Zeitreise
Die Kriegswirtschaft der Nazis stützte sich maßgeblich auf billige Arbeitskräfte. Dazu gehörten vor allem die so genannten Fremdarbeiter. Millionen von Soldaten und Zivilisten aus Frankreich, Holland, Belgien, der Sowjetunion und anderen Ländern waren nach Hitlers Eroberungsfeldzügen zur Zwangsarbeit in Deutschland herangezogen worden. Auch ein junger Mann aus Frankreich war unter ihnen. Er arbeitete während des Krieges in einer Gärtnerei in Schledehausen. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Zwangsarbeitern empfand er seinen deutschen Chef nie als Feind. Vielmehr bestand ein fast freundschaftliches Verhältnis. 15 Jahre nach Kriegsende kam der Franzose mit Familie zurück nach Schledehausen – und er kam gerne. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:
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Abgase von Autos sind extrem gesundheitsschädlich – ein altes Problem. Katalysatoren, Rußfilter und Umweltzonen in den Städten sorgen heute dafür, dass uns die Abgase so wenig Schaden wie möglich zufügen. Vor 50 Jahren sah das noch anders aus: Auf Osnabrücks Straßen war dicke Luft. Messungen brachten alarmierende Ergebnisse. Insbesondere das hochgiftige Kohlenmonoxid in den Autoabgasen war ein Problem. Wissenschaftler dachten fieberhaft darüber nach, wie man den Straßenverkehr sauberer kriegen könnte – und sie kamen auf teilweise abenteuerliche Ideen. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:
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Seit es das Geld gibt, gibt es auch die so genannten Falschmünzer. Kriminelle, die falsche Banknoten drucken und in Verkehr bringen. Seit eh und je unternehmen die Nationalbanken aller Länder alles mögliche, um das Geld fälschungssicher zu machen. Doch auch das berühmte Wasserzeichen und der Sicherheitsfaden im Papier können oft nicht verhindern, dass die so genannten „Blüten“ täuschend echt aussehen. Vor 50 Jahren hoben Kripo-Beamte aus Osnabrück und den Niederlanden eine Falschgeldwerkstatt an der Johannisstraße aus. Allerdings wurden hier keine D-Mark-Noten gedruckt, sondern französische Francs – ein internationaler Fälscherring war da am Werk. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein. Osnabrücker Zeitreise – Episode: Die Falschgeldwerkstatt an der Johannisstraße lesen…
Von Haste zum Schölerberg, vom Hauptbahnhof zum Heger Friedhof und vom Schinkel zum Martiniplatz – diese Strecken konnte man in Osnabrück viele Jahre lang mit der Straßenbahn zurücklegen. 1906 in Betrieb genommen, wurde die Osnabrücker Straßenbahn nach dem Zweiten Weltkrieg zunehmend zu einem Hemmschuh für den Verkehrsfluss. Die Stadtplaner wollten Platz für die Autos schaffen. Und neben dem Ausbau der Hauptverkehrsstraßen begann man ab Ende der Fünfziger Jahre auch mit einem Abbau des Straßenbahnnetzes. Am 29. Mai 1960 trat die Straßenbahn, von den Osnabrückern liebevoll „die Elektrische“ genannt, ihre letzte Fahrt an. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:
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Man schiebt mit dem Einkaufswagen durch den Supermarkt, nimmt sich das, was man braucht, aus den Regalen und zum Schluss geht´s zur Kasse. Das Prinzip der Selbstbedienung ist heute beim Einkaufen selbstverständlich. Um 1960 waren Selbstbedienungsläden allerdings noch was ganz Neues – nicht nur für den Endverbraucher, sondern auch für Einzelhändler. Die erlebten vor 50 Jahren in Osnabrück eine kleine Sensation: An der Martinistraße eröffnete der erste SB-Großhandel. Christian Felsner mit der Osnabrücker Zeitreise:
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