wurde Calmeyer geboren. An seinem Geburtshaus, an der Martinistraße 17, wurde ihm zu Ehren eine Gedenktafel angebracht. „Was hätten wir alleine schon tun können“ – so zitierte Oberbürgermeister Boris Pistorius seine Eltern- und Großelterngeneration. Für ihn ist Hans Calmeyer ein Vorbild, da er gezeigt habe, was die Courage eines Einzelnen bewirken könne, auch wenn Calmeyer einige Helfer hatte:</strong></p>
<p><em>&#8220;Und er ist ein Vorbild bis heute, weil es gezeigt hat, dass jeder etwas tun kann, und das jeder mit sich selbst die Frage ausmachen muss, was er tun kann und wie er es tut und mit wem er es tut. Und deswegen ist Hans Calmeyer bis heute ein Vorbild, er ist ein bedeutender Sohn unserer Stadt, der hat gezeigt, dass Menschlichkeit auch in dunkelsten Zeiten ihren Platz findet, wenn es nur genug Menschen gibt, die der Menschlichkeit zum Durchbruch verhelfen!&#8221;</em></p>
<p><strong>Boris Pistorius hat außerdem angeregt, eine Schule nach Calmeyer zu benennen. Peter Niebaum ist aber der Ansicht, dass das Calmeyer noch nicht gerecht wird. Er regte an, am Konversionsgelände an der Landwehrstraße in Osnabrück Atter/Eversburg eine ständige Informationseinrichtung zu organisieren. Genügend Material dafür sei vorhanden:</strong></p>
<p><em>&#8220;Calmeyer ist in gewisserweise immeer noch eine utopische Figur in dieser Stadt. Es gibt keinen Ort, wo man sagen könnte, ja hier ist er zuhause sozusagen oder von hier aus könnte er auch wirken, wir haben Material noch und noch. Man könnte &#8216;n Archiv, &#8216;ne Bibliothek, man könnte Dokumente aus der nierderländischen Zeit, man könnte vieles, vieles mehr da versammeln, so dass man sich wirklich auch einen einigermaßen authentischen Eindruck verschaffen könnte als Besucher.&#8221;<!--more--></em><strong> </strong></p>
<p><strong>Ein berühmter Sohn dieser Stadt – Hans Georg Calmeyer hat während des Nationalsozialismus in den  besetzten Niederlanden tausende Juden vor dem Tod bewahrt. Überwiegend  dadurch, dass er Aktenfälschung zuließ und unterstützte. An seinem  Geburtshaus an der Martinistraße wurde jetzt eine Gedenktafel  angebracht. Von der Stadt Osnabrück erhielt er 1995 die Möser-Medaille. Sie hörten einen Beitrag von Johannes Roggenkamp.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Beitrag-Hans-Calmeyer-Gedenktafel.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong><br />
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		<title>Die Aquanauten &#8211; eine Kinderoper zum Thema Wasser</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2012/05/09/die-aquanauten-eine-kinderoper-zum-thema-wasser/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 10:34:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://osradio-podcast.de/?p=11952</guid>
		<description><![CDATA[Wussten Sie, dass für die Herstellung von einer einzigen Portion Pommes Frites  51 Liter Wasser benötigt werden? Oder für ein Kilogramm Rindfleisch  circa 15.000 Liter so genanntes virtuelles Wasser, also die Gesamtmenge an Wasser vom Anpflanzen des Tierfutters, über die Haltung und Ernährung des Tieres bis hin zur  dessen Schlachtung, verbraucht werden? Nein, wussten Sie nicht? Die Aquanauten &#8211; Protagonisten in einem neuen  Projekt von DBU und dem Theater Osnabrück -  lernen dies und noch  viel mehr. Was sich genau dahinter verbirgt, erklären wir Ihnen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wussten Sie, dass für die Herstellung von einer einzigen Portion Pommes Frites  51 Liter Wasser benötigt werden? Oder für ein Kilogramm Rindfleisch  circa 15.000 Liter so genanntes virtuelles Wasser, also die Gesamtmenge an Wasser vom Anpflanzen des Tierfutters, über die Haltung und Ernährung des Tieres bis hin zur  dessen Schlachtung, verbraucht werden? Nein, wussten Sie nicht? Die Aquanauten &#8211; Protagonisten in einem neuen  Projekt von DBU und dem Theater Osnabrück -  lernen dies und noch  viel mehr. Was sich genau dahinter verbirgt, erklären wir Ihnen jetzt ausführlich:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Auqanauten.mp3">Auqanauten</a><span id="more-11952"></span></strong></p>
<p><em>&#8220;Die Aquanauten werden ein Musiktheaterprojekt für Kinder. Eine Oper für und mit Kindern, die das Thema Wasser zum Inhalt hat. Kinder werden musizieren, werden auf der Bühne selber singen, spielen. Es wird &#8216;ne richtige Opernproduktion mit allem drum und dran, in der Kinder und das Wasser die beiden Hauptsachen sind.&#8221;</em></p>
<p><strong>Um die eben genannte Hauptsache, wollen sich nicht nur der der Intendant des Osnabrücker Theaters Ralf Waldschmidt nebst Team, sondern auch zum wiederholten Male die Deutsche Bundesstiftung Umwelt stark machen.  Bereits vor zwei Jahren ging mit dem Musical &#8220;Dance for nature&#8221; eine Umwelt-Theaterkooperation auf die Bühne. Damals wurde die „Vermüllung“ unseres Erdballs mittels Singen, Tanzen, Sprechen  auf der Emmabühne thematisiert. Innerhalb von zehn Monaten erarbeiteten Theaterpädagogen, Tänzer und Jugendliche aus unterschiedlichen Schulen ihre Vorstellung von Landschaft. Wobei viele von ihnen wenig Erfahrung mit dem Naturraum hatten und Gedanken über Nachhaltigkeit oder Umweltverschmutzung weit weg schienen. Am Ende kam ein gefeiertes Musical zustande, erinnert sich der Generalsekretär der DBU Fritz Brickwedde, der sich auch für das neue Theaterprojekt den Aquanauten sofort begeisterte:</strong></p>
<p><em>&#8220;Das Thema Wasser ist ja eine Überlebensfrage für die Menschheit, und deswegen ist es wichtig, dass sich Kinder und Jugendliche mit dieser knappen Ressource beschäftigen!&#8221;</em></p>
<p><strong>Dabei ginge es weniger um die Minimierung der täglichen Duschzeit, erklärt der DBU-Chef, vielmehr darum, das Konsumverhalten zu ändern. So denken noch immer zu wenige darüber nach, wie viel Wasser Produkte wie Rindfleisch oder Erdbeeren aus fernen Ländern benötigen, bis diese bei uns auf dem Teller liegen. In kreativen Gruppen sollen Kinder zwischen acht und zwölf Jahren ihre eigene Lebensumwelt hinterfragen und erforschen. Doch wie entsteht eine Oper über das feuchte Element? Woher kommt das Rüstzeug, und  wer zeigt, wie Oper geht,  und müssen die Kids eine Vorbildung mitbringen, um Aquanaut zu werden?</strong></p>
<p>&#8220;Das kann im Prinzip erstmal jeder. Und das ist ein Angebot an alle erstmal. Es geht nicht darum, dass man &#8216;ne musikalische Vorbildung hat, sondern es geht gerade drum aus der Erlebniswelt der Kinder, aus den Kindern selbst das herauszuentwickeln. Das heißt man wünscht denen tatsächlich gar nichts fest, alles wird ab jetzt entstehen.&#8221;</p>
<p><strong>Ganz ähnlich wie die großen Vorbilder Mozart, Händel &amp; Co. üben sich  die Opernmacher von morgen im Libretto Schreiben, Musizieren, Singen oder Bühnenbildbauen und dies streng nach ökologischen Vorgaben. Lediglich die Komposition kommt von einem alten Hasen, dem Frankfurter Komponisten Gerhard Müller-Hornbach, der bereits einige Kinderopern schrieb. Regie vor Ort führt Julia Haebler aus Bremen. Aber wer weiß, vielleicht haben die Aquanauten &#8211; wenn sie  m Mai 2013 zur Premiere aus den Tiefen emportauchen, komplett das Ruder, die Leitung, den Taktstock übernommen:</strong></p>
<p><em>&#8220;Zunächst mal muss ja gearbeitet werden. Die Kinder, die müssen sich erst mal mit dem Thema Wasser beschäftigen. Die gehen auch mal ins Klärwerk, die gehen an die Hase und an die Nette. Dann die künstlerische Arbeit &#8211; es muss ja eine Komposition erfolgen, es muss einstudiert werden. Wir haben das bei &#8220;Dance for nature&#8221; schon gesehen, bei Kindern und Jugendlichen gibt&#8217;s totale Begeisterung, zu zeigen, dass man was drauf hat. Also, auch für das Selbstwertgefühl vieler Schülerinnen und Schüler ist das &#8216;ne tolle Sache!&#8221;<!--more--></em></p>
<p><strong>Dass die „Aquanauten“ eine tolle Sache sind,  dessen ist sich wohl  nicht nur der Generalsekretär der DBU Fritz Brickwedde sicher. Denn  sonst hätte die Bundesstiftung Umwelt dies nicht mit immerhin 110.000  Euro gefördert. Mit dem  Projekt solle jedem Kind &#8211; unabhängig von seiner sozialen oder kulturellen Herkunft &#8211; die Theatertür geöffnet werden. Und  spätestens seit &#8220;Dance for nature&#8221; wissen die Initiatoren, mit wie viel  Begeisterung die Kids am „umweltgerechten Theater“ dran sind.</strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Auqanauten.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong><em><br />
</em></strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Rosa Courage Preis 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 07:28:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bis Anfang Juniheißt es auch in diesem Jahr (2012) in Osnabrück wieder &#8220;Gay In  May&#8221;. Ein besonderes Highlight der schwul-lesbischen Kulturtage ist  jedes Jahr die Verleihung des Rosa Courage Preises im Friedenssaal des  Osnabrücker Rathauses. Ingo Feil war für osradio 104,8 bei der Feier am Freitag  (4.5.) dabei und hat mehr über die Auszeichnung und den aktuellen Preisträger Manfred Bruns erfahren:
Rosa Courage Preis 2012
Die Musik des Duos Spring bildete den Auftakt zur diesjährigen Verleihung des Rosa Courage Preises im Friedenssaal des historischen Rathauses in Osnabrück.  Seit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bis Anfang Juniheißt es auch in diesem Jahr (2012) in Osnabrück wieder &#8220;Gay In  May&#8221;. Ein besonderes Highlight der schwul-lesbischen Kulturtage ist  jedes Jahr die Verleihung des Rosa Courage Preises im Friedenssaal des  Osnabrücker Rathauses. Ingo Feil war für osradio 104,8 bei der Feier am Freitag  (4.5.) dabei und hat mehr über die Auszeichnung und den aktuellen Preisträger Manfred Bruns erfahren:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Rosa-Courage-Preis-2012.mp3">Rosa Courage Preis 2012</a><span id="more-11942"></span></strong></p>
<p><strong>Die Musik des Duos Spring bildete den Auftakt zur diesjährigen Verleihung des Rosa Courage Preises im Friedenssaal des historischen Rathauses in Osnabrück.  Seit 1992 werden mit dem Rosa Courage Preis Menschen für ihr besonderes Engagement für die Rechte Homosexueller geehrt. Frühere Preisträger waren u.a. Ralf König, Rosa von Praunheim oder Hella von Sinnen.  In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Manfred Bruns. Der frühere Bundesanwalt und Sprecher des Lesben und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD) wird damit für seinen Einsatz für die Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften und für Menschen mit HIV und AIDS geehrt. Manfred Bruns über seine ersten Reaktionen, als er von seiner Auszeichnung mit dem Rosa Courage Preis erfuhr:</strong></p>
<p><em>&#8220;Ich hab&#8217; mich sehr gefreut &#8211; natürlich! Ich hab&#8217; aber auch darüber nachgedacht, es gibt ja noch so viele andere, die auch eigentlich &#8216;nen Preis verdient haben. Und die sich auch über Jahre hinweg eingesetzt haben. Man kann dieses ganze Geschäft ja nicht als Einzelkämpfer betreiben. Man ist immmer drauf angewiesen, dass man von vielen anderen der ganzen community unterstützt wird.&#8221;</em></p>
<p><strong>Geboren wurde Manfred Bruns 1934, zu einer Zeit, als unter den Nazis die Verfolgung homosexueller Männer drastisch zunahm. Grundlage war der Paragraph 175, der auch nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1969 unverändert in Kraft blieb. Erst 1994 wurde der Paragraph endgültig aus dem Strafgesetzbuch gestrichen, und damit Homosexualität unter Männern in der Bundesrepublik Deutschland wirklich straffrei.  Bis dahin war es ein weiter Weg, den Manfred Bruns selbst miterlebt und gestaltet hat. Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1994 war Bruns Bundesanwalt beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe.  Gerade auf rechtlicher Grundlage hat sich für Schwule und Lesben in den letzten Jahren viel getan, doch immer noch gibt es Benachteiligungen. Dazu noch einmal Manfred Bruns:</strong></p>
<p><em>&#8220;Es gibt eigentlich nur noch zwei, das Eine ist das Einkommensteuerrecht und das Andere ist das Adoptionsrecht &#8211; ja, dass sind die zwei Punkte, die werden vom Bundesverfassungsgericht gelöst werden. Da sind entsprechende Verfahren anhängig, und ich gehe davon aus, dass die zu unseren Gunsten ausgehen. Wahrscheinlich noch in diesem Jahr, &#8211; hoff&#8217; ich jedenfalls! Und dann sind eigentlich Lebenspartner mit Ehegatten völlig gleichgestellt.&#8221;</em></p>
<p><strong>Auch für schwule und lesbische Jugendliche ist die Situation heute eine andere als früher. Manfred Bruns ist optimistisch, was die gesellschaftliche Entwicklung betrifft. Und auch Hochzeiten dürften kein Problem mehr sein:</strong></p>
<p><em>&#8220;Es ist ja auch heute so, und das war mein Ziel, dass wenn die Jugendlichen dann merken, dass sie anders sind, dass sie nicht dann das gefühl haben, jetzt bin ich für immer ein Außenseiter. Und dass die Eltern auch nicht denken, dass &#8220;arme Kind&#8221; &#8211; was hat das für ein Leben vor sich. Also, die können genauso heiraten wie die anderen. Und ich hab&#8217; so den Eindruck, die können sehr gut Hochzeiten feiern. Die sind immer ganz toll diese Hochzeitsfeiern!&#8221;</em></p>
<p><strong>Das Motto von &#8220;Gay In May&#8221; in diesem Jahr ist &#8220;Respekt!&#8221;. Respekt nicht nur vor dem Anderen, sondern auch im Hinblick auf die vielen Erfolge, die Schwule und Lesben im Kampf gegen ihre Benachteiligung im Lauf der Jahre erzielt haben.<!--more--></strong></p>
<p><strong>Die schwul-lesbischen Kulturtage &#8220;Gay In May&#8221; sind noch bis Anfang Juni  mit zahlreichen Veranstaltungen in Osnabrück zu erleben. Eine davon ist  &#8220;Subversive Queerelen&#8221; mit der Berliner Band &#8220;Respect My Fist&#8221; und den  DJanes von Glittergewitter. Wer dabei sein möchte – &#8220;Subversive  Queerelen&#8221; am Freitag (11.5.) um 22 Uhr im Autonomen Zentrum &#8220;SubstAnZ&#8221;  in Osnabrück.</strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Rosa-Courage-Preis-2012.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Renovabis-Pfingstaktion 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 12:48:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[„Und er stellte ein Kind in ihre Mitte“ – unter diesem Titel  veranstaltet Renovabis, das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche,  seine Pfingstaktion 2012. Dieses Jahr hatte Bischof Bode das Hilfswerk zum Auftakt der Aktion ins  Bistum Osnabrück geladen und bereits im Vorfeld das Programm der  mehrwöchigen Veranstaltung vorgestellt. Unser Kollege Ingo Feil war dabei und hat sich informiert, was es mit  Renovabis und der Pfingstaktion 2012 auf sich hat:
Renovabis Pfingstaktion
Die Klänge der litauischen Gruppe „Tuto“ bildeten den musikalischen Hintergrund, mit dem jetzt im Forum am Osnabrücker ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Und er stellte ein Kind in ihre Mitte“ – unter diesem Titel  veranstaltet Renovabis, das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche,  seine Pfingstaktion 2012. Dieses Jahr hatte Bischof Bode das Hilfswerk zum Auftakt der Aktion ins  Bistum Osnabrück geladen und bereits im Vorfeld das Programm der  mehrwöchigen Veranstaltung vorgestellt. Unser Kollege Ingo Feil war dabei und hat sich informiert, was es mit  Renovabis und der Pfingstaktion 2012 auf sich hat:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Renovabis-Pfingstaktion.mp3">Renovabis Pfingstaktion</a><span id="more-11940"></span></strong></p>
<p><strong>Die Klänge der litauischen Gruppe „Tuto“ bildeten den musikalischen Hintergrund, mit dem jetzt im Forum am Osnabrücker Dom das Programm der Renovabis-Pfingstaktion 2012 vorgestellt wurde.</strong></p>
<p><strong>Renovabis – das ist der lateinische Begriff für „Du wirst erneuern“. Der Name ist Programm: Das Hilfswerk hat es sich zur Aufgabe gemacht, das kirchliche und gesellschaftliche Leben in den ehemals kommunistischen Ländern Mittel- und Osteuropas zu erneuern. Von Albanien bis Russland reicht das Gebiet, insgesamt betreut Renovabis kirchliche und soziale Projekte in 29 Ländern. Hauptgeschäftsführer Stefan Dartmann erklärt, warum in vielen Ländern Osteuropas Hilfe dringend benötigt wird:</strong></p>
<p><em>&#8220;Tja, wir erleben natürlich, dass seit 22 Jahren jetzt sich viel verändert hat. Und in einigen Ländern Osteuropas &#8211; ich nenn&#8217; als Beispiel Polen &#8211; ist die Entwicklung sehr rasant, sehr gut gegangen auch. Aber es gibt andere Länder, die bei uns nicht im Blickpunkt sind, ich sage Albanien, Weißrussland. Natürlich jetzt, allerdings auch mit der öffentlichen Berichterstattung etwas mehr im Blickpunkt die Ukraine. Dort gibt es sehr viel Armut, von der wir in der Regel in den Medien nichts sehen. Und gerade die Kinder sind davon sehr betroffen!&#8221;</em></p>
<p><strong>Die Kinder stehen auch im Zentrum der Pfingstaktion 2012. In vielen Ländern des Ostens sind die Bedingungen, unter denen Kinder leben müssen, katastrophal und haben sich nach dem Ende der Sowjetunion noch weiter verschlechtert. Armut, fehlende Schulbildung und mangelnde medizinische Versorgung sind allgegenwärtig. Auch Alkoholismus ist in vielen Familien ein großes Problem. Oft leben Kinder bei ihren Großeltern, weil die Eltern das Land verlassen haben, um im Westen Geld zu verdienen.</strong></p>
<p><strong>Unter dem Motto „Und er stellte ein Kind in ihre Mitte“ möchte Renovabis jetzt auf die dramatische Situation vieler Kinder im Osten Europas aufmerksam machen. Stefan Dartmann zum Ablauf der Pfingstaktion:</strong></p>
<p><em>&#8220;Tja, wir haben also immer eine Eröffnungsaktion. Das ist hier in diesem Jahr in Osnabrück. Reicht also für die ganze Bundesrepublik. Und wir haben eine Abschlussaktion, die ist in drei Wochen dann um Pfingsten herum in Aachen. Und an beiden Orten und zu beiden Zeiten versuchen wir die Aufmerksamkeit auf diese Zielgruppe der Kinder in Mittel- und Osteuropa zu richten. Das tun wir hier, wir zeigen eine Ausstellung, eine Fotoausstellung &#8211; also, das ist ein Programm, von dem wird man sicherlich lesen und hören!&#8221;</em></p>
<p><strong>Auch Bischof Bode hofft, mit der Pfingstaktion 2012 ein Zeichen zu setzen und auf die oft dramatischen Zustände in Osteuropa aufmerksam zu machen:</strong></p>
<p><em>&#8220;Das kommt jetzt noch mal neu in den Blick: Kinder und Jugendliche durch diese Aktion &#8211; was ich ganz gut finde, weil die Kinder eben doch die Leittragenden der ganzen Umbruchsituationen sind, und vielleicht hat man doch schnell den Blick so über Europa hinaus auf die Weltkirche, also der so genannten 3. Welt der einen Welt, dass manchmal das, was noch näher vor der Haustür liegt, nicht so klar gesehen wird.&#8221;</em></p>
<p><strong>Leider ist das Bewusstsein für die Not im Osten Europas in vielen Teilen der Bevölkerung immer noch kaum vorhanden und wird in Medien oft durch andere Themen und Konflikte verdrängt. Die Pfingstaktion „Und er stellte ein Kind in ihre Mitte“ soll das nun ändern.<!--more-->Offiziell eröffnet wurde die Renovabis-Pfingstaktion mit einem  Festgottesdienst im Osnabrücker Dom am Sonntag (06.05.), bei dem neben  Bischof Bode auch zahlreiche Gäste aus Osteuropa teilnahmen. Die Foto-Ausstellung „Mitten im Leben – Leben am Rand – Kinder im Osten  Europas“ ist noch bis zum 27. Mai im Forum am Dom in Osnabrück zu sehen.</strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_9641" class="wp-caption alignnone" style="width: 174px"><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2012/05/Renovabis-Pfingstaktion.mp3"><img class="size-full wp-image-9641" title="Download" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2011/09/herunterladen.png" alt="Download" width="164" height="40" /></a><p class="wp-caption-text">Download</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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