Zeitreise
Auch in diesem Jahr erwarten die Osnabrücker Kinder zu Weihnachten unter dem Tannenbaum jede Menge Spielzeug. Das ist mittlerweile ja technisch schon ziemlich ausgefeilt. PCs und Spielkonsolen sind dabei die absoluten Renner. Vor 50 Jahren gab es die zwar noch nicht, doch anno 1960 hatte sich in den Tagen und Wochen vor Weihnachten gezeigt, dass die Technik mehr und mehr die Kinderzimmer eroberte. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:
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Wenn man auf das Jahr 2010 zurückblickt, dann denkt so mancher mit Schrecken an die Hochwasserkatastrophe Ende August. Auch vor 50 Jahren mussten sich die Osnabrücker mit den Folgen eines schweren Unwetters herumschlagen. Neben Starkregen mit Überschwemmungen waren damals in der Region auch erhebliche Sturmschäden zu beklagen. Der 2. Advent 1960 wurde für die Osnabrücker zum Katastrophentag. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:
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Dieser Beitrag wurde am 25.11.2010 mit dem “Förderpreis Volontärsbeitrag” des niedersächsischen Hörfunkpreises 2010 ausgezeichnet:
Die Sperrmüll-Abfuhr kostet seit Januar Geld – das ist einerseits ärgerlich. Andererseits natürlich immer noch besser, als wenn es überhaupt keine Sperrmüll-Entsorgung durch die Stadt gäbe. Bis vor 50 Jahren war das nämlich noch so. Hatte man Abfall, der nicht in die Tonne passte, dann musste man selbst zusehen, wohin damit. Das Ende vom Lied: in den meisten Fällen wurde der Sperrmüll irgendwo in der nahe gelegenen Wildnis entsorgt. Die Müllberge im Grünen wuchsen. Ein Problem, gegen das die Stadt etwas tun musste. Ende März 1960 wurde endlich eine städtische Sperrmüll-Abfuhr eingeführt. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise. Osnabrücker Zeitreise – Dem Sperrmüll eine Abfuhr erteilen lesen…
Für einen Mann Ende 30 ist es ja eigentlich eine schöne Sache, wenn er die große Liebe gefunden hat – vor allem dann, wenn sie noch jung und knackig ist. Wenn dieser Mann allerdings schon verheiratet ist, dann hat er ein Problem. Ein ehemaliger Feldwebel aus Osnabrück stand Ende der 50er Jahre vor genau dieser Situation. Um seine Ehefrau loszuwerden, schreckte er vor nichts zurück – auch nicht vor einem kaltblütigen Mord. Im November 1960 mussten sich Heinrich Bornstedt und seine junge Geliebte vor dem Landgericht Bonn verantworten. Christian Felsner mit dem Blick zurück:
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In den Fünfziger und Sechziger Jahren erlebte ein kurioses Verkehrsmittel in vielen deutschen Städten seine große Blütezeit: Der Trolleybus oder Obus. Eine Art Mittelding zwischen Bus und Straßenbahn. So wie die gute alte Tram bekommt der Obus seinen Antrieb per Stromabnehmer über Oberleitungen, nur Schienen braucht er keine. Vor 50 Jahren begann auch in Osnabrück die große Zeit der Obusse. Im Mai 1960 war der Straßenbahnbetrieb eingestellt worden. Im November stellten die Stadtwerke dann einen neuen Liniennetzplan vor, der Osnabrück in den ersten schienenlosen Winter führen sollte. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:
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