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	<title>osradio-Podcast &#187; Zeitreise</title>
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	<description>Immer nah dran an Osnabrück und dem Osnabrücker Land</description>
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		<title>Osnabrücker Zeitreise</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 05:22:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Felsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch in diesem Jahr erwarten die Osnabrücker Kinder zu Weihnachten unter dem Tannenbaum jede Menge Spielzeug. Das ist mittlerweile ja technisch schon ziemlich ausgefeilt. PCs und Spielkonsolen sind dabei die absoluten Renner. Vor 50 Jahren gab es die zwar noch nicht, doch anno 1960 hatte sich in den Tagen und Wochen vor Weihnachten gezeigt, dass die Technik mehr und mehr die Kinderzimmer eroberte. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:
17-12-10 OZR Hightech unterm Christbaum
Und sie ist noch größer geworden. Christian Felsner war das mit einem Blick in die Weihnachtsmann-Werkstatt aus dem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auch in diesem Jahr erwarten die Osnabrücker Kinder zu Weihnachten unter dem Tannenbaum jede Menge Spielzeug. Das ist mittlerweile ja technisch schon ziemlich ausgefeilt. PCs und Spielkonsolen sind dabei die absoluten Renner. Vor 50 Jahren gab es die zwar noch nicht, doch anno 1960 hatte sich in den Tagen und Wochen vor Weihnachten gezeigt, dass die Technik mehr und mehr die Kinderzimmer eroberte. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:</strong></p>
<p><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/12/17-12-10-OZR-Hightech-unterm-Christbaum.mp3">17-12-10 OZR Hightech unterm Christbaum</a><span id="more-7255"></span></p>
<p><strong>Und sie ist noch größer geworden. Christian Felsner war das mit einem Blick in die Weihnachtsmann-Werkstatt aus dem Jahr 1960.</strong></p>
<p><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/12/17-12-10-OZR-Hightech-unterm-Christbaum.mp3"><img class="alignnone size-full wp-image-463" title="Button - Herunterladen" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2009/07/herunterladen.png" alt="" width="117" height="26" /></a></p>
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		<title>Osnabrücker Zeitreise</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 06:27:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Felsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man auf das Jahr 2010 zurückblickt, dann denkt so mancher mit Schrecken an die Hochwasserkatastrophe Ende August. Auch vor 50 Jahren mussten sich die Osnabrücker mit den Folgen eines schweren Unwetters herumschlagen. Neben Starkregen mit Überschwemmungen waren damals in der Region auch erhebliche Sturmschäden zu beklagen. Der 2. Advent 1960 wurde für die Osnabrücker zum Katastrophentag. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:
Katastrophenadvent
Und das schwere Unwetter vor 50 Jahren blieb nicht das letzte, das in Osnabrück schwere Schäden anrichten sollte. In diesem Jahr haben wir das ja leider wieder mal ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn man auf das Jahr 2010 zurückblickt, dann denkt so mancher mit Schrecken an die Hochwasserkatastrophe Ende August. Auch vor 50 Jahren mussten sich die Osnabrücker mit den Folgen eines schweren Unwetters herumschlagen. Neben Starkregen mit Überschwemmungen waren damals in der Region auch erhebliche Sturmschäden zu beklagen. Der 2. Advent 1960 wurde für die Osnabrücker zum Katastrophentag. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:</strong></p>
<p><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/12/Katastrophenadvent.mp3">Katastrophenadvent</a><span id="more-7066"></span></p>
<p><strong>Und das schwere Unwetter vor 50 Jahren blieb nicht das letzte, das in Osnabrück schwere Schäden anrichten sollte. In diesem Jahr haben wir das ja leider wieder mal erfahren müssen. Christian Felsner war das mit der Osnabrücker Zeitreise.</strong></p>
<p><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/12/Katastrophenadvent.mp3"><img class="alignnone size-full wp-image-463" title="Button - Herunterladen" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2009/07/herunterladen.png" alt="" width="117" height="26" /></a></p>
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		<title>Osnabrücker Zeitreise &#8211; Dem Sperrmüll eine Abfuhr erteilen</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 19:04:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Felsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag wurde am  25.11.2010 mit dem &#8220;Förderpreis Volontärsbeitrag&#8221; des niedersächsischen Hörfunkpreises 2010 ausgezeichnet:
Die Sperrmüll-Abfuhr kostet seit Januar Geld – das ist einerseits ärgerlich. Andererseits natürlich immer noch besser, als wenn es überhaupt keine Sperrmüll-Entsorgung durch die Stadt gäbe. Bis vor 50 Jahren war das nämlich noch so. Hatte man Abfall, der nicht in die Tonne passte, dann musste man selbst zusehen, wohin damit. Das Ende vom Lied: in den meisten Fällen wurde der Sperrmüll irgendwo in der nahe gelegenen Wildnis entsorgt. Die Müllberge im Grünen wuchsen. Ein Problem, gegen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Dieser Beitrag wurde am  25.11.2010 mit dem &#8220;Förderpreis Volontärsbeitrag&#8221; des niedersächsischen Hörfunkpreises 2010 ausgezeichnet:</em></strong></p>
<p><strong>Die Sperrmüll-Abfuhr kostet seit Januar Geld – das ist einerseits ärgerlich. Andererseits natürlich immer noch besser, als wenn es überhaupt keine Sperrmüll-Entsorgung durch die Stadt gäbe. Bis vor 50 Jahren war das nämlich noch so. Hatte man Abfall, der nicht in die Tonne passte, dann musste man selbst zusehen, wohin damit. Das Ende vom Lied: in den meisten Fällen wurde der Sperrmüll irgendwo in der nahe gelegenen Wildnis entsorgt. Die Müllberge im Grünen wuchsen. Ein Problem, gegen das die Stadt etwas tun musste. Ende März 1960 wurde endlich eine städtische Sperrmüll-Abfuhr eingeführt. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise.<span id="more-6952"></span></strong></p>
<p><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/11/02-04-10-OZR-Sperrmuell1.mp3">02-04-10 OZR Sperrmuell</a></p>
<p><strong>Im Frühjahr 1960 begann die Stadt Osnabrück mit einer organisierten Entsorgung des Sperrmülls. Christian Felsner war das mit der Osnabrücker Zeitreise.</strong></p>
<p><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/11/02-04-10-OZR-Sperrmuell1.mp3"><img class="alignnone size-full wp-image-463" title="Button - Herunterladen" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2009/07/herunterladen.png" alt="" width="117" height="26" /></a></p>
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		<title>Osnabrücker Zeitreise</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2010/11/25/osnabrucker-zeitreise-7/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 06:20:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Felsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>

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		<description><![CDATA[Für einen Mann Ende 30 ist es ja eigentlich eine schöne Sache, wenn er die große Liebe gefunden hat – vor allem dann, wenn sie noch jung und knackig ist. Wenn dieser Mann allerdings schon verheiratet ist, dann hat er ein Problem. Ein ehemaliger Feldwebel aus Osnabrück stand Ende der 50er Jahre vor genau dieser Situation. Um seine Ehefrau loszuwerden, schreckte er vor nichts zurück – auch nicht vor einem kaltblütigen Mord. Im November 1960 mussten sich Heinrich Bornstedt und seine junge Geliebte vor dem Landgericht Bonn verantworten. Christian Felsner ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für einen Mann Ende 30 ist es ja eigentlich eine schöne Sache, wenn er die große Liebe gefunden hat – vor allem dann, wenn sie noch jung und knackig ist. Wenn dieser Mann allerdings schon verheiratet ist, dann hat er ein Problem. Ein ehemaliger Feldwebel aus Osnabrück stand Ende der 50er Jahre vor genau dieser Situation. Um seine Ehefrau loszuwerden, schreckte er vor nichts zurück – auch nicht vor einem kaltblütigen Mord. Im November 1960 mussten sich Heinrich Bornstedt und seine junge Geliebte vor dem Landgericht Bonn verantworten. Christian Felsner mit dem Blick zurück:</strong></p>
<p><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/11/OZR-Der-Fall-Bornstedt.mp3">OZR Der Fall Bornstedt</a><span id="more-6926"></span></p>
<p><strong>Eine fanatische Liebe und kaltblütiger Mord: Vor 50 Jahren wurden ein ehemaliger Feldwebel und eine junge Krankenschwester zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt. Christian Felsner war das mit der Osnabrücker Zeitreise.</strong></p>
<p><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/11/OZR-Der-Fall-Bornstedt.mp3"><img class="alignnone size-full wp-image-463" title="Button - Herunterladen" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2009/07/herunterladen.png" alt="" width="117" height="26" /></a></p>
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		<title>Osnabrücker Zeitreise</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 12:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Felsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://osradio-podcast.de/?p=6722</guid>
		<description><![CDATA[In den Fünfziger und Sechziger Jahren erlebte ein kurioses Verkehrsmittel in vielen deutschen Städten seine große Blütezeit: Der Trolleybus oder Obus. Eine Art Mittelding zwischen Bus und Straßenbahn. So wie die gute alte Tram bekommt der Obus seinen Antrieb per Stromabnehmer über Oberleitungen, nur Schienen braucht er keine. Vor 50 Jahren begann auch in Osnabrück die große Zeit der Obusse. Im Mai 1960 war der Straßenbahnbetrieb eingestellt worden. Im November stellten die Stadtwerke dann einen neuen Liniennetzplan vor, der Osnabrück in den ersten schienenlosen Winter führen sollte. Christian Felsner mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In den Fünfziger und Sechziger Jahren erlebte ein kurioses Verkehrsmittel in vielen deutschen Städten seine große Blütezeit: Der Trolleybus oder Obus. Eine Art Mittelding zwischen Bus und Straßenbahn. So wie die gute alte Tram bekommt der Obus seinen Antrieb per Stromabnehmer über Oberleitungen, nur Schienen braucht er keine. Vor 50 Jahren begann auch in Osnabrück die große Zeit der Obusse. Im Mai 1960 war der Straßenbahnbetrieb eingestellt worden. Im November stellten die Stadtwerke dann einen neuen Liniennetzplan vor, der Osnabrück in den ersten schienenlosen Winter führen sollte. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/11/12-11-10-OZR-Nahverkehr-auf-Gummi_Chr.mp3">12-11-10 OZR Nahverkehr auf Gummi_Chr</a><span id="more-6722"></span></strong></p>
<p><strong>Und sehr lange hielten sie sich in Osnabrück auch nicht, die Obusse. 1968 wurde der Betrieb mit den Trolleys eingestellt. Doch in anderen Städten rollen sie auch heute noch durch die Straßen. Vor 50 Jahren ging in Osnabrück das neue Busliniennetz an den Start. Christian Felsner war das mit der Osnabrücker Zeitreise.</strong></p>
<p><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/11/12-11-10-OZR-Nahverkehr-auf-Gummi_Chr.mp3"><img class="alignnone size-full wp-image-463" title="Button - Herunterladen" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2009/07/herunterladen.png" alt="" width="117" height="26" /></a></p>
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		</item>
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		<title>Osnabrücker Zeitreise</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 10:12:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Felsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://osradio-podcast.de/?p=6423</guid>
		<description><![CDATA[Gehörlose und sprachgestörte Kinder und Jugendliche brauchen spezielle Schulen, in denen sie unterrichtet werden können. In Osnabrück hatte man darauf bereits im 19. Jahrhundert reagiert. Schon vor über 150 Jahren gab es die erste Taubstummen-Lehranstalt. Etwas jünger ist in Osnabrück die Geschichte der Internate für diese Schülerinnen und Schüler. Erst in den Nachkriegsjahren konnte hier der Bedarf ausreichend gedeckt werden. Vor 50 Jahren machte die Caritas dabei einen entscheidenden Schritt. An der Bramstraße in Haste wurde mit dem Haus St. Raphael ein großzügiges Jugendwohnheim für Gehörlose und Sprachgestörte eröffnet. Christian ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gehörlose und sprachgestörte Kinder und Jugendliche brauchen spezielle Schulen, in denen sie unterrichtet werden können. In Osnabrück hatte man darauf bereits im 19. Jahrhundert reagiert. Schon vor über 150 Jahren gab es die erste Taubstummen-Lehranstalt. Etwas jünger ist in Osnabrück die Geschichte der Internate für diese Schülerinnen und Schüler. Erst in den Nachkriegsjahren konnte hier der Bedarf ausreichend gedeckt werden. Vor 50 Jahren machte die Caritas dabei einen entscheidenden Schritt. An der Bramstraße in Haste wurde mit dem Haus St. Raphael ein großzügiges Jugendwohnheim für Gehörlose und Sprachgestörte eröffnet. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/10/29-10-10-OZR-Jugendwohnheim-St-Raphael.mp3">29-10-10 OZR Jugendwohnheim St Raphael</a><span id="more-6423"></span></strong></p>
<p><strong>Und dieser Raphaelsdienst wird an der Bramstraße bis heute geleistet. St. Raphael, das Jugendwohnheim für Gehörlose in Haste, wurde vor 50 Jahren eröffnet. Christian Felsner war das mit der Osnabrücker Zeitreise.</strong></p>
<p><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/10/29-10-10-OZR-Jugendwohnheim-St-Raphael.mp3"><img class="alignnone size-full wp-image-463" title="Button - Herunterladen" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2009/07/herunterladen.png" alt="" width="117" height="26" /></a></p>
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		<title>Osnabrücker Zeitreise</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2010/10/22/osnabrucker-zeitreise-4/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 05:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Felsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://osradio-podcast.de/?p=6168</guid>
		<description><![CDATA[Jugendliche ohne Arbeit und scheinbar ohne Perspektive – das ist kein ausschließliches Problem der heutigen Zeit. Das gab es auch schon vor 50 Jahren, in den so genannten Wirtschaftswunderjahren. Und dass Jugendliche ohne Perspektive schnell auf die schiefe Bahn kommen können, das gab es damals auch schon. In Ibbenbüren stand im Oktober 1960 eine Jugendbande vor dem Richter, deren Anführer in nur drei Monaten satte 22 Straftaten verübt hatte. Nicht nur im Kreis Steinfurt waren die fünf jungen Männer unterwegs gewesen, sondern auch in Osnabrück. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:
22-10-10 ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jugendliche ohne Arbeit und scheinbar ohne Perspektive – das ist kein ausschließliches Problem der heutigen Zeit. Das gab es auch schon vor 50 Jahren, in den so genannten Wirtschaftswunderjahren. Und dass Jugendliche ohne Perspektive schnell auf die schiefe Bahn kommen können, das gab es damals auch schon. In Ibbenbüren stand im Oktober 1960 eine Jugendbande vor dem Richter, deren Anführer in nur drei Monaten satte 22 Straftaten verübt hatte. Nicht nur im Kreis Steinfurt waren die fünf jungen Männer unterwegs gewesen, sondern auch in Osnabrück. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/10/22-10-10-OZR-Jugendbande-vor-Gericht.mp3">22-10-10 OZR Jugendbande vor Gericht</a><span id="more-6168"></span></strong></p>
<p><strong>Da hatte der junge Mann dann wohl wirklich nichts mehr zu lachen. Vor 50 Jahren verurteilte das Gericht in Ibbenbüren eine Bande von jugendlichen Dieben, die auch Osnabrück unsicher gemacht hatte. Christian Felsner war das mit der Osnabrücker Zeitreise.</strong></p>
<p><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/10/22-10-10-OZR-Jugendbande-vor-Gericht.mp3"><img class="alignnone size-full wp-image-463" title="Button - Herunterladen" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2009/07/herunterladen.png" alt="" width="117" height="26" /></a></p>
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		<title>Osnabrücker Zeitreise</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2010/08/27/osnabrucker-zeitreise-3/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 15:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Felsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://osradio-podcast.de/?p=5518</guid>
		<description><![CDATA[Ein Unfall mit dem Auto ist ja an sich schon schlimm genug. Aber wenn das Auto dann auch noch nach dem Unfall mitten auf einem Bahnübergang zum Stehen kommt, das ist wohl der absolute Albtraum. Doch genau das passierte vor 50 Jahren zwei Insassen eines Lastzuges in Bohmte. Im Nebel waren sie mit ihrem LKW gegen eine Bahnschranke gekracht, und zu allem Unglück kippte der Laster genau auf dem Bahnübergang um. Doch die beiden Männer hatten Glück im Unglück. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:
27-08-10 OZR Ein zweites Leben an ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/08/27-08-10-OZR-Ein-zweites-Leben-an-Posten-104.mp3"></a>Ein Unfall mit dem Auto ist ja an sich schon schlimm genug. Aber wenn das Auto dann auch noch nach dem Unfall mitten auf einem Bahnübergang zum Stehen kommt, das ist wohl der absolute Albtraum. Doch genau das passierte vor 50 Jahren zwei Insassen eines Lastzuges in Bohmte. Im Nebel waren sie mit ihrem LKW gegen eine Bahnschranke gekracht, und zu allem Unglück kippte der Laster genau auf dem Bahnübergang um. Doch die beiden Männer hatten Glück im Unglück. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:</strong></p>
<p><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/08/27-08-10-OZR-Ein-zweites-Leben-an-Posten-104.mp3">27-08-10 OZR Ein zweites Leben an Posten 104</a><span id="more-5518"></span></p>
<p><strong>Abmoderation:</strong></p>
<p><strong>Glück im Unglück: Vor 50 Jahren verunglückte ein Lastzug auf dem Bahnübergang in Bohmte. Ein Eisenbahnzug zertrümmerte das Fahrzeug, doch die beiden Insassen kamen mit dem Schrecken davon. Christian Felsner war das mit der Osnabrücker Zeitreise.</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/08/27-08-10-OZR-Ein-zweites-Leben-an-Posten-104.mp3"><img title="Button - Herunterladen" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2009/07/herunterladen.png" alt="" width="117" height="26" /></a></strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Osnabrücker Zeitreise</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 16:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Felsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>

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		<description><![CDATA[Über 60 Jahre lang waren britische Streitkräfte in Osnabrück stationiert. Und auch ihre Militärfahrzeuge prägten jahrzehntelang das Bild auf den Straßen in Stadt und Landkreis. Fahrzeuge, die nicht unbedingt für den zivilen Straßenverkehr geeignet sind. So manchem Verkehrsteilnehmer wurde es immer wieder flau im Magen, wenn ihm ein Militärkonvoi ihrer Majestät entgegenkam. Dass solche Ängste scheinbar auch nicht ganz unbegründet waren, zeigte sich vor 50 Jahren bei Ostercappeln. Auf regennasser Straße verlor der Fahrer eines britischen Militärlastwagens die Kontrolle über sein Fahrzeug und begrub einen VW unter sich. Eine Familie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Über 60 Jahre lang waren britische Streitkräfte in Osnabrück stationiert. Und auch ihre Militärfahrzeuge prägten jahrzehntelang das Bild auf den Straßen in Stadt und Landkreis. Fahrzeuge, die nicht unbedingt für den zivilen Straßenverkehr geeignet sind. So manchem Verkehrsteilnehmer wurde es immer wieder flau im Magen, wenn ihm ein Militärkonvoi ihrer Majestät entgegenkam. Dass solche Ängste scheinbar auch nicht ganz unbegründet waren, zeigte sich vor 50 Jahren bei Ostercappeln. Auf regennasser Straße verlor der Fahrer eines britischen Militärlastwagens die Kontrolle über sein Fahrzeug und begrub einen VW unter sich. Eine Familie aus Bad Essen kam dabei ums Leben. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:</strong></p>
<p><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/08/20-08-10-OZR-Armee-LKW-zermalmt-PKW.mp3">20-08-10 OZR Armee-LKW zermalmt PKW</a><span id="more-5428"></span></p>
<p><strong>Der August 1960 schien ein Unglücksmonat auf den Straßen in der Region zu sein. Denn nur eine Woche nach dem tragischen Verkehrsunfall mit drei Toten kam es an einem Bahnübergang im Kreis Wittlage zu einem weiteren schweren Unfall mit einem LKW. Doch dabei hatten die Insassen Glück im Unglück. Mehr dazu in einer Woche, in unserer nächsten Ausgabe der Osnabrücker Zeitreise.</strong></p>
<p><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/08/20-08-10-OZR-Armee-LKW-zermalmt-PKW.mp3"><img class="alignnone size-full wp-image-463" title="Button - Herunterladen" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2009/07/herunterladen.png" alt="" width="117" height="26" /></a></p>
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		<title>Osnabrücker Zeitreise: Porsche International</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 09:26:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Felsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Dass unter jugendlichen Straftätern auch Autoknacker sind, ist nichts Ungewöhnliches. Und dass die es oft auf teure und schnelle Sportwagen abgesehen haben, liegt auch auf der Hand. Doch dass jugendliche Autodiebe die gestohlenen Porsches reihenweise auseinandernehmen, um daraus Rennwagen zusammenzubauen, das erlebt man nicht alle Tage. Genau das geschah vor 50 Jahren in Osnabrück. Im Juli 1960 nahm die Polizei eine international tätige Bande von Autodieben fest. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:
16-07-10 OZR Porsche InternationalDer Garagennachbar hatte sich nicht getäuscht. Tatsächlich war die Garage mit dem verdächtigen Porsche ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p><strong>Dass unter jugendlichen Straftätern auch Autoknacker sind, ist nichts Ungewöhnliches. Und dass die es oft auf teure und schnelle Sportwagen abgesehen haben, liegt auch auf der Hand. Doch dass jugendliche Autodiebe die gestohlenen Porsches reihenweise auseinandernehmen, um daraus Rennwagen zusammenzubauen, das erlebt man nicht alle Tage. Genau das geschah vor 50 Jahren in Osnabrück. Im Juli 1960 nahm die Polizei eine international tätige Bande von Autodieben fest. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/07/16-07-10-OZR-Porsche-International.mp3">16-07-10 OZR Porsche International</a><span id="more-5157"></span></strong>Der Garagennachbar hatte sich nicht getäuscht. Tatsächlich war die Garage mit dem verdächtigen Porsche Depot und Werkstatt von fünf jugendlichen Autodieben. Drei von ihnen, zwei junge Männer und ein Mädchen, wurden vor Ort festgenommen, die beiden übrigen Mitglieder der Bande kurz darauf in den Niederlanden. Die Polizeibeamten in Osnabrück staunten nicht schlecht. Neben dem ausgeschlachteten Porsche und unzähligen Ersatzteilen stand in der Garage auch ein ausgewachsener Rennwagen. So viel stand für die Polizei fest: die jugendlichen Täter waren anscheinend ohne genügend Aufsicht herangewachsen. Doch aus sozialen Brennpunkten stammten sie keineswegs. Das Osnabrücker Tageblatt berichtete am 9. Juli 1960:</p>
<blockquote><p>Zitat 1</p></blockquote>
<p>Und weil man schnelle Sportwagen nicht unbedingt an jeder Straßenecke findet, führten der PS-Rausch und der Traum von der großen Rennfahrerkarriere die jungen Autodiebe durch ganz Europa. Ein bevorzugtes Revier der Bande waren Kurorte. Hier gab es oft ein großes Angebot an schnittigen Flitzern. Während die Jungs an verschiedenen Orten Autos stahlen, erledigte das 19jährige Mädchen die Korrespondenz. Unter anderem war sie dafür zuständig, falsche Kennzeichen zu beschaffen oder verdächtige Papiere diskret verschwinden zu lassen. Belohnt wurde sie dafür mit einem himmelblauen Austin. Dieser Wagen stammte ebenfalls aus dem Bestand der gestohlenen Fahrzeuge. Doch der weg zu den schnellen Flitzern führte zunächst oft über ganz normale Alltagsmodelle.</p>
<blockquote><p>Zitat 2</p></blockquote>
<p>Damit fuhr der Haupttäter dann auch tatsächlich Rennen auf der Francorchamps-Strecke im belgischen Spa und am Norisring. Hier hatte er mit seinem Rennwagen Marke Eigenbau, wie er der Polizei gegenüber berichtete, den fünften Platz belegt. Selten zuvor hatte es in der Osnabrücker Kriminalgeschichte einen Fall von bandenmäßigem Diebstahl gegeben, bei dem jugendliche Täter so perfekt organisiert und zugleich handwerklich so geschickt waren. Nach seiner Festnahme hatte der Haupttäter nur eine Sorge: Hoffentlich würde man ihm seinen Führerschein lassen. Denn der Traum vom Profi-Rennfahrer war für ihn noch lange nicht ausgeträumt.</p>
<p><strong>Professionelle Diebe und Tuner: Vor 50 Jahren nahm die Polizei in Osnabrück eine Bande von jugendlichen Autodieben hoch. Christian Felsner war das mit der Osnabrücker Zeitreise.</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/07/16-07-10-OZR-Porsche-International.mp3"><img class="alignleft size-full wp-image-463" title="Button - Herunterladen" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2009/07/herunterladen.png" alt="" width="117" height="26" /></a><br />
</strong></p>
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		<title>Osnabrücker Zeitreise: Freunde fürs Leben</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 09:20:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Felsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Die Kriegswirtschaft der Nazis stützte sich maßgeblich auf billige Arbeitskräfte. Dazu gehörten vor allem die so genannten Fremdarbeiter. Millionen von Soldaten und Zivilisten aus Frankreich, Holland, Belgien, der Sowjetunion und anderen Ländern waren nach Hitlers Eroberungsfeldzügen zur Zwangsarbeit in Deutschland herangezogen worden. Auch ein junger Mann aus Frankreich war unter ihnen. Er arbeitete während des Krieges in einer Gärtnerei in Schledehausen. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Zwangsarbeitern empfand er seinen deutschen Chef nie als Feind. Vielmehr bestand ein fast freundschaftliches Verhältnis. 15 Jahre nach Kriegsende kam der Franzose ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p><strong>Die Kriegswirtschaft der Nazis stützte sich maßgeblich auf billige Arbeitskräfte. Dazu gehörten vor allem die so genannten Fremdarbeiter. Millionen von Soldaten und Zivilisten aus Frankreich, Holland, Belgien, der Sowjetunion und anderen Ländern waren nach Hitlers Eroberungsfeldzügen zur Zwangsarbeit in Deutschland herangezogen worden. Auch ein junger Mann aus Frankreich war unter ihnen. Er arbeitete während des Krieges in einer Gärtnerei in Schledehausen. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Zwangsarbeitern empfand er seinen deutschen Chef nie als Feind. Vielmehr bestand ein fast freundschaftliches Verhältnis. 15 Jahre nach Kriegsende kam der Franzose mit Familie zurück nach Schledehausen – und er kam gerne. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/07/23-07-10-OZR-Freunde-fürs-Leben.mp3">23-07-10 OZR Freunde fürs Leben</a><span id="more-5154"></span></strong>„Saftige Flüche waren die ersten deutschen Worte, die ich gehört habe“ – so erinnerte sich André Berthe 15 Jahre nach Kriegsende an eine düsterere Epoche. Doch er hatte dabei durchaus ein Lächeln auf dem Gesicht. Kaum zu glauben: Seinen Sommerurlaub 1960 verbrachte der Pariser Finanzbeamte ausgerechnet dort, wo er einst als Zwangsarbeiter beschäftigt war &#8211; bei dem Gärtner Franz Preuß in Schledehausen. Wie es ihn im Krieg dorthin verschlagen hatte, verriet das Osnabrücker Tageblatt seinen Lesern am 14. Juli 1960:</p>
<blockquote><p>Zitat 1</p></blockquote>
<p>Dass vier Jahre Kriegsgefangenschaft ein Glück gewesen sein sollten, schien fast ein zynischer Witz zu sein. Trotzdem gebrauchte André Berthe genau diese Formulierung. Denn bei der Familie Preuß hatte er es besser als manch anderer Kriegsgefangener. Von Anfang an hatte Franz Preuß den jungen Franzosen wie einen guten Kameraden behandelt. Mehr noch, er riskierte zum Teil Kopf und Kragen für den Gefangenen. Preuß hatte André Berthe vieles gestattet, was damals streng verboten oder zumindest verpönt war. Familie Preuß wollte dem jungen Franzosen das Leben in Gefangenschaft so angenehm wie möglich machen. Und das war ihnen auch gelungen. Zusammen mit Zeitungsreportern betrat André Berthe bei seinem Besuch im Juli 1960 jene Orte, die für ihn während des Krieges zu einer zweiten Heimat geworden waren:</p>
<blockquote><p>Zitat 2</p></blockquote>
<p>Außer dem Hausherren kannte nur André Berthe diesen geheimen Mechanismus. Das Geheimnis des Medizinschranks war eine Flasche Cognac – in den Kriegsjahren eine besondere Kostbarkeit. 15 Jahre nach Kriegsende fühlte sich auch die Frau von André Berthe wohl in Deutschland. Da sie kaum Deutsch sprach, konnte sie sich allerdings nur wenig mit ihren Gastgebern unterhalten. Doch man verstand sich auch ohne viele Worte. 1960 war André Berthe nicht zum ersten Mal auf Nachkriegs-Besuch bei Familie Preuß. Und die Schledehausener hatten Familie Berthe auch bereits in ihrem Landhaus in Paris besucht. So ungewöhnlich die Geschichte von André Berthe auch anmutet – er war nicht der einzige ehemalige Kriegsgefangene, der nach dem Krieg mit Freuden zurückkam:</p>
<blockquote><p>Zitat 3</p></blockquote>
<p>Die unter Adenauer und de Gaulle betriebene Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich sollte aus langjährigen Feinden endlich Freunde machen. Doch im Kleinen hatte dieser Prozess schon viel früher eingesetzt. Die Geschichte von André Berthe stand für eine deutsch-französische Aussöhnung, die schon während des Krieges begonnen hatte.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Freundschaft für´s Leben – vor 50 Jahren besuchte ein ehemaliger französischer Kriegsgefangener seine alten deutschen Freunde in Schledehausen. Christian Felsner war das mit der Osnabrücker Zeitreise.</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/07/23-07-10-OZR-Freunde-fürs-Leben.mp3"><img class="alignleft size-full wp-image-463" title="Button - Herunterladen" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2009/07/herunterladen.png" alt="" width="117" height="26" /></a><br />
</strong></p>
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		<item>
		<title>Osnabrücker Zeitreise: CO-Alarm</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 09:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Felsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Abgase von Autos sind extrem gesundheitsschädlich – ein altes Problem. Katalysatoren, Rußfilter und Umweltzonen in den Städten sorgen heute dafür, dass uns die Abgase so wenig Schaden wie möglich zufügen. Vor 50 Jahren sah das noch anders aus: Auf Osnabrücks Straßen war dicke Luft. Messungen brachten alarmierende Ergebnisse. Insbesondere das hochgiftige Kohlenmonoxid in den Autoabgasen war ein Problem. Wissenschaftler dachten fieberhaft darüber nach, wie man den Straßenverkehr sauberer kriegen könnte – und sie kamen auf teilweise abenteuerliche Ideen. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:
30-07-10 OZR CO-AlarmSiebeneinhalb Millionen Kraftfahrzeuge waren ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p><strong>Abgase von Autos sind extrem gesundheitsschädlich – ein altes Problem. Katalysatoren, Rußfilter und Umweltzonen in den Städten sorgen heute dafür, dass uns die Abgase so wenig Schaden wie möglich zufügen. Vor 50 Jahren sah das noch anders aus: Auf Osnabrücks Straßen war dicke Luft. Messungen brachten alarmierende Ergebnisse. Insbesondere das hochgiftige Kohlenmonoxid in den Autoabgasen war ein Problem. Wissenschaftler dachten fieberhaft darüber nach, wie man den Straßenverkehr sauberer kriegen könnte – und sie kamen auf teilweise abenteuerliche Ideen. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/07/30-07-10-OZR-CO-Alarm.mp3">30-07-10 OZR CO-Alarm</a><span id="more-5151"></span></strong>Siebeneinhalb Millionen Kraftfahrzeuge waren im Juli 1960 auf Deutschlands Straße unterwegs. Ein explosionsartiger Anstieg der Motorisierung. Der TÜV hatte ausgerechnet, dass all diese Fahrzeuge jährlich 15 Milliarden Kubikmeter Abgas produzierten. Auch in Osnabrück hatte die Zahl der Autos und Motorräder in kurzer Zeit stark zugenommen. Dementsprechend wurde auch die Belastung durch Abgase immer mehr zum Problem. Die größte Gefahr ging dabei vom giftigen Kohlenmonoxid aus. Denn die Kraftfahrzeuge pusteten es direkt in Mundhöhe der Fußgänger. Das Osnabrücker Tageblatt berichtete am 19. Juli 1960:</p>
<blockquote><p>[Zitat 1]</p></blockquote>
<p>An verschiedenen Verkehrsknotenpunkten in Osnabrück hatte man in der Luft zeitweise einen Kohlenmonoxid-Gehalt von knapp 0,03 Prozent gemessen. Auch solche scheinbar geringen Mengen konnten, über einen längeren Zeitraum eingeatmet, ernsthafte Gesundheitsschäden hervorrufen. Noch schlimmer als in Osnabrück war es im Ruhrgebiet. Hier hatte das Hygiene-Institut Mütter bereits davor gewarnt, ihre Kinder auf verkehrsreichen Straßen spazieren zu führen. Die große Frage war, wie man den Straßenverkehr in Osnabrück und anderen Großstädten sauberer bekommen könnte. Auch Deutschlands damaliger Staubfachmann Nr. 1, Prof. Dr. Meldau, hatte sich Gedanken darüber gemacht. Seine Ideen waren teilweise sehr abenteuerlich:</p>
<blockquote><p>[Zitat 2]</p></blockquote>
<p>Da schien es schon wesentlich realistischer zu sein, umweltfreundlichere Auspuffanlagen zu bauen. Insbesondere für Bezinmotoren. Denn sie hatten in Sachen Luftverschmutzung einen erheblich schlechteren Verruf als die fürchterlich qualmenden Dieselmotoren. 1960 war das größte Abgas-Sorgenkind das Kohlenmonoxid – und davon produzierten die benzingetriebenen Otto-Motoren am meisten. Der Feinstaub durch Dieselabgase war im Gegensatz zu heute noch kein Thema. Es galt also vornehmlich, die Benziner zu entgiften. Kaum zu glauben: Schon vor 50 Jahren hatte die Autoindustrie in den USA erste Katalysatoren konstruiert.</p>
<blockquote><p>[Zitat 3]</p></blockquote>
<p>Auch deutsche Wissenschaftler arbeiten bereits an Katalysatoren. Doch eins stand fest: Technologie allein würde nicht ausreichen, um dem schleichenden Gastod in den Straßen ein Ende zu bereiten. Es kam auch auf den guten Willen der Auto-Industrie an. Denn sie musste im Interesse der Volksgesundheit bereit sein, mehr Geld in die Konstruktion von Auspuffanlagen zu stecken.</p>
<p><strong>Und das dauerte noch eine ganze Weile. Erst über zwei Jahrzehnte später, in den Achtziger Jahren, wurden Katalysatoren bei neuen Autos zum Standard. Christian Felsner war das mit der Osnabrücker Zeitreise.</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/07/30-07-10-OZR-CO-Alarm.mp3"><img class="alignleft size-full wp-image-463" title="Button - Herunterladen" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2009/07/herunterladen.png" alt="" width="117" height="26" /></a><br />
</strong></p>
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		<item>
		<title>Osnabrücker Zeitreise &#8211; Episode: Die Falschgeldwerkstatt an der Johannisstraße</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2010/06/17/osnabrucker-zeitreise-episode-die-falschgeldwerkstatt-an-der-johannisstrase/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 14:37:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Felsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Seit es das Geld gibt, gibt es auch die so genannten Falschmünzer. Kriminelle, die falsche Banknoten drucken und in Verkehr bringen. Seit eh und je unternehmen die Nationalbanken aller Länder alles mögliche, um das Geld fälschungssicher zu machen. Doch auch das berühmte Wasserzeichen und der Sicherheitsfaden im Papier können oft nicht verhindern, dass die so genannten „Blüten“ täuschend echt aussehen. Vor 50 Jahren hoben Kripo-Beamte aus Osnabrück und den Niederlanden eine Falschgeldwerkstatt an der Johannisstraße aus. Allerdings wurden hier keine D-Mark-Noten gedruckt, sondern französische Francs – ein internationaler Fälscherring ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p><strong>Seit es das Geld gibt, gibt es auch die so genannten Falschmünzer. Kriminelle, die falsche Banknoten drucken und in Verkehr bringen. Seit eh und je unternehmen die Nationalbanken aller Länder alles mögliche, um das Geld fälschungssicher zu machen. Doch auch das berühmte Wasserzeichen und der Sicherheitsfaden im Papier können oft nicht verhindern, dass die so genannten „Blüten“ täuschend echt aussehen. Vor 50 Jahren hoben Kripo-Beamte aus Osnabrück und den Niederlanden eine Falschgeldwerkstatt an der Johannisstraße aus. Allerdings wurden hier keine D-Mark-Noten gedruckt, sondern französische Francs – ein internationaler Fälscherring war da am Werk. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/06/18-06-10-OZR-Falschgeldwerkstatt.mp3">18-06-10 OZR Falschgeldwerkstatt</a><span id="more-4895"></span><em></em></strong></p>
<blockquote><p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Version 1 bis Zitat 2:</span></em></strong></p></blockquote>
<p>Sie hatten einen Volltreffer gelandet – die als Handwerker getarnten Kripobeamten, die seit Tagen einen ominösen Hinterhof-Betrieb an der Johannisstraße observiert hatten. Am Nachmittag des 10. Juni 1960 nahmen sie in der kleinen Druckerei mit dem Firmennamen „Honimpex“ einen Osnabrücker und zwei Niederländer fest. Die Männer waren bereit, falsche französische Franc-Noten zu drucken und in Umlauf zu bringen. Die Falschmünzer hatten sich sicher gefühlt in ihrem kleinen Verschlag. Doch dann stand die Kripo im Haus. Und die Beamten fanden vor Ort auch eine Unmenge an Beweisstücken. Das Osnabrücker Tageblatt berichtete:</p>
<blockquote><p><strong><em>Zitat 1</em></strong></p></blockquote>
<p>Die erdrückende Beweislage machte jeden Widerstand gegen eine Festnahme sinnlos. Seit Wochen hatte Interpol gegen den europaweit tätigen Geldfälscherring ermittelt. In Paris, Amsterdam und Osnabrück liefen bei der Polizei die Fernschreiber heiß. Problemlos hatten sich die Fälscher das Spezialpapier für die Geldscheine auf legalem Wege beschaffen können. Eine Osnabrücker Bank war ihnen sogar beim Ausfüllen der erforderlichen Formulare behilflich gewesen. Doch irgendwann wurde das Verhalten der drei Männer verdächtig:</p>
<blockquote><p><strong><em>Zitat 2</em></strong></p></blockquote>
<p><strong><em><span style="text-decoration: underline;">Version 2 bis Zitat 2:</span></em></strong></p>
<p><strong>[Atmo Druckmaschine]</strong></p>
<p>10. Juni 1960. In einer kleinen Hinterhof-Baracke an der Johannisstraße stehen seit Monaten hochmoderne Druckmaschinen. Die Fenster sind zugeklebt. Ein Osnabrücker und zwei Niederländer stehen kurz davor, hier in großem Stil falsche französische Franc-Noten zu drucken. Doch die Polizei kommt ihnen zuvor. Am Nachmittag nehmen Kriminalbeamte die drei Männer fest. Vier Tage später berichtete das Osnabrücker Tageblatt:</p>
<blockquote><p><strong><em>Zitat 3</em></strong></p></blockquote>
<p>Seit Tagen hatten Beamte der Kripo – getarnt als Handwerker – den ominösen Druckereibetrieb beobachtet. Die Falschmünzer hatten sich sicher gefühlt in ihrem kleinen Verschlag. Doch dann stand die Polizei im Haus. Und die Beamten fanden vor Ort auch eine Unmenge an Beweisstücken. Das Osnabrücker Tageblatt berichtete:</p>
<blockquote><p><strong><em>Zitat 1</em></strong></p></blockquote>
<p>Die erdrückende Beweislage machte jeden Widerstand gegen eine Festnahme sinnlos. Seit Wochen hatte Interpol gegen den europaweit tätigen Geldfälscherring ermittelt. Monatelang hatten die drei Männer in Osnabrück der Öffentlichkeit mit ihrer angeblichen Firma „Honimpex“ einen harmlosen Druckereibetrieb vorgespielt. Problemlos hatten sie sich das Spezialpapier für die Geldscheine auf legalem Wege beschaffen können. Eine Osnabrücker Bank war ihnen sogar beim Ausfüllen der erforderlichen Formulare behilflich gewesen. Doch irgendwann wurde das Verhalten der drei Männer verdächtig:</p>
<blockquote><p><strong><em>Zitat 2</em></strong></p></blockquote>
<p><strong><em>Fortsetzung alle:</em></strong></p>
<p>Zeitgleich mit den Festnahmen in Osnabrück wanderten auch in Amsterdam zwei Niederländer und ein Grieche hinter Gitter. Sie gehörten nach den Ermittlungen der Polizei zum selben Fälscherring. Doch sie erwiesen sich als kleine Fische. Nach den Drahtziehern wurde weiter gefahndet. Hinweise auf sie verdichteten sich in Amsterdam und Paris und führten schließlich bis nach Nordafrika. Wie Interpol meldete, sollten die französischen Blüten aus der Osnabrücker Druckerei für die algerische Aufständigenorganisation FLN gedruckt werden.</p>
<p><strong>Falsche Franken aus Osnabrück – vor 50 Jahren hob die Polizei an der Johannisstraße einen internationalen Geldfälscherring aus. Christian Felsner war das mit der Osnabrücker Zeitreise. </strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/06/18-06-10-OZR-Falschgeldwerkstatt.mp3"><img class="alignleft size-full wp-image-463" title="Button - Herunterladen" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2009/07/herunterladen.png" alt="" width="117" height="26" /></a><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>OZR Straßenbahn</title>
		<link>http://osradio-podcast.de/2010/05/28/ozr-strasenbahn/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 09:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Felsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Von Haste zum Schölerberg, vom Hauptbahnhof zum Heger Friedhof und vom Schinkel zum Martiniplatz – diese Strecken konnte man in Osnabrück viele Jahre lang mit der Straßenbahn zurücklegen. 1906 in Betrieb genommen, wurde die Osnabrücker Straßenbahn nach dem Zweiten Weltkrieg zunehmend zu einem Hemmschuh für den Verkehrsfluss. Die Stadtplaner wollten Platz für die Autos schaffen. Und neben dem Ausbau der Hauptverkehrsstraßen begann man ab Ende der Fünfziger Jahre auch mit einem Abbau des Straßenbahnnetzes. Am 29. Mai 1960 trat die Straßenbahn, von den Osnabrückern liebevoll „die Elektrische“ genannt, ihre ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="text-decoration: underline;"> </span></strong></p>
<p><strong>Von Haste zum Schölerberg, vom Hauptbahnhof zum Heger Friedhof und vom Schinkel zum Martiniplatz – diese Strecken konnte man in Osnabrück viele Jahre lang mit der Straßenbahn zurücklegen. 1906 in Betrieb genommen, wurde die Osnabrücker Straßenbahn nach dem Zweiten Weltkrieg zunehmend zu einem Hemmschuh für den Verkehrsfluss. Die Stadtplaner wollten Platz für die Autos schaffen. Und neben dem Ausbau der Hauptverkehrsstraßen begann man ab Ende der Fünfziger Jahre auch mit einem Abbau des Straßenbahnnetzes. Am </strong><strong>29. Mai 19</strong><strong>60 trat die Straßenbahn, von den Osnabrückern liebevoll „die Elektrische“ genannt, ihre letzte Fahrt an. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/05/28-05-10-OZR-Straßenbahn.mp3">28-05-10 OZR Straßenbahn</a><span id="more-4621"></span></strong>Genau 54 Jahre und 120 Tage lang hatte die Straßenbahn in Osnabrück das Stadtbild geprägt. Mit zwei Linien hatte sie 1906 ihren Betrieb aufgenommen. Sie fuhren vom Schölerberg bis zur Haster Mühle und vom Hauptbahnhof bis zur Lotter Straße. Dort befand sich auch das Straßenbahn-Hauptdepot. 1925 kam eine dritte Linie dazu. Sie führte vom Stadtteil Schinkel bis zum Martiniplatz. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Straßenbahn immer mehr zu einem Problemkind. Denn das gemächlich durch die Stadt zockelnde Gefährt musste sich die engen Straßen der Innenstadt mit immer mehr Autos teilen. Verkehrsstaus waren an der Tagesordnung. Am Sonntag, dem 29. Mai 1960 endete schließlich das Zeitalter der Straßenbahn. Zum letzten Mal verließ am frühen Abend ein Zug aus drei Wagen das Hauptdepot. Das Osnabrücker Tageblatt berichtete:</p>
<blockquote><p>Zitat 1</p></blockquote>
<p>Bereits Jahre zuvor hatte man begonnen, den öffentlichen Nahverkehr in Osnabrück auf Busse umzustellen. Als eine Art Übergangslösung hatte man die sogenannten O-Busse eingeführt. Das waren Omnibusse mit langen, schwenkbaren Stromabnehmern. So wie die Straßenbahnen wurden sie durch elektrische Oberleitungen angetrieben, doch sie waren nicht ans Schienennetz gebunden. Die behäbige Osnabrücker Straßenbahn schien kaum noch in die Zeit zu passen.</p>
<p>Nicht nur der Alltag war schneller und hektischer geworden, sondern auch der Verkehr auf den Straßen. An Bord des letzten Straßenbahnzuges waren am 29. Mai  1960 auch 20 Pensionäre, die noch andere Zeiten erlebt hatten.</p>
<blockquote><p>Zitat 2</p></blockquote>
<p>Eine knappe Stunde lang rollte die letzte Straßenbahn fahnen- und blumengeschmückt durch die Straßen Osnabrücks. Überall blieben die Menschen stehen und winkten ihrer Elektrischen hinterher. Es gab an jenem Abend in der Stadt nur ein Gesprächsthema. Erinnerungen wurden wach an eine Zeit, die noch nicht vom Sog der Hast erfüllt war. Gegen 20 Uhr endete im Depot an der Lotter Straße endgültig die Osnabrücker Straßenbahn-Ära. Busse standen schon bereit, um künftig den innerstädtischen Nahverkehr zu übernehmen. Ein gemütliches Beisammensein von städtischen Repräsentanten rundete die Abschiedsfeierlichkeiten ab – bescheiden und unauffällig, meinte das OT:</p>
<blockquote><p>Zitat 3</p></blockquote>
<p>Trotz des wehmütigen Nachgeschmacks hatten viele Osnabrücker vor 50 Jahren im Ende des Straßenbahnbetriebs einen verkehrspolitischen Fortschritt gesehen. Eine Meinung, die bis heute nicht alle teilen. Einige betrachten die Abschaffung der Straßenbahn vielmehr als einen der größten Fehler der Stadtgeschichte. So regen sich seit einigen Jahren vermehrt Stimmen, die für eine neue Osnabrücker Stadtbahn plädieren.</p>
<p><strong>Vor 50 Jahren rollte die letzte Straßenbahn durch die Straßen Osnabrücks, Christian Felsner war das mit der Osnabrücker Zeitreise.</strong></p>
<p><strong><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/05/28-05-10-OZR-Straßenbahn.mp3"><img class="alignleft size-full wp-image-463" title="Button - Herunterladen" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2009/07/herunterladen.png" alt="" width="117" height="26" /></a><br />
</strong></p>
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		<title>Selbstbedienung für Einzelhändler</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 16:55:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Felsner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>

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		<description><![CDATA[Man schiebt mit dem Einkaufswagen durch den Supermarkt, nimmt sich das, was man braucht, aus den Regalen und zum Schluss geht´s zur Kasse. Das Prinzip der Selbstbedienung ist heute beim Einkaufen selbstverständlich. Um 1960 waren Selbstbedienungsläden allerdings noch was ganz Neues – nicht nur für den Endverbraucher, sondern auch für Einzelhändler. Die erlebten vor 50 Jahren in Osnabrück eine kleine Sensation: An der Martinistraße eröffnete der erste SB-Großhandel. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:
22-01-10 OZR SB fuer EinzelhaendlerDie Osnabrücker Großhandlung Rudolf Lüer KG konnte 1960 bereits auf eine 90jährige Geschichte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man schiebt mit dem Einkaufswagen durch den Supermarkt, nimmt sich das, was man braucht, aus den Regalen und zum Schluss geht´s zur Kasse. Das Prinzip der Selbstbedienung ist heute beim Einkaufen selbstverständlich. Um 1960 waren Selbstbedienungsläden allerdings noch was ganz Neues – nicht nur für den Endverbraucher, sondern auch für Einzelhändler. Die erlebten vor 50 Jahren in Osnabrück eine kleine Sensation: An der Martinistraße eröffnete der erste SB-Großhandel. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:</p>
<p><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/01/22-01-10-OZR-SB-fuer-Einzelhaendler.mp3">22-01-10 OZR SB fuer Einzelhaendler</a><span id="more-2987"></span>Die Osnabrücker Großhandlung Rudolf Lüer KG konnte 1960 bereits auf eine 90jährige Geschichte zurückblicken. Doch auch ein solches Traditionsunternehmen musste natürlich mit der Zeit gehen, wenn es seinen Kunden – vorwiegend Gastwirten und Einzelhändlern – Waren zu attraktiven Preisen anbieten wollte. Ein entscheidender Schritt in diese Richtung wurde am 16. Januar 1960 vollendet. An der Martinistraße eröffnete Lüer das erste Selbstbedienungslager für Einzelhändler. Das Osnabrücker Tageblatt berichtete:</p>
<blockquote><p><strong><em>Zitat 1</em></strong></p></blockquote>
<p>Die Idee zu dieser kostensparenden Form der Warenverteilung war Großkaufmann Kurt Lüer bei einer Schwedenreise gekommen. Dort gab es bereits 38 solcher Abholläger, die von 175 Grossisten ständig benutzt wurden. Verkauft wurde ausschließlich an Abholer, und das nur gegen Barzahlung. Schecks wurden in den schwedischen SB-Lagerhäusern nicht akzeptiert. Wie Kurt Lüer gegenüber dem Osnabrücker Tageblatt zu berichten wusste, hielt das Prinzip der Abholläger für Großhändler auch in Deutschland mehr und mehr Einzug:</p>
<blockquote><p><strong><em>Zitat 2</em></strong></p></blockquote>
<p>Für das Osnabrücker SB-Lager rechnete man mit einem Warenumschlag bis zu 40 mal im Jahr. Bei der Neueröffnung waren im Haus an der Martinistraße insgesamt 1.800 Artikel eingelagert. Großkaufmann Lüer unterstrich die beiden wesentlichen Elemente des modernen Großhandels: Ware wurde in großen Mengen von Hunderten von Lieferanten bezogen. Sie wurde kostengünstig eingelagert und vor Ort an die Weiterverkäufer vertrieben. Dienstleistungen wurden auf ein Minimum reduziert. Dadurch konnte der Preis auf ein Tiefstniveau gedrückt werden – sehr zur Freude der Einzelhändler. Auch Direktor Appel, Hauptgeschäftsführer der Fachring GmbH, war beeindruckt:</p>
<blockquote><p><strong><em>Zitat 3</em></strong></p></blockquote>
<p>Dem schloss sich Osnabrücks Oberbürgermeister Kelch gerne an. Mit der Eröffnung des SB-Lagerhauses begann in Osnabrück eine neue Ära für den Großhandel: Mit einem einfachen Verteilungsprinzip konnten Waren zu günstigen Preisen an Einzelhändler und Gastwirte weiterverkauft werden.</p>
<p>Vor 50 Jahren eröffnete in Osnabrück das erste Selbstbedienungs-Lagerhaus des Großhandels. Im Frühjahr 1982 fiel das SB-Lager von Lüer übrigens einem Großbrand zum Opfer. Dort, wo es einst stand, hat sich jetzt der Einzelhandel niedergelassen. Ein namhafter Discounter betreibt dort eine Filiale. Christian Felsner war das mit der Osnabrücker Zeitreise.</p>
<p><a href="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2010/01/22-01-10-OZR-SB-fuer-Einzelhaendler.mp3"><img class="alignleft size-full wp-image-463" title="Button - Herunterladen" src="http://osradio-podcast.de/wp-content/uploads/2009/07/herunterladen.png" alt="Button - Herunterladen" width="117" height="26" /></a></p>
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